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Johannes Heinrichs: Die Logik des europäischen Traums. Eine systemtheoretische Vision Johannes Heinrichs: Die Logik des europäischen Traums. Eine systemtheoretische Vision
Heinrichs` mit Recht "epochal" genanntes Buch "Revolution der Demokratie" konnte noch in dem vordergründigeren Sinne als ein spezifisch deutscher Betrag zur Demokratietheorie gelten, dass hier der deutschen Politik ein Weg gewiesen wurde, Schrittmacher eines sprunghaften nationalen Fortschritts in Sachen Demokratie zu sein. In diesem neuen Buch aber wird der tiefere Sinn einer "deutschen"... – weiterlesen (Rezension vom 13. Mai 2014)
 
Günther Fischer, Bettina Koch: Dantes Italien: Auf den Spuren der "Göttlichen Komödie" Günther Fischer, Bettina Koch: Dantes Italien: Auf den Spuren der "Göttlichen Komödie"
Italien ist nicht nur das Land von Pizza und Pasta, Sandstränden und singenden Gondoliere. Das heutige Italien ist in seiner, zumindest sprachlichen Ausprägung Dante Alighieri zu verdanken. Der Dichter und Philosoph überwand mit seiner Göttlichen Komödie das bis dahin dominierende Latein und führte das Italienische zu einer Literatursprache. Dante ist der bekannteste Dichter des Italienischen und... – weiterlesen (Rezension vom 07. November 2013)
 
Hans-Martin Schönherr-Mann: Vom Nutzen der Philosophie Hans-Martin Schönherr-Mann: Vom Nutzen der Philosophie
Ein Loblied auf den Pragmatismus Es ist nun beileibe keine neue Erkenntnis oder "Mode", die Haltung des Pragmatismus nach vorne zu rücken. "Anpacker", "Macher", "Vernunftmenschen" stehen seit ehedem hoch im Kurs. Wenn einer wie Altkanzler Helmut Schmidt verlauten lässt, dass er einen mit "Visionen" umgehend einer inneren Abteilung eines Krankenhauses... – weiterlesen (Rezension vom 16. August 2012)
 
Aleida Assmann: Introduction to Cultural Studies Aleida Assmann: Introduction to Cultural Studies
Es handelt sich um die englische Ausgabe der im gleichen Verlag erschienenen Einführung in die Kulturwissenschaft, die Prof. Assmann auf Wunsch ihrer Studierenden heraus gegeben hat, da sie die Texte in der Originalsprache lesen wollten und wendet sich primär an Studierende im anglophonen Raum. Zur besseren Erklärung des Inhalts gibt es mehrere informative Grafiken und Tabellen im Text. Die neue Auflage... – weiterlesen (Rezension vom 22. Mai 2012)
 
Peggy H. Breitenstein, Johannes Rohbeck: Philosophie Peggy H. Breitenstein, Johannes Rohbeck: Philosophie
Umfassende Darstellung der Disziplin Als Gemeinschaftswerk des Institutes der Philosophie der Universität Dresden machen es sich die Autoren zur Aufgabe, die Geschichte der Philosophie, die einzelnen Disziplinen und die Kompetenzen der Philosophie umfassend darzustellen. In der vorliegenden Form ist dies durchaus ein zu würdigendes Unterfangen, denn einen solch strukturierten Überblick in der Breite... – weiterlesen (Rezension vom 27. März 2012)
 
Johannes Heinrichs: Sprache in 5 Bänden Johannes Heinrichs: Sprache in 5 Bänden
Made in Germany - wo in aller Welt gibt es dergleichen sonst? Eine solche philosophische Systematik des Gesamtsystems Sprache habe ich noch nie gesehen. Im Unterschied zu geschichtlichen Darstellungen der Sprachphilosophie, handelt es sich um eine Systematik aus einem Guss. Sprache wird erstens als eine besonderer Zeichengebrauch definiert (semiotisch): Was unterscheidet sprachliche Zeichen von... – weiterlesen (Rezension vom 07. Februar 2012)
 
Bernd Heiter, Wolfgang Heuer, Stefanie Rosenmüller: Arendt Handbuch Bernd Heiter, Wolfgang Heuer, Stefanie Rosenmüller: Arendt Handbuch
Umfassende Werkschau samt Rezeptionsgeschichte Zeit wurde es durchaus für diese umfassende Werkschau und den fundierten Blick auf die Wirkung des Werkes der Hannah Arendt, eine der profilierten und einflussreichsten philosophisch-politischen Denkerinnen der jüngeren Zeit der europäischen Geistesgeschichte. Eine Frau, deren Schriften in der Thematik breit und umfassend gefächert vorliegen. So... – weiterlesen (Rezension vom 04. Januar 2012)
 
