Mayi ist Fischer und lebt auf Mauritius. Eines Tages gewinnt er zweitausend
Rupien beim Kartenspiel, und weiß sogleich, was er damit macht: er und sein
Freund sollen sich jeder eine Frau mit nach Hause nehmen. So chauffiert Jimi mit
seinem Taxi sie zuerst in das nächstliegende Städtchen, und weil sie dort nur
Männer auf der Straße antreffen, weiter in die große Stadt. Doch im Hafen ist
ein Frachter vor Anker gegangen, und Frauen sind auch dort nicht aufzutreiben.
Zum Glück kennt Jimi "Meine Tante", und die kennt "Mama".
Und dort sind wirklich noch zwei Frauen verfügbar, und erklären sich bereit, mit
nach Benares zu fahren. Auf der Rückfahrt erfahren Zelda und Mina alles über
Benares: es gibt einen Laden, eine Krankenstation, eine Post, eine Schule,
Häuser natürlich, Felder, und ganz am Ende das Meer. Vor dreißig Jahren gab es
auch eine Zuckerfabrik, aber von der steht nur noch der Schornstein. Die Mädchen
stellen Fragen, sind neugierig und nehmen Anteil. Schnell entspannt sich ein
angeregtes Gespräch, über das Leben im Dorf, über die Sterne, über Benares in
Indien, über sich selbst. Eindrucksvoll schildert der Autor eine bizarre
Situation, in der Fremde zu Vertrauten werden.
Fazit
Gerade mal 74 Seiten stark ist das Büchlein, und bringt es selbst und in seiner
Erzählung wunderbar auf den Punkt: das Wesentliche mit wenigen Worten zu sagen,
und mehr halt nicht.
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