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Peter Longerich: "Davon haben wir nichts gewusst!": Die Deutschen und die Judenverfolgung 1933-1945 Peter Longerich: "Davon haben wir nichts gewusst!": Die Deutschen und die Judenverfolgung 1933-1945
Nachdem nun auch die Zeitschrift "Damals" das vorliegende Buch auf Platz 2 ihrer wichtigsten historischen Neuerscheinungen für das Jahr 2006 im Bereich "Einzelstudie" gesetzt hat und ich in zahlreiche positive Rezensionen zu dem vorliegenden Werk gelesen hatte, wurde ich neugierig und habe mir das Buch besorgt. Um es kurz und knapp zu sagen: Mit Volker Ullrich von der "Zeit" ist festzustellen, dass Longerichs Studie das beste Buch zum Thema ist. Auf allerneuestem Forschungsstand - unter anderem den aktualisierten Goebbels-Tagebüchern, der Auswertung von Beständen des Moskauer Sonderarchivs und zahreicher Zeitungen und Zeitschriften entwirft der Autor eine faszinierend zu lesende Darstellung der "Öffentlichkeitsarbeit" des "Dritten Reiches" zum... – weiterlesen (Rezension vom 21. November 2006)
 
David Ranan: "Ist es noch gut, für unser Land zu sterben?" David Ranan: "Ist es noch gut, für unser Land zu sterben?"
Seit seiner Gründung im Jahr 1948 ist Israel alle paar Jahre in einen Krieg gezwungen worden oder musste ihn führen, um sich vor der drohenden Vernichtung zu schützen. Mindestens genauso alt wie der Staat Israel ist der Konflikt um ihn und um das Land. Unter dem Begriff "Nahost-Konflikt" hat er sich in das politische Bewusstsein aller Generationen eingeprägt, die etwa ab den frühen fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts geboren wurden. Und dennoch zeigen viele Reaktionen von Freunden, aber leider auch viele Kommentare in den Medien, dass ein wirkliches und tiefes Verständnis dieses Konfliktes und vor allen Dingen seiner Ursache und seiner Genese nicht vorhanden ist. Die Öffentlichkeit scheint gespalten zwischen einer kritiklosen Solidarität mit den als Opfer dargestellten Palästinensern... – weiterlesen (Rezension vom 10. November 2011)
 
Paul M. Zulehner: "Seht her, nun mache ich etwas Neues" Paul M. Zulehner: "Seht her, nun mache ich etwas Neues"
Er ist ein großer Optimist geblieben, der emeritierte Wiener Pastoraltheologe Paul M. Zulehner, der seit Jahrzehnten nicht aufhört, an eine Reform der christlichen Kirchen zu glauben und dafür mit Dutzenden von Schriften zu werben. Immer wieder hat er mit vergleichenden Untersuchungen nach dem Wandel der religiösen Vorstellungen in der Gesellschaft gefragt und die Kirchen und ihre Vertreter aufgefordert, dem Wandel in der Gesellschaft etwas entgegenzusetzen, indem sie sich auf ihre ureigensten Traditionen und Hoffnungen besinnen. "Wohin die Kirchen sich wandeln müssen" lautet deshalb der Untertitel des vorliegenden Buches. Er definiert nach einer ausführlichen Bestandsaufnahme und Analyse am Ende des Buches folgende Kernaufgaben jeder christlichen Kirche: "Sie l e b t als... – weiterlesen (Rezension vom 07. November 2011)
 
Lena Gorelik: "Sie können aber gut deutsch!" Lena Gorelik: "Sie können aber gut deutsch!"
Als am 23. Februar bei der zentralen Gedenkfeier für die Opfer der NSU-Morde die 25-jährige Tochter eines der türkischstämmigen Opfer der Zwickauer Neonazizelle, Semiya Simsek, sprach, da stellte sie Fragen, die mir jedenfalls unter die Haut gingen: "Heute stehe ich hier, trauere nicht nur um meinen Vater und quäle mich mit der Frage: Bin ich in Deutschland zu Hause? Ja, klar bin ich das. Aber wie soll ich mir dessen noch gewiss sein, wenn es Menschen gibt, die mich hier nicht haben wollen. Soll ich gehen?" Sie drückt das aus, was mit Sicherheit viele Menschen in unserem Land spüren und denken. Das Gefühl, obwohl man schon seit Jahren vielleicht die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen hat, nicht willkommen zu sein in einem Land, das doch die Freiheit und das Menschenrecht... – weiterlesen (Rezension vom 05. März 2012)
 
