Douglas Adams: Das Restaurant am Ende des Universums

Das Restaurant am Ende des Universums

Verlag: Wilhelm Heyne Verlag [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Belletristik
ISBN-13 978-3-453-14698-3

Preis: 8,99 Euro bei Amazon.de [Stand: 28. September 2016]
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Nach "Per Anhalter durch die Galaxis", dem Klassiker unter den Science-Fiction-Romanen, kam ich nun endlich zu dem Vergnügen, auch "Das Restaurant am Ende des Universums" zu besuchen. In der nahtlosen Fortsetzung des Anhalters sind Arthur Dent, Ford Prefect, Zaphod Beeblebrox und Co. wieder im Weltraum unterwegs.
Das Schiff, auf dem sie untergebracht sind, die "Herz aus Gold", ist zu Beginn des Romans nicht wirklich sicher: Die Vogonen, ein ziemlich unfreundlicher Haufen, suchen es, um es zu zerstören. Und just in dem Moment, in dem der Angriff stattfindet, kann der Computer das Raumschiff nicht einmal mehr verteidigen, weil er in Gedanken respektive Bits und Byte versunken das Geheimnis des Tees erkundet, schließlich will Arthur Dent sich nicht mit einem aus Datenbankeinträgen generierten Aufguss heißen Wassers mit einem Schüsschen Aroma zufrieden geben. Nun gut, der Angriff findet also statt, die Verteidigung scheint nicht möglich - glücklicherweise kann aber Zaphods Urgroßvater, Zaphod Beeblebrox der Nullte, zu Hilfe eilen (zumindest in einer Art Hologramm, sein Körper liegt schon einige Jahre ein Stückchen unterhalb der für Menschen problemlos begehbaren Erdschicht), der die "Herz aus Gold" durch Raum und Zeit auf den Planeten Ursa Minor Beta schickt. Dort ist die Redaktion des im ganzen Universum bekannten Tramper-Handbuchs "Per Anhalter durch die Galaxis" beheimatet und was es mit der auf sich hat, wird hier nicht verraten:)
Fazit
"Keine Panik" - ja, so lässt sich auch der zweite Teil von Adams Reihe kurz und prägnant zusammenfassen. Viele aus dem ersten Teil noch bekannten Charaktere kommen vor und geben dem Leser angesichts der Fülle neuer Persönlichkeiten (an sich ist das All viel zu groß, um auch nur einen Bruchteil seiner Bewohner in einem 240 Seiten dicken Taschenbuch zu Wort kommen zu lassen, aber Adams versucht es wenigstens) einen Anhaltspunkt. Besonders faszinierend ist wiedermal der depressive Androide Marvin. Also: Jeder, der "Per Anhalter durch die Galaxis" gelesen hat und Spaß daran hatte, sollte auch die Fortsetzung lesen. Wer entweder den Anhalter noch nicht oder noch nicht mit Spaß gelesen hat, dem rate ich einfach zur (erneuten) Lektüre des ersten Teils, im Hinblick auf den zweiten Band lohnt es sich auf jeden Fall, denn er enthält noch mehr Witz.
10 Sterne10 Sterne10 Sterne10 Sterne10 Sterne10 Sterne10 Sterne10 Sterne10 Sterne10 Sterne
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Vorgeschlagen von Nico Haase [Profil]
veröffentlicht am 19. Januar 2005

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