Michael S. Aßländer: Handuch Wirtschaftsethik Michael S. Aßländer: Handuch Wirtschaftsethik
Interdisziplinärer Überblick Das die Ethik abhanden gekommen ist (so sie in Breite überhaupt wirtschaftlich vorhanden war), dass man sich nach dem "rheinischen Kapitalismus" zurücksehnt, nach der "Deutschland AG" trotz allen Filzes und aller Festgefahrenheit der 50er und 60er Jahre des letzten Jahrhunderts, spricht natürlich Bände über den (praktischen) Zustand der Wirtschaftsethik... – weiterlesen (Rezension vom 15. November 2011)
 
Terry Eagleton: Das Böse Terry Eagleton: Das Böse
Eine philosophische Einladung Nicht nur vom gestellten Thema her, allein schon in Form und Stil lohnt sich dieses Buch von Terry Eagleton. Mit trockenem Humor, ironischer Distanz, einer auf den Punkt treffenden Sprache und dennoch nicht selbstverliebt, sondern stets dem gewählten Thema zugewandt, das sind nicht alltägliche literarische Möglichkeiten, denen man mit Vergnügen folgt. Und ein immer... – weiterlesen (Rezension vom 01. September 2011)
 
Martin Schleske: Der Klang Martin Schleske: Der Klang
Spiritualität der Klänge Was hat der Bau eines Instrumentes mit dem Leben selbst zu tun? Die Antwort gibt Martin Schleske, Meistergeigenbauer auf knapp 340 Seiten in einer Art und Weise, die tatsächlich durchaus an den klang einer guten Geige erinnert. Keine theoretische Abhandlung legt er vor, keine abstrakten Gedankengebilde philosophischer Prägung, sondern Gleichnisse setzt er sich zum Ziel.... – weiterlesen (Rezension vom 25. Januar 2011)
 
Julius Evola: Cavalcare la tigre - Den Tiger reiten Julius Evola: Cavalcare la tigre - Den Tiger reiten
Der Philosoph Julius Evola (1898-1974) gilt als bedeutendster antimoderner Denker und Theoretiker jener Tradition, die einen harmonischen politischen und gesellschaftlichen Aufbau erstrebte. Er widmete sich der Esoterik und Philosophie und schrieb zahlreiche Aufsätze. Insbesondere seine als kulturanalytisch beschriebene Theorie mit ihren vorchristlichen Mythen und Lebensgesetzen wurde als sein Markenzeichen... – weiterlesen (Rezension vom 18. August 2010)
 
Friedrich Sieburg: "Die Lust am Untergang". Selbstgespräche auf Bundesebene Friedrich Sieburg: "Die Lust am Untergang". Selbstgespräche auf Bundesebene
Daß die Deutschen mit Vorliebe düstere Visionen der Wirklichkeit zeichnen, mag nicht nur den vielen Philosophen des entsprechenden Menschenschlages in unserem Lande zu verdanken sein und nur bei ihnen vorkommen, sondern diese Vorliebe ist längst eine Grundempfindung im Volke selbst. Der Alltag des tristen demokratischen Tagesablaufes mit seinen schöngeistigen Appellen scheint langweilig zu sein, wenn... – weiterlesen (Rezension vom 06. August 2010)
 
Klaus Gauger (Hrsg.): Arnshaugk. Ein Lesebuch Klaus Gauger (Hrsg.): Arnshaugk. Ein Lesebuch
Die Kraft des Außenseiters liegt in seinem Exotismus, der ihn zu einem gefährlichen und anziehenden Wesen macht. Er repräsentiert einen anderen Menschen, eine andere Lebenshaltung. Sie steht für vieles, was heute selten geworden ist: Stille, Kraft, gegen den Strom zu schwimmen, die Muße im Studium, der Genuß von großen geistigen Werken, die Liebe zur Natur, der Sinn für das Historische und seine heute... – weiterlesen (Rezension vom 07. Februar 2010)
 
