Eine wissenschaftliche Unterweisung.
Das Buch ist erstmals 1986 erschienen und stellt unter Informatikern so etwas wie eine Bibel dar. Der Autor Douglas Hofstadter hatte schon vorher durch seine mathematische Kolumne in der Fachzeitschrift Spektrum der Wissenschaft einen achtbaren Bekanntheitsgrad erreicht. Anhand mehrerer geistiger Größen auf unterschiedlichen Gebieten, wie dem Mathematiker Gödel, dem Maler Escher und dem Komponisten Bach zeigt der Autor das Streben der Menschheit festzustellen, ob diese Welt determiniert ist oder nicht. Zu diesem Zweck nutzt er die Selbstbezüglichkeit in Musik, Bild, Sprache gleich einer Art Stimmgabel und prüft an ihr die Wirklichkeit/Stimmigkeit der Welt. Gleich einem Studiengang baut der Autor sein Werk sorgsam zusammen. Anfangs wird der Leser mit dem Problem anhand zahlreicher Beispiele konfrontiert. Danach werden die Werkzeuge, erst einfache, dann immer raffiniertere vorgestellt. Das Verständnis/Geschick des Lesers wird so nach und nach aufgebaut. Am Ende steht so etwas wie eine Seziermaschine für diese Welt. Fazit
Das Werk ist spannend und abwechslungsreich gestaltet. Es gibt reichlich
Beispiele und Erklärungen und wo diese nicht das rechte Werkzeug sind, ersetzt
er sie durch lehrreiche Dialoge zweier fiktiver Figuren. Abstrakte und
verwinkelte Textpassagen werden durch schwarzweiß Abbildungen und hilfreichem
Untertext abgestützt und helfen so dem Leser über so manche Klippe. Neben einem
ausreichend großen Inhaltsverzeichnis am Anfang enthält das Buch am Ende
Anmerkungen mit den Fußnoten, ein Verzeichnis der Abbildungen, Quellennachweise,
eine Bibliographie und ein umfangreiches Register. Das Werk sollte (auch heute
noch) Pflichtlektüre für alle Studenten im ersten Semester sein.
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