Wieder hat sich Simmel einem Thema gewidmet das zur damaligen Zeit, wie auch
heute an Aktualität nicht verliert - Suchtdrogen. Es wurde 1980 veröffentlicht
und schildert 4 Jahrzehnte. Die Hauptfigur Lindhout ist ein junger
Wissenschaftler während des zweiten Weltkrieges. Er wird aus seinem Laboratorium
herausgerissen hinein in einen endlosen verheerenden Krieg und in späteren
Jahren wird er konfrontiert mit der Drogenkriminalität, einer verbrecherischen
Weltpolitik und natürlich das gehört auch dazu, menschlichen Tragödien. Nach gut
30 Jahren der Höhen und Tiefen seiner Forschungszeit findet Lindhout schließlich
einen synthetischen Antagonisten (Gegenmittel das nicht abhängig macht und von
der Sucht befreit) gegen die Suchtdroge Heroin. Ist das Ergebnis willkommen?
Fazit
Die geschilderten Epochen, sowie die, zunächst, Nebengeschichten, die sich
Stück für Stück zur Hauptgeschichte zusammenreihen sind sehr interessant von
Simmel geschrieben. Auch ist die Form, in der Simmel seine Handlung spielen,
lässt sehr reizvoll. Ich konnte den Roman nur in kurzen Stücken lesen,
angesichts der diffizilen Themen. Der Roman könnte auch dem Krimi - Genre
zugeordnet werden.
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