Der islamische Begriff "Zahir" bezeichnet jemand oder etwas das, wenn
man es einmal gesehen oder berührt hat, nie mehr vergisst und ständig daran
erinnert wird, schlimmstenfalls besessen wird bis zur Ausweglosigkeit. Der neue
Roman von Coelho befasst sich mit dem Verlassenwerden. Erzählt wird in der Ich
Form und es beginnt eigentlich mit dem verheerenden Ende einer Liebe. Der
Erzähler ist selbst Schriftsteller. Seine Frau verschwindet nach zehn Jahren Ehe
spurlos ohne ein Wort des Abschieds. Zunächst kommt für ihn nur eine Entführung
in Frage, da die Verschwundene Reporterin in Krisengebieten ist. Der Erzähler
rechnet mit dem Schlimmsten. Der insgeheime Gedanke, dass sie ihr Glück jenseits
der althergebrachten, in Routine erstarrten Ehe gefunden haben könnte, festigt
den Zahir.
Fazit
Dieses Buch ist wohl das aussagekräftigste - auch in Bezug über den Autor
selbst- Coelho Buch, das ich von ihm gelesen habe. Coelho beschreibt sehr schön
die anfängliche Liebe bei der sich die Wege kreuzen bis nach mehreren Jahren,
das Kreuzen in einen näheren, aber leider parallelen Verlauf übergehen. Dieses
Buch ist seiner Ehefrau, der Malerin Christina Oiticica gewidmet. Coelho
bekräftigt, dass die Erzählung nicht seine eigene, sondern unser aller ist. Ein
Buch zur Einkehr, wenn nötig zur Weichenstellung.
Der Dämon und Fräulein Prym Elf Minuten Elf Minuten Veronika beschließt zu sterben weitere Rezension zu diesem Buch schreiben Rezension als PDF-Datei speichern Direkt verlinken: http://www.buchtips.net/rez1516.htm Vorgeschlagen von Niki Gabel
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