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Rolf Bauerdick: Zigeuner. Begegnungen mit einem ungeliebten Volk Rolf Bauerdick: Zigeuner. Begegnungen mit einem ungeliebten Volk
Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs ist es in Deutschland schwer geworden über Zigeuner zu sprechen und einen unverstellten, von verschiedenen politischen Korrektheiten freien Blick auf ihre Geschichte, Kultur und Gegenwart zu werfen. Lange Zeit war es verpönt, den Namen Zigeuner überhaupt zu benutzen und nur wenige Eingeweihte wussten über die Unterschiede und auch Kämpfe zwischen den Roma und den... – weiterlesen (Rezension vom 25. März 2013)
 
Patrick Findeis: Wo wir uns finden Patrick Findeis: Wo wir uns finden
Schon in seinem viel beachteten und von der Kritik sehr gelobten Debütroman "Kein schöner Land" hatte der 1975 geborene und in Berlin lebende Schriftsteller Patrick Findeis einen fast unlösbaren Konflikt zwischen den Generationen beschrieben, und den Rezensenten, trotz einer stellenweise fast poetischen Sprache, erschüttert über die Tristesse und die Hoffnungslosigkeit im Leben seiner Protagonisten... – weiterlesen (Rezension vom 01. März 2013)
 
Matt Ridley: Wenn Ideen Sex haben Matt Ridley: Wenn Ideen Sex haben
"Wie Fortschritt entsteht und Wohlstand vermehrt wird" - das will das vorliegende Buch des amerikanischen Bestsellerautors Matt Ridley seinen Lesern erklären. Der Titel im Original kommt weniger reißerisch daher und beschreibt besser, um was es in dem Buch geht: "The Rational Optimist: How Prosperity Evolves". Matt Ridley, promovierter Zoologe, der aber auch schon als Banker... – weiterlesen (Rezension vom 18. Oktober 2011)
 
Michail Schischkin: Venushaar Michail Schischkin: Venushaar
Dieses schwergewichtige Werk, der Roman "Venushaar" des 1961 in Moskau geborenen und 1995 in die Schweiz emigrierten russischen Schriftstellers Michail Schischkin ist das, was man einen großen Wurf nennt. Ein Buch, das einen packt, das komplex angelegt ist und doch mit einfachen und poetischen Worten erzählt von der Liebe, die den Tod überwindet. Der namenlose Erzähler, der aber viele... – weiterlesen (Rezension vom 02. Mai 2011)
 
Beth Chatto: Schattengarten Beth Chatto: Schattengarten
Das Problem kennen viele Gartenbesitzer. Was macht man mit den Bereichen des Gartens, die die meiste Zeit des Tages im Schatten liegen? Die Gartenspezialistin Beth Chatto erzählt in diesem wunderbaren Buch von den Problemstandorten ihres eigenen großen Gartens. Die mehrfach ausgezeichnete Gärtnerin und Journalistin beschreibt, mit vielen Abbildungen illustriert, wie sie ihren sogenannten Schattengarten... – weiterlesen (Rezension vom 21. Juli 2011)
 
Miriam Gebhardt: Rudolf Steiner Miriam Gebhardt: Rudolf Steiner
Rudolf Steiner, dessen 150. Geburtstag am 27. Februar 2011 begangen wird, war mit Sicherheit einer der wichtigsten Denker des 20. Jahrhunderts, aber auch einer der widersprüchlichsten. Aus vielen Ideen seines Zeitalters kreierte er regelrecht ein eigenes, originelles Weltbild und schuf die Anthroposophie. Mit all seinen Ideen und Schriften schildert ihn Miriam Gebhardt hier in ihrer sehr empfehlenswerten,... – weiterlesen (Rezension vom 18. Januar 2012)
 
Bob Woodward: Obamas Kriege Bob Woodward: Obamas Kriege
Als in dem Jahr bevor Barack Obama der erste farbige Präsident der USA wurde, insbesondere in Deutschland die "Obamania" ans Irrationale grenzte und die Hoffnungen in seine Person, verbunden mit einer anderen Politik der USA, auf der ganzen Welt schon semi-religiöse Züge annahmen, da war ich skeptisch. Denn wie, so dachten auch andere kritische Geister, soll ein einzelner Mensch all die... – weiterlesen (Rezension vom 03. Februar 2012)
 
