"Marsmädchen" ist der erste Jugendroman der jungen Autorin Tamara Bach
- und trotzdem nicht überzeugender als andere Erstlingswerke.
In die Klasse der fünfzehnjährigen Miriam, die zu Beginn des "Marsmädchens" ziemlich gelangweilt wirkt - kommt eine Neue: Laura. Mit ihr freundet sie sich direkt an und findet in ihr eine viel bessere Freundin als in Suse und Ines. Zusammen machen sie Dinge, die Miriam mit Suse und Ines nie gemacht hat: Sie gehen abends aus, treffen sich zum Kaffee trinken und plaudern. Schnell ist die Langeweile verflogen und die Freundschaft wird immer fester. Eines Tages verspürt Miriam doch ungewöhnliche Gefühle - und dann küsst Laura sie auch noch auf dem Mund. Was genau ist mit ihr los? Fazit
Nun ja, übermäßig spannend ist das "Marsmädchen" nicht. Das Lesen
macht bei diesem Buch richtig Spaß, aber es fehlt der besondere Pfiff. Und ein
Ende: Der dritte Abschnitt ist mit "the big bang" überschrieben und
erzählt sieben Seiten vor Schluss, wie Laura vom einen auf den anderen Tag nicht
mehr da ist. Zwar hinterlässt sie einen Brief, aber es gibt keinen Zusammenhang
zwischen dem Brief und der Handlung. Warum Laura auf einen Schlag aus dem Buch
verschwindet und wie die Handlung nun endet, ist unklar - Warum lässt Tamara
Bach hier ein Loch, nachdem der Rest des Buchs so flüssig zu lesen war?
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