Robert Jordan, ein amerikanischer Dozent kämpft im Spanischen Bürgerkrieg an der
Seite einer kleinen Gruppe von Bauern, Zigeunern und Guerillas um seinen Auftrag
zu erfüllen. Dieser lautet, in den Bergen eine Brücke zu sprengen, um den Feind
am Angriff zu hindern, egal um welchen Preis. In dieser Ausnahmesituation wächst
die Gruppe mehr und mehr zusammen, es entwickeln sich Freundschaften und sogar
die Liebe zwischen Robert Jordan und der Partisanin Maria, die während eines
Angriffs von der Gruppe gerettet worden war. Leider bleiben auch Rivalitäten
nicht aus und der Verrat des Bauern Pablo droht nicht nur die Gruppe zu
zerstören, sondern die ganze Brückensprengung zunichte zu machen...
Fazit
Hemingway beschreibt in diesem Roman leider sehr flach drei Tage im spanische
Bürgerkrieg wobei er es meiner Meinung nach nicht schafft, dem Leser die
Charaktere der kleinen Gruppe näher zu bringen, wodurch einem nicht nur die
Personen, sondern auch das gesamte Werk fremd bleibt. Man erkennt deutlich
Hemingways Liebe zum Krieg, da Kriegsstrategien, Taktiken und politische
Ansichten bis zum Exitus ausgewalzt werden. Hemingways Stärke liegt eindeutig
bei seinen Kurzgeschichten.
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