Thomas Drexel: Neue Top 100 Häuser Thomas Drexel: Neue Top 100 Häuser
Nachdem sein erster Band über TOP 100 Häuser innerhalb kürzester Zeit mit über 20.000 verkauften Exemplaren zu einem in seiner Branche absoluten Bestseller wurde, hat Thomas Drexel, einer der meistgelesenen Architekturbuchautoren des deutschsprachigen Raumes weiter in seinem Archiv geblättert und legt nun "Neue Top 100 Häuser" vor, die er "zeitlos, individuell und preiswert" findet.... – weiterlesen (Rezension vom 23. Mai 2011)
 
Howard Jacobson: Liebesdienst Howard Jacobson: Liebesdienst
Das deutsche Publikum kennt den englischen Schriftsteller Howard Jacobson aus seinem im vergangenen Jahr bei DVA erschienen Buch "Die Finkler-Frage", das in England mit dem Booker-Preis ausgezeichnet wurde. Wegen des großen Erfolgs legt DVA jetzt einen zweiten Roman Jacobsons nach, der im Original unter dem Titel "The Act of Love" schon 2008 veröffentlicht wurde. Hier wie dort... – weiterlesen (Rezension vom 14. Dezember 2012)
 
Bettina Rühm: Kindergärten, Krippen, Horte Bettina Rühm: Kindergärten, Krippen, Horte
Im Zusammenhang der Umsetzung der Kindergartenplatzgarantie für alle Dreijährigen vor etlichen Jahren und der gegenwärtigen Umsetzung des politischen Ziels, für mindestens ein Drittel der unter Dreijährigen einen Betreuungsplatz anbieten zu können, sind in den vergangenen zehn Jahren unzählige neue Kindergärten, Krippen und Horte entstanden. Gebäude mit einer neuen, endlich von der Pädagogik inspirierten... – weiterlesen (Rezension vom 24. August 2011)
 
Patrick Findeis: Kein schöner Land Patrick Findeis: Kein schöner Land
"Eine ganz große literarische Leistung" hat der Schriftstellerkollege Burkhard Spinnen dem jungen, in Berlin lebenden Autor Patrick Findeis mit seinem Roman "Kein schöner Land" bescheinigt, für den Findeis 2008 in Klagenfurt den 3 SAT-Literaturpreis erhielt, als er dort Textauszüge des damals noch nicht abgeschlossenen Buches einer begeisterten Öffentlichkeit präsentierte. Es ist... – weiterlesen (Rezension vom 18. September 2012)
 
Natscha Dragnic: Jeden Tag, jede Stunde Natscha Dragnic: Jeden Tag, jede Stunde
Die früher selbst in Kroatien lebende und seit 1994 in Erlangen lebende Dozentin Natasa Dragnic entführt ihre Leser in ihrem Buch in eine wunderbare und gleichzeitig traurige Geschichte zweier Menschen, die sich ein Leben lang lieben und es doch so schwer haben wirklich zueinander zu finden. Sie erzählt die berührende Liebesgeschichte von Dora und Luka auf dem Hintergrund der Geschichte ihrer Heimat... – weiterlesen (Rezension vom 29. Oktober 2011)
 
Charlotte Knobloch: In Deutschland angekommen. Erinnerungen Charlotte Knobloch: In Deutschland angekommen. Erinnerungen
Mit diesem mit der Unterstützung von Rafael Seligmann entstandenen autobiografischem Buch hat sich die ehemaligen Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch wohl das schönste Geschenk zu ihrem achtzigsten Geburtstags am 20. Oktober 2012 selbst gemacht. Als auch in ihrer Heimatstadt München am 9. November 1938 die jüdischen Geschäfte geplündert wurden und die Synagogen... – weiterlesen (Rezension vom 21. Dezember 2012)
 
