Mit dem Tod des Familienvaters beginnt die Fassade eines gutbürgerlichen Mainzer
Vorstadthauses zu bröckeln. Sohn Paul und sein Bruder Achim, die schon seit
Jahren nichts mehr miteinander zu tun haben, begraben ihre persönlichen
Differenzen und eilen ihrer Mutter zu Hilfe. Schon die verworrenen Beziehungen
dieser drei Figuren sowie die merkwürdigen Umstände, unter denen der Vater um
das Leben gekommen ist, geben Rätsel auf, doch da fehlen noch die restlichen
Protagonisten des wahrlich mörderischen Geschehens: Annette, Paul’s Gattin,
seine Geliebte Olga, deren Ehemann Markus, sowie Heiko Sommer, der mutmaßliche
Liebhaber der Mutter, sorgen für reichlich familiären Zündstoff. Als nach dem
Vater auch Heiko das Zeitliche segnet, und dann noch die Mutter beim
Entspannungsbad nach der Trauerfeier für ihren Mann ertrinkt, verdichten sich
gleichermaßen die vielschichtige Handlung der Geschichte, als auch der Verdacht,
dass jemand in der Famile nicht ganz richtig tickt.
Fazit
Die Essenz der Geschichte ist in wenigen Worten zu benennen: die Konsequenz des
Irrsinns, brillant erzählt.
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