Viktor Emil Frankl: ...trotzdem Ja zum Leben sagen Viktor Emil Frankl: ...trotzdem Ja zum Leben sagen
Am 2. September 1997 verstarb im Alter von 92 Jahren in Wien eine der für mich beeindruckendsten Persönlichkeiten, die ich kenne: der große, gütige und weise Viktor Emil Frankl, der auf allen Kontinenten berühmte österreichische Arzt, Professor für Neurologie und Psychiatrie sowie Professor der von ihm begründeten Wissenschaft Logopädie. Unter seinem Werk von über dreißig Fachbüchern, übersetzt in alle wichtigen Sprachen der Erde, ist dieses kleine Bändchen äußerlich vergleichsweise unscheinbar, und dennoch gehört es, wie das Zitat auf der vierten Umschlagseite aussagt, "zum kostbaren Erbe jener säkulären Literatur, in der die Grundwahrheiten unseres Jahrhunderts manifest werden" (deutschland-berichte). Das Buch will kein objektiver Tatsachenbericht über das Leben in Konzentrationslagern des... – weiterlesen (Rezension vom 27. November 2002)
 
Harlich H. Stavemann: ...und ständig tickt die Selbstwertbombe Harlich H. Stavemann: ...und ständig tickt die Selbstwertbombe
Viele Menschen leiden unter einem Selbstwertproblem. Entweder sie nehmen sich unendlich wichtig, wollen überall die erste Geige spielen, geben sich allwissend und kompetent und verdecken doch dadurch nur etwas, was auf keinen Fall ans Licht kommen darf: dass sie sich selbst und ihrem Wert nicht trauen. Die anderen halten sich zurück, trauen sich nichts zu, stapeln tief, riskieren nichts, haben dauernd Angst um ihre Außenwirkung, halten sich für wenig attraktiv und sehen sich nur und ausschließlich als kleine unwichtige graue Maus. Für alle diese Menschen, und es sind beileibe nicht nur Frauen, wobei die Wichtigtuer bei den Männern dominieren und die grauen Mäuse bei den Frauen, hat der Psychotherapeut Harlich Stavemann, der mit der Kognitiven Verhaltenstherapie arbeitet und auch andere... – weiterlesen (Rezension vom 14. Mai 2011)
 
Harlich H. Stavemann: ...und ständig tickt die Selbstwertbombe Harlich H. Stavemann: ...und ständig tickt die Selbstwertbombe
Entwicklung eines gesunden Selbstwertes Zwei Pole von Persönlichkeitstypen, die hochgradig ihren Selbstwert und damit ihr inneres Wohlergehen durch die Anerkennung von der Außenwelt abhängig gestalten, setzt Harlich H.Stavemann als Kunstfiguren kontinuierlich in den Blick des Buches. In diesen beiden Polen setzt er die Grundproblematik des Empfindens von Selbstwert einer fundierten Betrachtung und Untersuchung aus. Der eine Pol ist die ständige Furcht vor Ablehnung und damit einhergehend das beständige Beachten, ja nichts falsch zu machen in den Augen der anderen, der zweite Pol ist das ständige aktive Suchen nach Anerkennung für gebrachte Leistungen und damit die ständige Sorge vor Versagen. Der leicht martialische Titel des Buches trifft es dabei auf den Punkt, Erfahrungen, die Stavemann... – weiterlesen (Rezension vom 29. Januar 2011)
 
