Der Müllmann, so wird er von den Medien genannt, vergewaltigt und ermordet
brutal junge Frauen und lässt sie auf Müllbergen und Müllcontainern zurück,
scheint im Gefängnis zu sitzen. Drei Jahre vorher wurde er von einem angeblichen
Opfer, dass flüchten konnte, erkannt und verhaftet. Nun wartet Walter Leroy
Himes im Todestrakt auf seine Hinrichtung. Doch die Zeugin hatte gelogen und
keiner will es hören oder glauben. Sechs Tage Zeit hat der Journalist Frank
Corso, der von der Verlagschefin der Seattle Sun angeheuert wurde, Himes vor der
Hinrichtung zu retten. Dafür muss er aber den Mörder finden und hat dabei mit
der Fotografin Meg Dougherty eine Verbündete. Die Polizei von Seattle mauert und
ist mit der Herausgabe von Informationen sehr sparsam. Der dramatische Wettlauf
mit der Zeit beginnt und dann geschehen noch weitere Morde, die darauf schließen
lassen, dass das Seattle Police Department einiges zu verbergen hat.
Fazit
G. M. Ford ist ein spannender und prickelnder Thriller gelungen, der unter die
Haut geht. Mit dem Tempo eine Schnellzugs flitzen die sechs Tage an dem Leser
vorbei und fesseln ihn auf der Jagd nach dem wahren Mörder. Eine Geschichte mit
verkrachten Existenzen, die einer der schönsten Städte der USA spielt, trotz des
angeblich vielen Regens.
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