Bisher galt in der Medizin der männliche Patient als Maßstab.
Dass Frauen abweichende Symptome bei gleicher Erkrankung zeigen können, dass Medikamente bei Frauen und Kindern anders wirken, gelangt erst zögernd ins Bewusstsein deutscher Mediziner. Frauen sind gesundheitsbewusster, aber ihre Beschwerden werden häufig - falsch - als psychisch bewertet. Das Handbuch der Frauen-Gesundheit rückt verstreute Informations-Splitter zu einem Gesamtbild zusammen und hilft, sie richtig zu bewerten. Aussagen zu Gesundheit und Ernährung sollten danach eingeschätzt werden, wer sie trifft und wem sie nützen. Die Autorinnen nehmen zum Thema Hormon-Substitution eine kritische Position ein. Hervorstechend sind die Kapitel über geschlechtspezifische Erkrankungen der Verdauungsorgane und Altersdiabetes. Hormone, Vitamine und Nährstoffe werden übersichtlich in Tabellen dargestellt. Schwangerschaft und Geburt wären in einem eigenen Ratgeber besser aufgehoben. Fazit
Rundum empfehlenswert.
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