Albert Camus: Der Mythos des Sisyphos. Ein Versuch über das Absurde Albert Camus: Der Mythos des Sisyphos. Ein Versuch über das Absurde
Selbst dem anscheinend glücklichen Menschen dringt die potentielle Nichtigkeit und Erbärmlichkeit des Seins in den Sinn, sei es angesichts der Absurdität des alltäglichen Wechsels von Arbeit- und Freizeit, sei es Montagmorgens in düsterer Zeit oder sei es einfach die Erkenntnis, daß es für das Erhabene auf Erden, für Moral und Sittlichkeit, keine abschließenden Motive auf Erden selbst gibt, sondern... – weiterlesen (Rezension vom 23. Dezember 2009)
 
Merlin Donald: Triumph des Bewusstseins. Die Evolution des menschlichen Geistes Merlin Donald: Triumph des Bewusstseins. Die Evolution des menschlichen Geistes
Der Mensch definiert, wer er ist, indem er den Ort bestimmt, von dem aus er spricht: Seinen Ort im Stammbaum, im gesellschaftlichen Raum, in der Geographie der sozialen Stellungen und Funktionen, in seinen engen Beziehungen zu den ihm Nahestehenden und ganz entscheidend auch im Raum der moralischen und spirituellen Orientierung, in dem er die für sich wichtigsten Beziehungen durch das Leben selbst... – weiterlesen (Rezension vom 18. November 2009)
 
Heiko Luge (Hrsg.): Grenzgänge. Liber amicorum für den nationalen Dissidenten Hans-Dietrich Sander Heiko Luge (Hrsg.): Grenzgänge. Liber amicorum für den nationalen Dissidenten Hans-Dietrich Sander
Hans-Dientrich Sander war ein besonderer Denker und Philosoph der deutschen Nachkriegszeit. Für ihn war die Bundesrepublik Deutschland nicht die Fortsetzung der politischen Einheiten in der Deutschen Geschichte, sondern sie ist für ihn bis heute eine Ausgeburt der Stunde Null, gezeugt von fremden Mächten. So kündigte sich für Sander das "Germaniam esse delendam" schon in den letzten Kriegsjahren... – weiterlesen (Rezension vom 17. November 2009)
 
C. G. Jung: Das Rote Buch C. G. Jung: Das Rote Buch
Kein Mensch hat ein augenblickliches Bewußtsein von allem, was er jemals erlernte, obschon es unbewußt in ihm liegt, um bei geeigneter Frage in sein Bewußtsein zu treten. Der Geist erkennt, das Sein ist, aber nur das Leben lebt. Selbst Menschen von immer rechenbereiter Nüchternheit werden sich wenigstens aus ihrer Jugend erinnern, daß es ein Erwachen gibt, wo die Seele sich wie aus schützenden Mutterarmen... – weiterlesen (Rezension vom 10. Oktober 2009)
 
Max Scheler: Die Ursachen des Deutschenhasses. Eine nationalpädagogische Erörterung Max Scheler: Die Ursachen des Deutschenhasses. Eine nationalpädagogische Erörterung
Der Philosoph Max Scheler hat in seinen 53 Lebensjahren ein großes Werk hinterlassen. In der Frühphase waren es Schriften zur Religionsphilosophie, die mit dem Hauptwerk "Probleme der Religion. Religiöse Erneuerung" (1921) ihren Höhepunkt finden. Der Erste Weltkrieg versetzte ihn in eine nationale Euphorie. In dieser Zeit legte er den Text "Die Ursachen des Deutschenhasses" (1917)... – weiterlesen (Rezension vom 09. Oktober 2009)
 
Caroline Mary: Zwillingskristall aus Diamant und Kot. Léon Bloy in Deutschland, Traversen 3 Caroline Mary: Zwillingskristall aus Diamant und Kot. Léon Bloy in Deutschland, Traversen 3
Es gibt nur einen, der die moderne Gottlosigkeit derartig schroff brantmarkte, daß er darüber selbst brutal und gottlos scheinen mag - dies war Leon Bloy. Die Person Bloy versteht sich im Gegenzug aber nur dadurch, daß er selbst als gallikanischer Katholik einen eigenen Glauben lebte und dem römischen Weg der Amtskirche nicht zugeneigt war. Über jenen Leon Bloy, der für Heinrich Böll, Ernst Jünger... – weiterlesen (Rezension vom 09. Oktober 2009)
 
