Erich Schanda: Headhunter

Headhunter

Verlag: Lusttraum Verlag [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Thriller
ISBN-13 978-3-937412-01-6

Preis: aktuell keine Daten vorhanden
1978 an der deutsch-tschechischen Grenze. Der Soldat Wegner wird hereingelegt und steht als Mörder eines Agentenehepaars da - doch ihr Säugling überlebt.
2002. Boris Jekin ist mittlerweile erwachsen und schwört Rache. Wegners Tat soll nicht ungeahndet bleiben und so entführt er Wegners Frau und seine Kinder. Gegenleistung für die Entführten sollen die Köpfe zweier Offiziere sein, die für die Aktion vor 24 Jahren verantwortlich waren. Woher soll Wegner die Köpfe aber nehmen? Das Anheuern eines Auftragskillers scheitert und so wendet er sich an einen Privatdetektiv, der zusammen mit seiner Freundin eine Lösung des Problems findet. Doch statt Frau und Kindern finden die drei an der Stelle, an der sie die Schädel zweier geschändeter Leichen deponiert hatten, nur einen anderen Kopf: Den von Wegners Frau mit dem eindringlichen Hinweis, die richtigen Köpfe schleunigst nachzuliefern...
Fazit
Spannung pur! Erich Schandas Buch ist nichts für zartbeseitete Leser, da die Schilderungen teilweise sehr brutal sind. Wer sich aber davon nicht abschrecken lässt und stattdessen gerne unruhig schläft ist mit "Headhunter" gut beraten. Nur zwei Kritikpunkte gibt es: Zum einen ist ein Handlungselement (die Übergabe der Telefonanlage) nur ein Mittel zu dem Zweck, Jekin später genauer unter die Lupe zu nehmen, hat aber keine Eigenbedeutung - warum hat Schanda diesen Handlungszweig dann nicht anders herbeiführen können? Die zweite Kritik ist formaler Art: Das Lektorat des Lusttraum-Verlags sollte dringend gewechselt werden. "Headhunter" strutzt teilweise nur so vor Rechtschreibfehlern und korrigierte Stellen wurden nicht einfach korrigiert, stattdessen sind einige offensichtlich überflüssige Bücher beim Druck direkt mit schwarzen Strichen überdruckt worden. Und für eine kommende Auflage sollte auch überlegt werden, den Innenrand etwas großzügiger zu lassen. Das rund 470 Seiten dicke Buch lässt sich kaum lesen, ohne dass der Buchrücken stark unter Knicken leidet. Für diese zwei Punkte gibts insgesamt nen Stern Abzug, übrig bleiben derer neune.
9 Sterne9 Sterne9 Sterne9 Sterne9 Sterne9 Sterne9 Sterne9 Sterne9 Sterne9 Sterne
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Vorgeschlagen von Nico Haase [Profil]
veröffentlicht am 10. Oktober 2004

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