Im Leben von Juli stimmt so einiges nicht: Seine Mutter trinkt, sein Vater ist
verschwunden, der neue Freund seiner Mutter schlägt sie (wenn er nicht auch
zwischendurch immer wieder verschwunden ist). Schule? Ne, auch blöd. Der Mann
vom Jugendamt ist bald schon sein bester Feind. Als Juli Noah kennenlernt, lernt
er auch ein neues Hobby kennen: Klauen. Nachdem er vorher schon einmal eine
teure Lederjacke hat mitgehen lassen, beginnt er mit Noah richtige Beutezüge:
Wodka, CDs, Computerspiele - und dann Handtaschen älterer Damen. Natürlich geht
das schief und die Polizei erwischt Juli auf frischer Tat - Noah kann gerade
noch fliehen. Doch seine neue Wohnung - das Sankt-Vinzenz-Heim, in dem noch mehr
Jugendliche dieser Sorte wohnen - ist Juli noch nicht genug. Eines Abends macht
er mit seinem Zimmergenossen Lino einen nicht wirklich genehmigten Spaziergang
und geht in einem Jugendclub auf Tuchfühlung mit einem Mädchen, dem das gar
nicht zu gefallen scheint...
Fazit
Ein Tatsachenbericht der besonderen Art - sehr empfehlenswert! Jana Frey,
Jahrgang 1969, hat für ihr Buch mit dem echten Juli gesprochen und seine
Erlebnisse in der "Vergitterten Welt" niedergeschrieben.
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