"Dämon" des jungen Amerikaners Matthew Delaney ist einer der ersten
Taschenbuchbestseller in Deutschland in diesem Jahr. In Amerika war der Roman so
erfolgreich, dass die Filmrechte von Touchstone Picture bereits vor
Fertigstellung des Buches gekauft wurden.
Eine Reihe grausamer Morde erschüttert Boston. Grausam entstellte Leichen erschüttern selbst die beiden Polizisten Will Jefferson und dessen Kollegen Brogan bis ins Mark. Eine erste Spur führt die beiden Ermittler zu dem Medienmogul Leyermann, der scheinbar nicht nur etwas über die Morde weiß, sondern auch an der Bergung eines Schiffes beteiligt war, in dessen Kammern etwas lauerte, was für die Morde in Boston verantwortlich ist. "Dämon" ist ohne jede Übertreibung eines der Thriller-Highlights des Jahres und ein, in vielerlei Hinsicht, ungewöhnlicher Roman. Zum einen lässt sich der Autor sehr lange Zeit, um mit der eigentlichen Handlung des Romans zu beginnen. Nach zwei langen Einführungsszenen beginnt der Roman erst ab Seite 165 mit dem Auftritt von Will Jefferson. Zum anderen mischt Matthew Delaney sehr gekonnt Thriller- und Horror- und Fantasyelemente zu einer sehr komplexen, phasenweise etwas verwirrenden Handlung. Mit 764 Seiten ist der Roman auf jeden Fall einer der umfangreichsten Thriller des Jahres. Trotz des gewaltigen Umfangs schafft es Matthew Delaney bis auf ein paar kleine Ausnahmen, die Spannung durchweg zu halten. Fazit
Echte Thrillerfans sollten "Dämon" auf keinen Fall verpassen. Der Mix
aus Thriller, Horror und Fantasy ist absolut überzeugend und lässt erahnen, dass
mit Matthew Delaney ein neuer Stern am Thrillerhimmel aufkommt. Auf den nächsten
Roman darf man jedenfalls sehr gespannt sein.
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