Wolfgang Krebs: Die imperiale Endzeit. Oswald Spengler und die Zukunft der abendländischen Zivilisation Wolfgang Krebs: Die imperiale Endzeit. Oswald Spengler und die Zukunft der abendländischen Zivilisation
Oswald Spengler ist seinerzeit der Nachweis treffend gelungen, daß die abendländische Kultur des Westens von Beginn an im Zeichen einer neuen Auffassung von Raum und Zeit, wie sie Carl Schmitt (1888-1985) in seinem Spätwerk "Land und Meer" von 1954 mit dem Begriff der Raumrevolution beschreibt, stand. Ihr Ursymbol ist das Unendliche, das Faustische. Der entwurzelte Mensch ist aus seine Achse... – weiterlesen (Rezension vom 29. August 2009)
 
Jean Améry: Hand an sich legen. Diskurs über den Freitod Jean Améry: Hand an sich legen. Diskurs über den Freitod
Die heutige Medizin ist Kampf gegen den Tod anstatt eine Hinführung zum Einverstandensein mit ihm. Unsere Ethik ist eine, in der das Ableben nicht vorkommt, dringend vermieden werden muß, selbst wenn der betroffene Mensch den Tod wünscht. Daß wir das Wirken der Natur heute als grausam, als unmenschlich betrachten, ist der beste Beleg dafür, daß der Mensch selbst unnatürlich geworden sind, daß seine... – weiterlesen (Rezension vom 26. Juni 2009)
 
Lambert Wiesing: Das Mich der Wahrnehmung - Eine Autopsie Lambert Wiesing: Das Mich der Wahrnehmung - Eine Autopsie
"Alles was ich je bin und werde, bin ich und werde ich schlechthin notwendig, und es ist unmöglich, daß ich etwas anders sei. (...) Ich mache mich selbst: Mein Sein durch mein Denken; mein Denken schlechthin durch das Denken." Dies sind die klassischen Überzeugungen des jungen Johann Gottlieb Fichte in der Nachfolge der Philosophie Immanuel Kants, welche Fichte in seiner Schrift "Die... – weiterlesen (Rezension vom 05. Juni 2009)
 
Paul Natorp: Der Deutsche und sein Staat. Herausgegeben von Detlef Weigt Paul Natorp: Der Deutsche und sein Staat. Herausgegeben von Detlef Weigt
Die Politische Ideengeschichte ist das Archiv der Politikwissenschaft. Alte Theorien werden mit neuen Ingredienzen angereichert. Sie bildet das Zentrum der Wissenschaft und muss die Forschungskomponenten immer wieder zusammenfügen und theoretisch-integrativ vereinen. Was ist eine gute Ordnung? Was sind die Aufgaben des Gemeinwesens? Ist diese oder jene Vorstellung real verwirklicht? Relevant ist stets... – weiterlesen (Rezension vom 02. Juni 2009)
 
 Porphyrios: Über die Enthaltsamkeit von fleischlicher Nahrung Porphyrios: Über die Enthaltsamkeit von fleischlicher Nahrung
Porphyrios (ca. 234-ca. 304 n.Chr.) stellt sich mit seinem Buch über die Enthaltsamkeit zwischen alle Fronten. Er lehnt das Töten für die heidnische Opferpraxis und das Fleischessen vehement ab, setzt aber auch der christlichen Religiosität die Auffassung entgegen, daß alle Lebewesen und der Kosmos nicht bloß "Schöpfung", sondern selbst göttlich seien. Mit seiner vorliegenden Schrift über... – weiterlesen (Rezension vom 02. Juni 2009)
 
Julius Evola: Tradition und Herrschaft. Aufsätze von 1932-1952 Julius Evola: Tradition und Herrschaft. Aufsätze von 1932-1952
Für viele politische Denker war nur im übersinnlich Verwurzelten ein Vertrag im politischen Bereich zwischen Bürger und Staat möglich. Die Verwurzelung in der Gemeinschaft bildete für sie die Basis, um dem utilitaristischen Denken eine andere, metaphysisch verwurzelte, Version des politischen Systems entgegenzustellen. Der moderne Individualismus habe den derartig gut konstituierten harmonischen Gesellschaftsbau... – weiterlesen (Rezension vom 10. Mai 2009)
 
Uwe Lammla: Erlkönig. Essays zur deutschen Dichtung und Religion Uwe Lammla: Erlkönig. Essays zur deutschen Dichtung und Religion
Die Einsicht in das geschichtslose und durch Technik regulierte System unserer Zivilisation verleitet leicht dazu, seine Demontage zu verlangen und eine Rückkehr in ein gleichsam primäres System zu erstreben. So könne nach dieser Haltung die Weltanschauung, welche die Reduktion des Individuums und die Erfahrungsleere des modernen Menschen, verdingt in Fließbandarbeit, beruflichen Alltag und mechanistische... – weiterlesen (Rezension vom 09. Mai 2009)
 