Martin Posth: 1000 Tage in Shanghai. Die abenteuerliche Gründung der ersten chinesisch-deutschen Automobilfabrik Martin Posth (Biografie): 1000 Tage in Shanghai. Die abenteuerliche Gründung der ersten chinesisch-deutschen Automobilfabrik
"Ehe wir hier jetzt noch lange rumreden, mache ich das doch lieber selbst." Martin Posth (damals Personalvorstand bei AUDI Ingolstadt) hatte seinem Gesprächspartner in der VW-Personalabteilung signalisieren wollen, dass er sich als ersten Mann im in Anting bei Shanghai geplanten Automobilwerk einen Vollblutunternehmer wünschte, der mit Menschen umgehen kann. Der Personalfachmann für Auslandseinsätze nahm ihn beim Wort. Posth begann 1984 gemeinsam mit Hans-Joachim Paul und einem kleinen Team deutscher Mitarbeiter die Vorarbeiten für das Joint-Venture zwischen der Volkswagen AG und dem damaligen Staatsbetrieb STAC. Zu einer Zeit als Pudong noch hauptsächlich aus Reisfeldern bestand und in chinesischen Staatsbetrieben jährlich insgesamt rund 6000 Pkw für das ganze Land gebaut wurden,... – weiterlesen (Rezension vom 17. April 2007)
 
Gerd Schultze-Rhonhof: 1939 - der Krieg, der viele Väter hatte Gerd Schultze-Rhonhof: 1939 - der Krieg, der viele Väter hatte
Bei diesem Buch handelt es sich um ein übles revanchistisches Machwerk, welches das Ziel hat, die Mitschuld bzw. Schuld Deutschlands am Entstehen der Weltkriege zu leugnen. Dabei haben Fritz Fischer mit seinem heute noch wegweisenden Werk "Deutschlands Griff zur Weltmacht" von 1961 sowie sein "Krieg der Illusionen" von 1962 und zahlreiche weitere Autoren eindeutig die Entwicklung zum ersten und zum zweiten Weltkrieg untersucht. Diese Publikationen nimmt Schultze-Rhonhof nicht zur Kenntnis. Der Autor erweckt hier den Eindruck, Großbritannien sei Schuld an der Entstehung beider Weltkriege. Richtig ist zwar, dass Großbritannien eine klassische Gleichgewichtspolitik betrieb und verhindern wollte, dass ein Land auf dem europäischen Kontinent zur Hegemonialmacht in Europa aufsteigen... – weiterlesen (Rezension vom 10. Februar 2004)
 
Norbert Frei: 1945 und wir Norbert Frei: 1945 und wir
Norbert Frei gehört zu den besten Kennern des Dritten Reiches. Sein Buch: "Der Führerstaat" zählt zu den besten konzentrierten Gesamtdarstellungen über das Dritte Reich. Aus Anlass des 60. Jahrestags des Kriegsendes legt er nun - in Anlehnung an sein bereits 1997 vorgelegtes Werk: "Vergangenheitspolitik" eine - kritische - Bestandsaufnahme über das Dritte Reich im Bewußtsein der Deutschen vor. Frei konstatiert, dass einerseits sechs Jahrzehnte nach dem Ende des "Dritten Reiches" die Vergangenheit gegenwärtiger sei als je zuvor. Dies wird an der Flut der Publikationen über das Kriegsende und das Dritte Reich - beispielhaft sei hier auf den Film: "Der Untergang" verwiesen - deutlich. Doch jetzt beginnt auch die Zeit, in der die letzten Zeitzeugen aussterben,... – weiterlesen (Rezension vom 05. Mai 2005)
 
Theo Sommer: 1945: Die Biographie eines Jahres Theo Sommer: 1945: Die Biographie eines Jahres
Theo Sommer, langjähriger Chefredakteuer der "Zeit" bringt uns mit diesem Band das vermutlich im Rückblick wichtigste Jahr für die Gestaltung der Nachkriegsordnung, 1945, ins Bewußtsein. Im Gegensatz zu der Studie von Norbert Frey geht es Sommer nicht darum, eine Nachbetrachtung über die Auswirkungen des Dritten Reiches anzustellen. Sommer vermittelt präzise Zeitgeschichte. Ähnlich wie Kempowski in seinen kollektiven Tagebüchern vermittelt Sommer aufgrund von Erinnerungen und Schilderungen von Zeitgenossen eine wichtige Information über das Jahr 1945, in dem die "Deutschen zwischen Hunger und Elend" schwebten und "die Hoffnung erstorben" war. Beginnend mit der wahnsinnigen Ardennen-Offensive Hitlers, den Überlegungen von Stalin, Roosevelt und Churchill bis zu den... – weiterlesen (Rezension vom 22. Januar 2006)
 
