Die Ohnmacht einer Supermacht
Der Raumkreuzer Kondor wird vermisst. Das Schwesterschiff "Der Unbesiegbare" wird bei der Suche auf dem Planeten Regis III im Sternbild der Leier fündig. Unter höchsten Sicherheitsmaßnahmen landet das Rettungsschiff und leitet eine Untersuchung ein. Offensichtlich sind alle Besatzungsmitglieder der Kondor umgekommen. Zudem scheint der Planet unbewohnt und frei von tierischem Leben. Doch weitere Überprüfungen ergeben, auf diesem Planeten hat eine hochzivilisierte Rasse bis zum Zeitpunkt ihres Untergangs gelebt. Die vorhandene Technik muss über einen längeren Zeitraum eine Autoevolution durchgemacht haben und feine Metallblättchen sind offenbar in der Lage sich zu größeren Markoformen zusammen zu schließen und den Gedankenfluss biologischen Wesen zu neutralisieren. Diese Macht, ohne Bewusstsein ihrer Selbst, beherrscht Regis III und vernichtet jede denkende biologische Lebensform nach kurzer Zeit. Eine Zerstörung der Metallblättchen ist aufgrund ihrer unvorstellbaren großen Zahl nicht möglich. Den Menschen bleibt nur der Rückzug und das Einrichten einer Warnung für andere Raumfahrer. Fazit
Stanislaw Lem ist hier ein spannender und lehrreicher Roman gelungen. Selbst
überlegene Technik kann nur wenig gegen die Evolution ausrichten. Eine tote
nicht intelligente und bewusstseinlose Macht kann intelligenten Wesen ihren Raum
erfolgreich streitig machen. Vergleichbar einer Pest oder Naturkatastrophe ist
der Mensch sterblich und leicht zerbrechlich. Alle Technik ist nur ein dünnes
Schutzschild gegen die Mächte der Evolution.
Altruzin Eden Fiasko Frieden auf Erden Kyberiade Wie der Teufel den Professor holt Wie die Welt noch einmal davonkam weitere Rezension zu diesem Buch schreiben Rezension als PDF-Datei speichern Direkt verlinken: http://www.buchtips.net/rez1268.htm Vorgeschlagen von Lothar Hitzges
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