Michael Böhm: Alain de Benoist und die Nouvelle Droite. Ein Beitrag zur Ideengeschichte im 20. Jahrhundert Michael Böhm: Alain de Benoist und die Nouvelle Droite. Ein Beitrag zur Ideengeschichte im 20. Jahrhundert
Die Globalisierung erfolgt vor dem neoliberalen Hintergrund einer doppelten Polarität von Moral und Wirtschaft: einerseits die Ideologie der Menschenrechte, andererseits die Versessenheit auf Produktivität, Wachstum und Profit. Eine natürliche Folge der Globalisierung ist die zunehmende Ohnmacht der Staaten und Regierungen, deren Parteienprogramme sich gleichen. Die Regierungen beschränken sich lediglich... – weiterlesen (Rezension vom 25. April 2009)
 
Claudia Bruns: "Politik des Eros". Der Männerbund in Wissenschaft, Politik und Jugendkultur (1880-1934) Claudia Bruns: "Politik des Eros". Der Männerbund in Wissenschaft, Politik und Jugendkultur (1880-1934)
Dem Leser des umfassenden Buches von Claudia Bruns wird ein besonderer Denker vorgestellt, der einsam und vergessen 1955 in Berlin-Hermsdorf dahinschied. Man wird geführt durch das Werk eines Mystikers, der das Verhältnis von Politik und Männlichkeit um 1900 neu definierte: Der Philosoph und Schriftsteller Hans Blüher (1888-1955) ist kaum mehr bekannt. Dennoch ist er einer der prononciertesten Vertreter... – weiterlesen (Rezension vom 22. März 2009)
 
Ernst Jünger: Annäherungen. Drogen und Rausch Ernst Jünger: Annäherungen. Drogen und Rausch
Der moderne Glaube an das autonome Subjekt, an die Vernunft und die Wissenschaft als Mittel der Welterkenntnis sind bei Ernst Jünger im 1. Weltkrieg zerstört worden. Er sah den Krieg als Nullpunkt, der die Chance eröffnete, die eigenen Ideale zu verwirklichen. Gegen den potentiellen Nihilismus einer materialistischen pluralistischen Zeit sehnte er sich nach der Gewißheit eines religiösen Zeitalters.... – weiterlesen (Rezension vom 22. März 2009)
 
Jean-Jacques Rousseau: Bekenntnisse, Aus dem Französischen von Ernst Hardt. Mit einer Einführung von Werner Krauss Jean-Jacques Rousseau: Bekenntnisse, Aus dem Französischen von Ernst Hardt. Mit einer Einführung von Werner Krauss
Rousseau, geboren 1712 in Genf, war ein origineller Denker, der Bedeutung für Deutschland, die Romantik und den Sozialismus hat. Er ist aber ein gescheiterter Denker im Bereich politischer Philosophie, erkannte jedoch im Gegenzug die Krise der Moderne und hatte sie selbst durchlitten und kritisiert. Die wesentlichen Übel der Moderne sind für ihn Eigentum und Aneignung. Er wollte die politischen Verhältnisse... – weiterlesen (Rezension vom 21. März 2009)
 
Hansgeorg Schmidt-Bergmann: Futurismus. Geschichte, Ästhetik, Dokumente Hansgeorg Schmidt-Bergmann: Futurismus. Geschichte, Ästhetik, Dokumente
Als ästhetische Manifestation der industriellen Zivilisationsdynamik erschütterte der italienische Futurismus um F. T. Marinetti Anfang des 20. Jahrhunderts das sich sicher währende politische und künstlerische Italien. Nach allen gravierenden Umwälzungen stellen sich alte Fragen heute wieder neu: Was verbindet Avantgarde, Totalitarismus und ein radikaler Technizismus? Auf das in derartigem Stil 1909... – weiterlesen (Rezension vom 28. Februar 2009)
 