Martin Betschart: 3 Schlüssel zum Erfolg Martin Betschart: 3 Schlüssel zum Erfolg
Erfolg ist planbar Fast klingt es zunächst wie drei einfache Binsenwahrheiten, was Martin Betschart, Coach und Erfolgstrainer aus der Schweiz, auf den gut 150 locker und luftig geschriebenen Seiten seines Buches für ein erfolgreiches und glückliches Leben an die Hand gibt. Ein klare Entscheidung treffen ist die Basis für einen späteren Erfolg, für das richtige Umfeld zum Erreichen des Zieles zu sorgen ist die notwendige Umgebung und die Bereitschaft, sich beständig weiter zu entwickeln das unabdingbare Instrument für die konkrete Zielerreichung. Doch die Tücke steckt natürlich im Detail, ansonsten würden nicht so viele Menschen an zumindest einem der drei genannten, notwendigen Erfolgsfaktoren scheitern. Anhand zweier realer Fallbeispiele aus seiner Praxis führt Martin Betschart... – weiterlesen (Rezension vom 28. Juni 2010)
 
Sam Moorhead, David Stuttard: 31v. Chr. Antonius, Kleopatra und der Fall Ägyptens Sam Moorhead, David Stuttard: 31v. Chr. Antonius, Kleopatra und der Fall Ägyptens
Dieses spannend zu lesende Geschichtsbuch ist eine absolut gelungene Kooperation zweier Männer, die auf je unterschiedliche Weise schon lange mit dem Thema, das sie behandeln, leben und arbeiten. Sam Moorhead ist als Verantwortlicher für die numismatische Sammlung am Londoner British Museum mit den antiken Quellen bestens vertraut. Auch David Stuttard kennt sie gut, hat er sich doch als Übersetzer griechischer Tragödien einen Namen gemacht, die er dann für das Theater, aber auch für das Fernsehen und das Theater inszeniert hat. Er weiß also gut, wie man einen antiken Stoff so aufbereitet, dass er für breite Schichten verständlich, anschaulich und dazu noch unterhaltsam ist. In diesem Buch sind es die Vorgeschichte und die Vorgänge um die Schlacht von Actium im Jahr 31 v. Chr., als sich die... – weiterlesen (Rezension vom 23. September 2012)
 
Harro von Senger: 36 Strategeme für Manager Harro von Senger: 36 Strategeme für Manager
Interessant und lehrreich. Der Umgang mit Geschäftspartnern ist eine zwischenmenschliche Interaktion. Der Autor erläutert in diesem Buch die sechsunddreißig chinesischen Strategeme. Zunächst wird das jeweilige Strategem wortgetreu wiedergeben. Anschließend erfolgt eine Erläuterung. Es folgen Ausführungen über die Reichweite, die Möglichkeiten einer Prävention und natürlich auch die Risiken, die sich aus der Anwendung ergeben können. Nachdem der Leser mit diesen Informationen ausgestattet ist erfolgen tatsächliche, aktuelle und weltweite Beispiele der Anwendung des betreffenden Strategems. Die klare Struktur der Erläuterung eines Strategems wird bei allen sechsunddreißig Strategemen beibehalten. Zudem werden in Strategemen in Übergruppen, wie Verschleierung, Enthüllung, Ausmünzung und... – weiterlesen (Rezension vom 07. Februar 2006)
 
