Keine Zeit zum Vorlesen? Dieses Argument gilt nicht mehr: Christine Merz legt
mit ihrem Buch "Die Maus im Vogelhaus" 18 kleine Geschichten vor, die
jeder Erwachsene - und sei er noch so im Stress - kurz vor dem zu Bett gehen
seinem Kind vorlesen kann.
"Geschichten zum Liebhaben" hat die Autorin das Buch im Untertitel genannt und es fällt gar nicht schwer die "tierischen" Protagonisten der einzelnen kleinen Erzählungen lieb zu gewinnen. Allzu menschlich sind oft ihre Angewohnheiten: die Ente ist unzufrieden mit ihrem Aussehen, der kleine Elefant fühlt sich groß und stark und der junge Amselmann ist wasserscheu - zumindest so lange bis die schöne Amselfrau in sein Leben tritt. Fazit
Keine der Geschichten von Christine Merz ist länger als eine Buchseite. Die
Zeichnungen, die jeweils auf der gegenüberliegenden Seite die Geschichte
begleiten, sind natürlich inhaltlich auf das Erzählte abgestimmt. Hier hat Anke
am Berg viel Liebe zum Detail bewiesen und aus jedem "tierischen
Schützling" eine kleine Persönlichkeit gemacht. Genau so stellt man sich
die Haselmaus vor, die in der ersten und der letzten Geschichte dieses Buches
auf der Suche nach einem Winterquartier ist und als einziges Tier gleich zweimal
eine Erwähnung findet - und so den Kreis der Erzählungen schließt.
Lea Wirbelwind und der Wackelzahn weitere Rezension zu diesem Buch schreiben Rezension als PDF-Datei speichern Direkt verlinken: http://www.buchtips.net/rez1523.htm Vorgeschlagen von Martina Meier
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