Otfried Höffe: Praktische Philosophie. Das Modell des Aristoteles Otfried Höffe: Praktische Philosophie. Das Modell des Aristoteles
Für den Philosophen Aristoteles kann die Welt nicht als Einheit gedacht werden. Es müsse die Vielheit zugelassen werden. Er gliedert die Wissenschaft in theoretische Philosophie (die naturgeschaffenen Dinge sind unabänderlich) und in praktische Philosophie (die menschengeschaffenen Dinge sind änderbar). So entsteht für ihn erstmals die vielfältige Entscheidung zwischen Subjekt und Objekt. Das Sein... – weiterlesen (Rezension vom 28. Februar 2009)
 
Herbert Marcuse: Versuch über die Befreiung Herbert Marcuse: Versuch über die Befreiung
Toleranz dient den verschiedenen Interessen der Unterdrückung. Sie ist kein Selbstzweck, sondern wird hinsichtlich der etablierten Politik zum Zwangsverhalten. So wird die ohnmächtige Toleranz gegenüber dem Betrug zum Wesen des herrschenden Systems, das Toleranz fördert als ein Mittel, den Kampf ums Dasein zu verewigen und Alternativen zu unterdrücken. - Diese Überzeugungen vertrat der Philosoph Herbert... – weiterlesen (Rezension vom 01. Februar 2009)
 
Winfried H. Müller-Seyfahrt: Metaphysik der Entropie. Philipp Mainländers transzendentale Analyse und ihre ethisch-metaphysische Relevanz. Mit einem Vorwort von Franco Volpi Winfried H. Müller-Seyfahrt: Metaphysik der Entropie. Philipp Mainländers transzendentale Analyse und ihre ethisch-metaphysische Relevanz. Mit einem Vorwort von Franco Volpi
Winfried Müller-Seyfarth, der Herausgeber der bibliophilen vierbändigen Schriften Philipp Mainländers, hat unter dem hier vorliegenden Titel "Metaphysik der Entropie" eine eigene Studie zur transzendentalen Analyse und ihrer ethisch-metaphysischen Relevanz des Radikalpessimisten Mainländer vorgelegt. Wie nicht anders zu erwarten, erweist sich der Berliner Thanatologe als überzeugender Kenner... – weiterlesen (Rezension vom 31. Januar 2009)
 
Adolph von Knigge: Über Freimaurer, Illuminaten und echte Freunde der Wahrheit Adolph von Knigge: Über Freimaurer, Illuminaten und echte Freunde der Wahrheit
Adolph Freiherr Knigge (1752-1796) ist hauptsächlich bekannt für sein 1788 erschienenes Werk "Über den Umgang mit Menschen". Kaum bekannt hingegen ist, daß er eine bedeutende Person im Geheimbundwesen seiner Zeit war. Okkulte Gesellschaften sprossen zu Lebzeiten Knigges und infolge der französischen Revolution zahlreich aus dem Boden. Ihre Absicht und diejenige entsprechender Schriften, so... – weiterlesen (Rezension vom 24. Januar 2009)
 
Alexander Pschera: Bunter Staub. Ernst Jünger im Gegenlicht Alexander Pschera: Bunter Staub. Ernst Jünger im Gegenlicht
Gerade wo Menschen sich im Zuge der Leidvermeidung allem zu entziehen trachten, was Leid bedeuten könnte, treiben sie in ein Leben hinein, ein leeres Sein, in dem es nur noch das Gefühl der Sinnlosigkeit gibt, welches dem des Schmerzes in nichts nachsteht. Ernst Jünger lebte in diesem Sinne; er war sich der Bedeutung von Extremen bewußt, suchte Räume der Extreme auf, lotete sie aus, trieb mit ihnen... – weiterlesen (Rezension vom 11. Januar 2009)
 
 Porphyrios: Gegen die Christen Porphyrios: Gegen die Christen
Die katholische Kirche um 300 n. Chr. hatte ein hohes kognitives Potential, welches sich in der starken Selbstidentifikation der Christen äußerte und wodurch ein schematisches Bild mit dem Ziel entstand, Menschen von fester Überzeugung zu erschaffen wie Jesus einer war. Das Christentum hat die Menschen entpolitisiert, denn die Obrigkeit gebe es nur vor Gott. Sie wird von Gott angeordnet. So wird der... – weiterlesen (Rezension vom 04. Januar 2009)
 
Michel Foucault: Dispositive der Macht. Über Sexualität, Wissen und Wahrheit Michel Foucault: Dispositive der Macht. Über Sexualität, Wissen und Wahrheit
"Einschließung", "Anomalie", "Ausschluß", "Delinquenz" und "Einsperrung" - dies sind die zentralen Begriffe im Werke des Philosophen Michel Foucault. Sein Thema war die politische Geschichte der Reproduktion von sogenannter Wahrheit, der Reproduktion dessen, von dem "man" als Wissen ausgehen kann, ohne zu merken, wer dieses "Wissen"... – weiterlesen (Rezension vom 31. Dezember 2008)
 