Beate Walter: 50 blumige Kränze für jede Gelegenheit Beate Walter: 50 blumige Kränze für jede Gelegenheit
Kürzlich ergab sich während eines Ausflugs eine kurzfristige Einladung. Da wir dort nicht mit leeren Händen auftauchen wollten und von der Gastgeberin am ehesten wussten, dass sie ihr Heim gerne mit floraler Deko verschönt, machten wir uns eilig auf die Suche nach einem entsprechenden Geschenk. Dabei wurde ich wieder einmal von der preislichen Entwicklung geschockt, die ich ansonsten weniger mitbekomme, weil ich viel selbst bastle, stecke, binde oder zusammenstelle. Anregungen dazu finde ich unter anderem in Zeitschriften oder Büchern. Etwa dem kürzlich besprochenen 777 Dekoideen mit Blumen und Pflanzen oder auch dem gerade vor mir liegenden Büchlein 50 blumige Kränze für jede Gelegenheit. Unabhängig davon, dass ich gerne selbst etwas mache, lohnt sich Selbermachen durchaus auch finanziell.... – weiterlesen (Rezension vom 29. März 2013)
 
Nicolaus Schröder: 50 Klassiker: Film Nicolaus Schröder: 50 Klassiker: Film
Etwas zwiespältig sind meine Eindrücke von diesem Filmbuch. Der Autor - begeisterter Cineast - beschreibt 50 Klassiker: Filme des 20. Jahrhunderts. So finden sich berühmte Klassiker wie "Vom Winde verweht" genauso wie "Citizen Cane" oder "Cassablanca". Hier wird detailliert die Entstehungsgeschichte des jeweiligen Films geschildert, Regisseure und wichtige Schauspieler vorgestellt, ja sogar Vergleiche zu ähnlichen Filmen werden gezogen. Dies hat mir gut gefallen und ist dem Autor gut gelungen.Allerdings fehlt mir eine Einleitung, die Filmgeschichte des 20. Jahrhunderts beleuchtet hätte und außerdem sind mir die Auswahlkriterien nicht schlüssig geworden. So wird etwa der wunderbare sowjetische Film: "Wenn die Kraniche ziehen" aus der Zeit der Entstalinisierung... – weiterlesen (Rezension vom 30. Januar 2004)
 
Susanne Mansfeld, Klaus Wagener: 777 Dekoideen mit Blumen und Pflanzen Susanne Mansfeld, Klaus Wagener: 777 Dekoideen mit Blumen und Pflanzen
Es gibt Leute, die mir eine unerschöpfliche Kreativität unterstellen. Abgesehen davon, dass ich das für hoffnungslos übertrieben halte, vergessen sie eines dabei: Ich bin eine reine Nachahmerin. Egal ob es um Malen und Zeichnen oder Basteln, Verpackungen oder Dekorationen geht. Und als solche brauche ich Ideen. Die gibt es glücklicherweise zuhauf und ich finde sie beim Stöbern in Baumärkten, Bastelgeschäften oder auch dem Internet. Denkanstöße habe ich beispielsweise auch in 777 Dekoideen von Klaus Wagener und Susanne Mansfeld gefunden. Die drehen sich um Blumen und Pflanzen und umfassen neben den Jahreszeiten auch Feste wie Weihnachten und Ostern, aber auch Thementage wie Valentinstag, Hochzeiten, Fasching und Halloween. Dabei beginnen die Autoren im Frühling und enden im Winter. Egal... – weiterlesen (Rezension vom 23. Februar 2013)
 
Bernd Greiner: 9/11. Der Tag, die Angst, die Folgen Bernd Greiner: 9/11. Der Tag, die Angst, die Folgen
Bernd Greiner zählt durch seine Tätigkeit als Leiter des Arbeitsbereichs "Theorie und Geschichte der Gewalt" am Hamburger Institut für Sozialforschung" und als Professor für Philosophie und Geschichtswissenschaften an der Universität Hamburg und durch seine Veröffentlichungen zu den wichtigsten Wissenschaftlern, die internationale Gewalt-Phänomene untersuchen. Der sich nun bald zum zehnten Mal jährende Terroranschlag auf die Twin-Towers in New York am 11. September 2001 hat tatsächlich die Welt verändert. Schon kurz nach dem Anschlag begannen die unglaublichsten Verschwörungstheorien zu kursieren, und auch in Deutschland haben sich bislang der Verschwörung unverdächtige Autoren daran beteiligt. Bernd Greiner geht in diesem grundlegenden und anschaulich geschriebenen Buch all... – weiterlesen (Rezension vom 05. Mai 2011)
 
