Emma hat es nicht leicht. Schon mit 14 Jahren muss sie 1845 in einem
Kohlebergwerk arbeiten, genauso wie ihre kleineren Geschwister. Eines Tages
kommen die Minenbesitzer zu einer Inspektion und Emma lernt den Sohn des
Direktors, Rudolf, kennen. Eigentlich will sie ihm nur zeigen, unter welchen
Umständen andere Jugendliche seines Alters leben, doch die Grubenbesichtigung
findet ein schnelles Ende, als tief im Inneren des Stollens ein Erdbeben den
Schacht zum Einsturz bringt. Glücklicherweise werden die beiden gerettet und
Rudolf verhilft Emma zu einem richtigen Job in Amsterdam. Als sie dort einen
Zeitungsherausgeber kennenlernt und ihm von der Plackerei in der Mine berichtet,
ist er direkt interessiert und will daraus eine Zeitungsstory machen - doch wie
soll Emma ihre Arbeit im Stollen darstellen, ohne ihrer Familie, die noch immer
dort arbeitet, zu schaden?
Fazit
Simone van der Vlugt zeichnet ein bedrückendes Bild der Kinderarbeit im 19.
Jahrhundert. 9 Sterne gebe ich für ein packendes Jugendbuch mit vielen
spannenden Momenten, 9 Punkte gebe ich aber auch für eine sehr realistische und
erschreckende Darstellung der damaligen Verhältnisse.
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