E.M. Cioran: Aufzeichnungen aus Talamanca E.M. Cioran: Aufzeichnungen aus Talamanca
Leben heißt, etwas Aufgegebenes erfüllen. In dem Maße, wie wir es vermeiden, unser Leben an etwas zu setzen, entleeren wir es. Leben heißt, auf ein Ziel hin abgeschnellt sein. Wenn ich selbst das Ziel bin, komme ich nicht voran. Das richtig schöpferisches Leben war für viele Philosophen ein straffes Leben und das ist nur unter zwei Bedingungen möglich: Entweder man herrscht selber, oder man ist in... – weiterlesen (Rezension vom 20. Dezember 2008)
 
Gustave Le Bon: Psychologie der Massen Gustave Le Bon: Psychologie der Massen
Bei dem Begriff Masse denkt man an das Gestaltlose, Amorphe, das erst durch äußere Entwicklung geformt wird. Dazu gibt es Politiker, Demagogen und Propagandisten. Sie übernehmen diese Aufgabe. "Die Masse ist das Ende, das radikale Nichts." - Dies sagte einst Oswald Spengler, der den Schwund der Kultur des Abendlandes diagnostizierte. Auch für Le Bon, Autor des vorliegenden Buches, steigen... – weiterlesen (Rezension vom 13. Dezember 2008)
 
Julius Bahnsen: Mosaiken und Silhouetten: Charakterographische Situations- und Entwicklungsbilder Julius Bahnsen: Mosaiken und Silhouetten: Charakterographische Situations- und Entwicklungsbilder
Der große Aufzug der Charaktere, die nach ihrem Leben suchen, um es zu verwirklichen, ist das Lieblingsthema des verkannten Philosophen Julius Bahnsen aus dem deutschen Lauenburg in Pommern. Es liegt nach Bahnsen selbst in den Charakterunterschieden der Völker, was einige zu historischen Völkern macht und andere in der Anonymität des Lebens untergehen läßt. Als Schüler Schopenhauers wagte Bahnsen... – weiterlesen (Rezension vom 07. Dezember 2008)
 
Helmut Hansen: Von der Entdeckung Gottes am Rande des Universums Helmut Hansen: Von der Entdeckung Gottes am Rande des Universums
Die Kritische Transzendentalphilosophie Immanuel Kants ist bekanntlich diejenige der Aufklärung und des Rationalismus. Er wollte den Menschen zur Selbstbefreiung aus nicht durchschauten und nicht bewußt übernommenen, sondern auferlegten religiösen, sozialen und politischen Bindungen aufrufen und befähigen. Kant ist mit seiner kritizistischen Transzendentalphilosophie zum eigentlichen Angelpunkt des... – weiterlesen (Rezension vom 30. November 2008)
 
Henning Teschke: Sprünge der Differenz. Literatur und Philosophie bei Gilles Deleuze Henning Teschke: Sprünge der Differenz. Literatur und Philosophie bei Gilles Deleuze
Die Gefahr der Vereinheitlichung von Verhaltensweisen, politischem Denken und sozialem Verhalten bringt ohne Zweifel die wieder aktuelle Frage nach dem Wert der bewußt gelebten Differenz, nach dem Unterschied zwischen "Ich" und "Masse" mit sich. - Bleibt diese unbeantwortet, ergeben sich jene sozialen und politischen Phänomene, denen man heute sprachlos gegenübersteht: Zuckungen... – weiterlesen (Rezension vom 30. November 2008)
 
Peter Rohs: Johann Gottlieb Fichte Peter Rohs: Johann Gottlieb Fichte
"Das Ich setzt sich selbst." Mit dieser Maxime trat 1793 der deutsche und neben Schiller, Mozart, Hegel und Kant fast vergessene Johann Gottlieb Fichte (1762-1814) an die Öffentlichkeit des Gelehrtendiskurses seiner Zeit, um im Bereich des Politischen das Fundament für die Einheit von reflektierter Vernunft, wahrer Reinheit der Motive und uneingeschränkter Geistesfreiheit zu legen. Fichte,... – weiterlesen (Rezension vom 23. November 2008)
 