Bernd Greiner: 9/11. Der Tag, die Angst, die Folgen Bernd Greiner: 9/11. Der Tag, die Angst, die Folgen
Prof. Greiner ist Experte für die Geschichte und Politik der USA, die er seit Jahrzehnten durchaus kritisch betrachtet (vgl. seine beiden Publikationen zur Kuba-Krise von 1987 und 2010). So war ich sehr gespannt auf seine Darlegung der Ursachen des 11. September. Greiner geht in einem ersten Kapitel recht kurz auf den Verlauf dieses Tages ein, wobei er sich mit Verschwörungstheorien m.E. viel zu wenig auseinandersetzt. Er beleuchtet dann - ebenfalls sehr kurz - die Ursachen des Hasses von Al Quaida auf den Westen anhand der Lebensläufe Osama Ben Ladns und anderer Al Quaida-Mitglieder. Dabei wird kurz auf die Frage eingegangen, wie die islamischen Schulen zur Frage des Dschihad, des Heiligen Krieges gegen "Ungläubige" stehen und die Antwort fällt differenziert aus. Letztlich führt... – weiterlesen (Rezension vom 11. September 2011)
 
Jürgen Nagel: Abenteuer Fernhandel Jürgen Nagel: Abenteuer Fernhandel
Auf eine unterhaltsame, aufgelockerte Weise treibt der Autor dieses Buches Kultur- und Kolonialgeschichte. Es geht um das "Abenteuer Fernhandel" und die Geschichte der verschiedenen Ostindienkompanien, die über eine lange Zeit das Bild Asiens in Europa geprägt haben. Seit der Entdeckung des Seeweges nach Indien durch Vasco da Gama 1498 waren für die Ausweitung des Handels von Europäern mit asiatischen Ländern die Tore geöffnet. Und in der Folgezeit wurden diese Möglichkeiten auch durch die Gründung verschiedener Handelsorganisationen genutzt. Zunächst hauptsächlich von den Niederlanden und England, später dann auch von Dänemark, Frankreich und Schweden. Neben der ausführlichen und anschaulichen Darstellung der Geschichte dieser Kompanien schildert Jürgen Nagel auch auf unterhaltsame... – weiterlesen (Rezension vom 11. Mai 2011)
 
Hanno Beck: Abgebrannt Hanno Beck: Abgebrannt
Die schon seit Jahren anhaltende Finanzkrise, die man eher eine Staatsschuldenkrise nennen sollte, hat in den vergangenen Monate viele Fachleute veranlasst, in Büchern den ökonomischen Laien die Entstehung dieser Krise, ihre vergeblichen Versuche, sie zu bewältigen bzw. zu lösen und ihre wahrscheinlichen Auswirkungen zu beschreiben. Janne Jörg Kipp und Rolf Morrien haben mit dem "Anti-Crash-Buch" im FinanzBuch Verlag gezeigt, dass die zweite Finanzkrise innerhalb weniger Jahre kleine und große Anleger in Not bringt. Wie ist die Lage einzuschätzen? Welche Prognosen sind realistisch und welche reine Angstmache? Die beiden ausgewiesenen Fachleute in der Anlageberatung gehen von folgender Situation aus: da die Staaten ihre exorbitante Verschuldung nicht mehr in der Griff bekommen werden,... – weiterlesen (Rezension vom 03. Oktober 2011)
 
