Seit zwei Jahren arbeitet die Chirurgin Catherine Cordell nun voller Hingabe in
einem Krankenhaus in Boston. So kann sie die schrecklichen Erinnerungen daran
verdrängen, das sie beinahe einem Serientäter zum Opfer gefallen wäre. Sie wurde
von ihm brutal vergewaltigt, doch er schaffte es nicht "sein Werk zu
vollenden", den die couragierte Frau konnte sich befreien und erschoss
ihren Peiniger.
Doch nach zwei Jahren holt sie die Erinnerung wieder ein. Es geschehen mehrere Mordfälle, die der, an ihr verübten Bluttat bis auf wenige Details gleichen. Der Täter dringt nachts in die Wohnungen alleinstehender Frauen ein, unterzieht sie bei vollem Bewusstsein einem schmerzhaften gynäkologischen Eingriff und tötet sie dann mit einem Schnitt durch die Kehle... Fazit
Tess Gerittsen war vor ihrer Karriere als Internistin tätig, was ihrem Roman
eine vollkommene Glaubwürdigkeit einhaucht. Dieser Thriller setzt die Lesenerven
eines jeden einer hohen Belastung aus. Die Beschreibungen der Mordfälle bewegen
sich wirklich hart an der Grenze. Trotzdem, oder gerade deshalb, ist man nicht
in der Lage diese Buch auch nur für eine Minute aus der Hand zu legen.
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