Eine besorgte Mutter ruft bei der Polizei in Steinfurt an und will ihre Tochter,
die gerade mal eine Stunde überfällig ist, als vermisst melden. Kurze Zeit
später ist das 11-jährige Mädchen zuhause und alle sind beruhigt. Als nach ein
paar Tagen diese Mutter wieder anruft um ihre Tochter als abgängig zu melden,
sind die Kollegen um die Ermittlerin Lilly Gärtner eher genervt. Zwei Tage
später wird das Mädchen dann gefunden, tod, vergewaltigt und in einem weißen
Kleid an einem See liegend. Die Mühle der Polizeiarbeit beginnt sich zu drehen
und alle Hinweise und Verdächtigen sind relativ schnell abgearbeitet. Als dann
ein Kollege auf einen Fall stößt, der zwei Jahre her ist und bei Wesel passiert
ist, kommen neue Indizien hinzu. Auch diese enden für den Moment ohne konkrete
Spuren und dann wird ein weiteres Mädchen gefunden. Ebenfalls tod und sexuell
mißhandelt und auch an einem Gewässer liegend. Lilly Gärtner wird immer
nervöser, vor allem da mit ihrer Familie Probleme auftauchen und sie selbst
Mutter zweier Töchter im fraglichen Alter ist.
Fazit
Eva Maaser ist mit ihrem dritten Krimi aus dem Münsterland wieder ein Knaller
gelungen. Sie schreibt aus dem Herzen heraus und lässt viel Lokalkolorit mit
einfließen ohne allerdings nur die Region im Norden Deutschlands zu
berücksichtigen. Ein Buch mit viel Tiefsinn und interessanten Betrachtungen
menschlicher Charaktäre.
Das Puppenkind Tango Finale weitere Rezension zu diesem Buch schreiben Rezension als PDF-Datei speichern Direkt verlinken: http://www.buchtips.net/rez1495.htm Vorgeschlagen von Dietmar Stanka
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