Meinrad Limbeck: Abschied vom Opfertod. Das Christentum neu denken Meinrad Limbeck: Abschied vom Opfertod. Das Christentum neu denken
Nicht nur die feministische Theologie katholischer und evangelischer Frauen hat seit vielen Jahrzehnten erhebliche Probleme mit der traditionellen Interpretation des Kreuzestodes von Jesus Christus als Opfertod bzw. Sühneopfertod. Die Kritik an dieser theologischen Interpretation, das über viele Jahrhunderte zum Dogma geworden ist, hat mittlerweile den Bereich der feministischen Theologie verlassen und wird seit etlichen Jahren auch von männlichen Theologen beider Konfessionen vertreten. Ich selbst habe mich, lange bevor diese Kritik immer heftiger wurde, als evangelischer Pfarrer auch am Ostersonntag mit der Botschaft des Lebens und der Auferstehung immer leichter getan als mit den schweren und beladenen Predigten am Karfreitag. Gleichzeitig habe ich in vielen Gesprächen auch in der letzten... – weiterlesen (Rezension vom 22. Oktober 2012)
 
Hartmut Radebold: Abwesende Väter Hartmut Radebold: Abwesende Väter
Schon 2004 hatte der selbst von seinem Thema betroffene Psychoanalytiker Hartmut Radebold unter dem Titel "Abwesende Väter und Kriegskindheit" bei Vandenhoeck und Ruprecht in Göttingen eine Auswertung von zehn langfristigen Psychoanalysen vorgelegt, in der er versuchte zu beschreiben, welche langfristigen Folgen für die Lebenssituation der heute 50- bis 65 -Jährigen die Tatsache hatte, dass ihre Väter kriegsbedingt nicht für sie da waren. Der Schrecken des Zweiten Weltkriegs und der direkten Nachkriegszeit haben die Kindheit unzähliger Menschen tief geprägt. Ihnen selbst war meist nicht viel geschehen, doch sie erlebten schon während des Krieges und besonders danach erhebliche und für sie tiefgreifende familiäre Veränderungen. Und das hing mit ihren abwesenden Vätern zusammen. Entweder... – weiterlesen (Rezension vom 27. Oktober 2011)
 
Petra Halbig: ADHS - Danke für die Gabe Petra Halbig: ADHS - Danke für die Gabe
Seinen Weg machen trotz, mit und gerade wegen ADHS! AD(H)S ist mittlerweile durchweg bekannt und vielfach im Gespräch. Nachdem deutlich wurde, dass nicht nur klassische "Zappelphillipe" in den Bereich dieser genetisch bedingten Krankheit fallen, sondern vielfache Formen der AD(H)S Befindlichkeit sich in wesentlich weniger auffälligen Formen zeigen, ist ebenfalls deutlich geworden, dass ADS (Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom) und ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivität-Syndrom) weit verbreitet vorliegen. Petra Halbig (ADS-Coach und Gründerin der ADS-Lernwerkstatt) legt mit ihrem Buch eine umfassende Hilfe für die "AD(H)S - Praxis" vor. Hierbei bietet sie aus ihrer langjährigen Erfahrung heraus nicht nur betroffenen Familien oder dem beteiligten Umfeld praxisnahe... – weiterlesen (Rezension vom 17. Mai 2010)
 
Christian Y. Schmidt: Allein unter 1,3 Milliarden. Eine chinesische Reise von Shanghai bis Kathmandu Christian Y. Schmidt: Allein unter 1,3 Milliarden. Eine chinesische Reise von Shanghai bis Kathmandu
Als Maos Rotgardisten in den 60ern in China Lehrer und alles "Alte" kritisierten und verfolgten, hielt sich im fernen Deutschland der junge Christian Schmidt für einen überzeugten Maoisten; denn Lehrer kritisieren hörte sich doch gut an. Inzwischen ist Schmidt mit einer Chinesin verheiratet und lebt in Peking. Gerade weil er etwas Chinesisch spricht, hatte den Jourmalisten das Leben in Pekings Ausländer-Gemeinde zunehmend genervt. Schmidt will endlich allein das China ohne Ausländer kennen und klären, ob er inzwischen vielleicht selbst zum Chinesen geworden war. Er macht sich von Shanghai aus mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Weg entlang der Nationalstrasse 318, genannt Feng Gu, der Windknochen. Nebenbei will Schmidt der Frage nachgehen, warum Chinesen auf ihn stetst so gelassen... – weiterlesen (Rezension vom 16. Juli 2008)
 
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