Philip Ardagh: Schlechte Nachrichten

Schlechte Nachrichten

Verlag: C. Bertelsmann Jugendbuch Verlag [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Kinderbuch
ISBN-13 978-3-570-12767-4

Preis: 1,67 Euro bei Amazon.de [Stand: 11. Dezember 2016]
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"Hurra, der dritte und damit leider letzte Teil der "Eddie Dickens"-Trilogie ist endlich da" - Nun ja, so würde man zumindest nach der Lektüre der ersten zwei Teile reagieren, wenn man den seit dem Sommer 2004 erhältlichen Band "Schlechte Nachrichten" im Kinderbuchregal findet.
Eddie soll nach Amerika reisen, um dort bei einer Zeitung, an denen die Familie Anteile hält, nach dem Rechten zu schauen. Doch - wie könnte es anders sein - natürlich läuft alles anders als geplant. Die Gouvernante Lady Constance, die Eddie begleiten soll, ist eine Mörderin, die sich ihrer ehemaligen Geldgeber immer im richtigen Moment und in Besitz eines... nun ja, sagen wir, nicht komplett rechtsgültigen Testaments entledigt hat. Und die Noch Wahnsinnigere Tante Maud ist in Eddies Koffer auf das Schiff geraten (Ardagh vermutet, sie habe sich dort zu einem kleinen Schläfchen hineingelegt) und macht die gesamte Mannschaft verrückt, die natürlich auf der Suche nach der leicht verwirrten Dame ist. Als drittes wäre da noch der Gauner Protz, den Eddie im Gefängnis vermutete, nachdem er ihm schon in Band zwei ("Furcht erregende Darbietungen") begegnet ist. Die gesamte Handlung gipfelt in einem großen Chaos, in dem die Noch Wahnsinnigere Tante Maud mittels eines Diamanten aus ihrem Versteck gelockt werden soll (glänzende Gegenstände sind ihre Leidenschaft), diese den Diamanten schnappt und wieder verliert, in dem Protz und Lady Constance zusammen gesehen werden und dabei auch noch den Diamanten in Händen halten und Eddies Onkel, der Wahnsinnige Onkel Jack, dem eigentlich nach Amerika reisenden Schiff ein Polizeischiff hinterherschickt, weil er seine Frau vermisst.
Fazit
Wahrhaftig, das Durcheinander ist noch größer als in den vorhergehenden Bänden. Auch Ardaghs Stil ist weiterhin unnachahmbar gut. Doch mir stellt sich nach dem dritten Band die Frage, ob er wirklich nötig war. Ohne Frage hat man immer noch seinen Spaß am Lesen, doch nach drei Bänden bin ich von Ardaghs außergewöhnlicher Art gesättigt.
7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne
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Vorgeschlagen von Nico Haase [Profil]
veröffentlicht am 05. November 2004

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