Mix aus wüsten Spekulationen und seriöser Wissenschaft
In zwölf Kapiteln schreiben vierzehn Autoren ihre Gedanken zu Zeitreisen. Dabei kommt nicht nur die Wissenschaft zu Wort, sondern auch die Science Fiktion. Prominentester und der unbestritten der seriösen Wissenschaft zuzuordnen ist sicher Stephen Hawking. Sein Beitrag beschäftigt sich mit Schwarzen Löchern. Neben der Geschichte der Entdeckung und Namensgebung vermittelt der erfahrene Buchautor in verständlichen Worten, wie diese Phänomene funktionieren. In diesen Bereichen mächtiger Kräfte spielt auch die Zeit dem Betrachter interessante Streiche. Einen recht lustigen Betrag leistet der Science Fiktion Autor Stanislaw Lem. Die Handlung berichtet von einem Raumfahrer, der in eine Zeitschleife gerät und das Ereignis dazu nutzt seine Ich’s aus Gestern und Morgen dazu nutzt, ihm bei einer schwierigen Reparatur des Raumschiffs zu unterstützen. Allerdings muss er vorher einiges über sich selber lernen und dazu noch seltsame Eigenheiten seiner zeitlichen Doppelgänger gefallen lassen. Diese Art sich des Zeitparadoxons zu nähern, ist für den Leser äußerst unterhaltsam. Sachlich wissenschaftlich geht es wieder bei dem Beitrag von Timothy Ferris zu. Er untersucht das Schweigen im Weltall und sein Beitrag handelt von SETI. SETI steht für das Suchen nach außerirdischer Intelligenz durch Horchen. Hier werden viele heikle Fragen diskutiert: Sind wir zum Zuhören verdammt? Wären Dialoge möglich? Was könnte überhaupt was senden?, usw. Fazit
Die Beiträge sind unterhaltsam und spannend. Das korrekte Wissenschaft und wilde
Spekulanten in diesem Buch kunterbunt durcheinander aufgereiht sind, locker den
schwierigen Stoff etwas auf und schafft für den Leser angenehme Atempausen, wo
sich das Erlernte setzen kann. Neben einem übersichtlichem Inhaltsverzeichnis
findet der Leser am Ende Querverweise auf jene Bücher, denen die Beiträge
entstammen.
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