Richard van de Sandt: Sein und Raum. Versuch nach Einstein und Heidegger Richard van de Sandt: Sein und Raum. Versuch nach Einstein und Heidegger
Mit Martin Heidegger wurde in der Philosophie erstmals schlüssig hergeleitet, daß das Dasein grundsätzlich räumlich ist. Es richtet sich gegen die metaphysisch motivierte Meinung, der Mensch sei zunächst ein geistiges Ding, das dann nachträglich "in" einen Raum versetzt wird. Dem Zuhandenen gehört also wesentlich ein Platz, womit das Dasein wesenhaft räumlich in der Weise der Ent-fernung... – weiterlesen (Rezension vom 10. November 2008)
 
Matthias Koßler (Hrsg.): Politik und Gesellschaft im Umkreis Arthur Schopenhauers Matthias Koßler (Hrsg.): Politik und Gesellschaft im Umkreis Arthur Schopenhauers
Schopenhauers Schriften gründen auf Erfahrung und auf den Lektionen des eigenen Lebens selbst, die auch dann noch standhalten, wenn alles Chimärische des ichbezogenen Wollens, alle Eitelkeiten und maßlosen Sehnsüchte von der Wirklichkeit korrigiert worden sind. Neben diesen Lebenserfahrungen des Philosophen standen bisher seine politische Theorie und diejenige seiner philosophischen Nachfolger kaum... – weiterlesen (Rezension vom 10. November 2008)
 
Hans Blumenberg: Arbeit am Mythos Hans Blumenberg: Arbeit am Mythos
Philosophie für Vorgebildete - so könnte man Blumenbergs reichhaltiges und überaus zitierfreudiges Werk wohl nennen. Es ist kein Buch für Erstleser. Wer sich Blumenbergs Gedankengängen und Argumentationsmustern anvertrauen möchte, tut gut daran, die Texte von Homer, Hesiod und Aischylos eingehend zu konsultieren. Danach liest er Blumenberg mit mehr Gewinn. In seiner knapp 700 Seiten umfassenden Darstellung,... – weiterlesen (Rezension vom 09. November 2008)
 
Wilhelm Capelle: Die Vorsokratiker. Die Fragmente und Quellenberichte Wilhelm Capelle: Die Vorsokratiker. Die Fragmente und Quellenberichte
Die vorliegende Ausgabe de Fragmente der Vorsokratiker ist mehr seit 75 Jahre im Gebrauch. Die Vorsokratiker waren kühne Wegbereiter aller Wissenschaft und Philosophie, gewaltige Persönlichkeiten auf dem Wege zu großer Erkenntnis. Thales behauptete, daß alles aus dem Wasser entstanden sei. Andere fassten ihre philosophischen Gedanken in Visionen und Bilder zusammen, die oft dogmatisch und nicht dialektisch... – weiterlesen (Rezension vom 02. November 2008)
 
Johannes Heinrichs: Sprache. Band 2: Die Bedeutungsdimension. Das subjektive Spiel der objektiven Bedeutungen Johannes Heinrichs: Sprache. Band 2: Die Bedeutungsdimension. Das subjektive Spiel der objektiven Bedeutungen
In seinen 24 Thesen zur deutschen Sprachpolitik (2004) meinte der deutsche Sozialphilosoph Johannes Heinrichs einst, daß Sprachpflege immer auch bewußte Sprachpolitik ist. Bei der Aufgabe der "Sprachpflege" für unsere Muttersprache - wie für alle gewachsenen Muttersprachen - handele es sich nicht um eine fachphilologische Aufgabe im Sinne der Pflege eines Denkmals, sondern um eine ausgesprochen... – weiterlesen (Rezension vom 25. Oktober 2008)
 
Richard van de Sandt: Das Geheimnis des Feldweges. Sein und Raum Richard van de Sandt: Das Geheimnis des Feldweges. Sein und Raum
Bei dem Philosophen Karl Jaspers auch bei Martin Heidegger ist das Wirken des Werkes Nietzsches unverkennbar. Bei Jaspers geschah die Inanspruchnahme der Schriften Nietzsches über den Begriff des Scheiterns und bei Heidegger über den des Nihilismus. Dieser Begriff bleibt bei Heidegger zentral, denn er versteht darunter den Nihilismus als Zeit der Seinsvergessenheit, in der sich das Sein vor der Tiefe... – weiterlesen (Rezension vom 25. Oktober 2008)
 
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