Ursula Barth: Immer ein schöner Garten Ursula Barth: Immer ein schöner Garten
Immer wieder gibt es Gartenfreunde, die aus verschiedenen Gründen eine garten neu anlegen wollen oder müssen. Vielleicht habe sie sich einen Traum erfüllt und ein altes Anwesen mit für heutige Zeiten ungewöhnlich großem Grundstück gekauft, oder ihr alter Garten soll um- oder neugestaltet werden, weil er nicht mehr gefällt oder weil viele Pflanzen nicht mehr so wachsen, wie sie sollen. Viele Gartenbücher... – weiterlesen (Rezension vom 14. Mai 2011)
 
Richard Yates: Eine gute Schule Richard Yates: Eine gute Schule
Die lange verkannten Werke des amerikanischen Schriftstellers Richard Yates werden seit einigen Jahren von der DVA in Deutschland in neuen Übersetzungen präsentiert. Sein Romandebüt "Zeiten des Aufruhrs" wurde mittlerweile erfolgreich verfilmt, und sein 2010 erschienener Roman "Ruhestörung" fand bei den deutschen Kritikern viel Beachtung. Zu seinen Lebzeiten haben Yates Bücher... – weiterlesen (Rezension vom 04. November 2012)
 
Karl Ploberger: Ein Garten voller Lebensfreude und Ernteglück Karl Ploberger: Ein Garten voller Lebensfreude und Ernteglück
In diesem wunderschönen Buch, von Ursel Borstell in der gewohnten Art fotografiert, entführt Karl Ploberger seine Leser in ein Haus und auf ein Grundstück, das seine Eltern begründeten und dessen Garten er schon in seiner Kindheit bearbeitete. Es ist ein altes, großes Grundstück, so wie es sie heute nur noch auf dem Land, weitab von der Stadt überhaupt gibt, und dennoch, oder vielleicht gerade deshalb,... – weiterlesen (Rezension vom 06. Mai 2013)
 
Celia Brooks Brown: Die neue StadtGartenLust Celia Brooks Brown: Die neue StadtGartenLust
Die Kleingärtnerei kommt wieder in Mode, und das nicht nur wegen der aktuellen EHEC-Debatte. Immer mehr Menschen entdecken auch für die kleinen Flächen, die sie vorn oder hinter ihrem kleinen Reihenhaus haben, das Gärtnern wieder für sich, sie lassen sich einfangen "vom Säen, Ernten, Genießen", wie der Untertitel des hier vorliegenden, sehr empfehlenswerten Gartenbuches lautet. Dieses... – weiterlesen (Rezension vom 31. Mai 2011)
 
Andreas Honegger: Die geheimen Gärten von Zürich Andreas Honegger: Die geheimen Gärten von Zürich
Wunderbare und beeindruckende Einblicke in über 30 private Parkanlagen, Gärten und Terrassen der Schweizer Stadt Zürich haben der Journalist Andreas Honegger und sein Fotograf Gaston Wicky hier in diesem prächtigen und exklusiven Band versammelt. Dabei sind es nicht nur die großen Anlagen auf Grundstücken, die sich kein Normalsterblicher leisten kann, sondern abgebildet und beschrieben werden auch... – weiterlesen (Rezension vom 01. Mai 2011)
 
Simon Mawer: Die Frau, die vom Himmel fiel Simon Mawer: Die Frau, die vom Himmel fiel
Schon lange zählt der britische Schriftsteller Simon Mawer auf der Insel zu den literarischen Geheimtipps und hat es mit seinem Roman "The Glass House" sogar auf die Shortlist des Bookerpreises geschafft. Seinen neuen hier vorliegenden Roman "Die Frau, die vom Himmel fiel" darf man mit Fug und Recht als würdigen Nachfolger bezeichnen. Er führt seine Leser in die Zeit des Zweiten... – weiterlesen (Rezension vom 14. Januar 2013)
 
