Jean-Christophe Grangé: Das Imperium der Wölfe

Das Imperium der Wölfe

Verlag: Ehrenwirth Verlag [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Thriller
ISBN-13 978-3-431-03182-9

Preis: 0,25 Euro bei Amazon.de [Stand: 01. Januar 1970]
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Drei bestialische Morde sorgen im Pariser Türkenviertel für Unruhe. Die Opfer waren drei junge Frauen, die gefoltert und brutal ermordet wurden. Inspektor Paul Nerteaux beginnt zu ermitteln und sucht Rat bei dem ehemaligen Polizisten Jean-Paul Schiffer, der das Türkenviertel wie seine Westentasche kennt. Zur gleichen Zeit wird Anna Heymes, Gattin eines hohen Pariser Polizeibeamten wegen eines Gedächtnisverlustes behandelt. Als nach und nach ihre Erinnerungen zurückkehren, gerät Anna in Lebensgefahr. Wie schon in seinem Bestseller "Die purpurnen Flüsse" erzählt der französiche Bestsellerautor Jean-Christophe Grangé auch hier zwei parallel laufende Geschichten, die im weiteren Verlauf zu einer Story verschmelzen. Doch wie schon Grangés letzter Roman "Der steinerne Kreis", so kann auch "Das Imperium der Wölfe" nicht an die Klasse der purpurnen Flüsse anschließen. Die Geschichte, die Grangé diesmal erdacht hat, ist einfach zu fantastisch, um am Ende noch etwas glaubwürdig zu sein. Eine Frau verliert ihr Gedächtnis, um von einer obskuren Organisation für eine Gehirnmanipulation mißbraucht zu werden. Dies ist doch schon sehr weit hergeholt. Ein weiteres Manko des Romans ist, dass ein Protagonist fehlt, mit dem sich der Leser identifizieren kann. Sowohl die beiden Polizisten Nerteaux und Schiffer, als auch Anna Heymes sind eher düster und schwierig angelegt, als dass sie als "Helden" taugen. Ein weiterer Punkt, der noch erwähnt werden sollte, ist die ausschweifende Gewalt, die Grangé in manchen Szenen arg übertreibt. Zwar waren schon die purpurnen Flüsse nichts für schwache Nerven, so muss man sich an manchen Stellen dieses Romans wirklich fragen, ob die Gewalt so detailliert und ausschweifend beschrieben werden muss.
Fazit
Auch dieser Roman von Jean-Christophe Grangé ist nicht wirklich überzeugend. Eine zeimliche wirre Story und unsympathische Figuren sind mit dafür verantwortlich, dass "Das Imperium der Wölfe" nicht aus dem Mittelmaß herauskommt.
5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne
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Vorgeschlagen von Michael Krause [Profil]
veröffentlicht am 10. Juni 2004

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