Beryl Bainbridge: Die Frau im gepunkteten Kleid Beryl Bainbridge: Die Frau im gepunkteten Kleid
"Scharfsinnig und herrlich böse führt sie eine Nation am Wendepunkt zur Tragödie vor." Mit diesem vielversprechenden Satz wird ein Buch der britischen Autorin Beryl Bainbridge, die zweifellos zu den wichtigsten Nachkriegsautoren ihres Landes gezählt werden muss. Bissig und mit schwarzem Humor geschrieben, hat sie in vielen Romane der Gesellschaft den Spiegel vorgehalten. Im Juli 2010 ist... – weiterlesen (Rezension vom 06. Juli 2012)
 
Howard Jacobson: Die Finkler-Frage Howard Jacobson: Die Finkler-Frage
Der Autor des vorliegenden, in England 2010 mit dem Booker-Preis ausgezeichneten Romans, Howard Jacobson, stammt aus einer jüdischen Familie und fühlt sich gewissen jüdischen Traditionen und der Geschichte der Juden verbunden. In "Die Finkler-Frage" taucht er tief hinein in das jüdische Leben in England, und erzählt eine Geschichte, die lustig und ernst zugleich, voller Tragikomik steckt.... – weiterlesen (Rezension vom 15. September 2011)
 
Walter Wüllenweber: Die Asozialen. Wie Ober- und Unterschicht unser Land ruinieren- und wer davon profitiert Walter Wüllenweber: Die Asozialen. Wie Ober- und Unterschicht unser Land ruinieren- und wer davon profitiert
An den Rändern unserer Gesellschaft gibt es schon seit Jahren eine Entwicklung, die sie spaltet und zu ruinieren droht. Das ist die These des Stern-Journalisten Walter Wüllenweber in seinem hier vorliegenden Buch. Gemeint ist die Oberschicht aus einer Gruppe von Menschen, die längst nicht mehr zu den ehemaligen "Leistungsträgern" der Gesellschaft zählen, sondern sie mit ihren Finanzspekulationen... – weiterlesen (Rezension vom 02. November 2012)
 
Peter Janke: Der Frühlingsgarten. Pflanzenvielfalt und Gestaltungsideen für einen opulenten Saisonstart Peter Janke: Der Frühlingsgarten. Pflanzenvielfalt und Gestaltungsideen für einen opulenten Saisonstart
Viele Gartenbesitzer legen vor allem großen Wert darauf, dass nach einem strengen - in manchen Gegenden auch mehr verregnetem als verschneitem Winter - im Frühling ihr Garten in buntem Glanz erstrahlt und ihre Herzen und die der vorbeigehenden Spaziergänger erfreut. Peter Janke, der kompetente Autor dieses Buches schreibt dazu: "Gärten im Frühling sind für mich wie das lang ersehnte Einlösen... – weiterlesen (Rezension vom 11. Dezember 2012)
 
Rainer Moritz: Der fatale Glaube an das Glück. Richard Yates - sein Leben, sein Werk Rainer Moritz: Der fatale Glaube an das Glück. Richard Yates - sein Leben, sein Werk
Seit einigen Jahren hat es sich die Deutsche Verlagsanstalt zur verlegerischen Aufgabe gemacht, die lange verkannten Werke des amerikanischen Schriftstellers Richard Yates in Deutschland in neuen Übersetzungen zu präsentieren. Sein Romandebüt "Zeiten des Aufruhrs" wurde mittlerweile erfolgreich verfilmt, und sein 2010 erschienener Roman "Ruhestörung" fand bei den deutschen Kritikern... – weiterlesen (Rezension vom 11. Dezember 2012)
 
Gernot Wolfram: Das Wüstenhaus Gernot Wolfram: Das Wüstenhaus
Ich kann mich noch gut daran erinnern, mit welcher Begeisterung ich vor sechs Jahren Gernot Wolframs Debütroman "Samuels Reise" aus der Hand gelegt habe, ein Buch über das Reisen, das Glück des Lebens und die Freundschaft in Zeiten des gesellschaftlichen und persönlichen Umbruchs. Es war ein unglaublicher, wenn damals auch wenig beachteter Auftritt auf der deutschen Literaturbühne. Für seinen... – weiterlesen (Rezension vom 18. Januar 2012)
 
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