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Peter Beinart: Die amerikanischen Juden und Israel. Was falsch läuft Peter Beinart: Die amerikanischen Juden und Israel. Was falsch läuft
Als das vorliegende Buch des amerikanischen Journalisten und Politikwissenschaftlers Peter Beinart 2012 unter dem Titel "The Crisis of Zionismn" in den USA erschien, löste es unter den Juden Amerikas und den Israel wohl gesonnenen politischen Kräften des Landes eine heftige Debatte aus, denn er übt insbesondere an den amerikanischen jüdischen Organisationen eine scharfe Kritik. Sie stellten... – weiterlesen (Rezension vom 09. Juni 2013)
 
Jonas Lüscher: Frühling der Barbaren Jonas Lüscher: Frühling der Barbaren
Der Schweizer Autor Jonas Lüscher, hat mit seiner raffiniert gebauten Debütnovelle gezeigt, dass man zu Bewältigung eines großen Themas nicht unbedingt einen 400 Seiten starken Roman braucht, sondern dass die alte Kunstform der kleinen Novelle durchaus genügend Möglichkeiten bietet. In seinem die Novelle umrahmenden Teil spazieren der namenslose Erzähler und der Erbe und Besitzer einer großen Fabrikkette,... – weiterlesen (Rezension vom 14. Mai 2013)
 
Peter Gemeinhardt: Antonius, der erste Mönch Peter Gemeinhardt: Antonius, der erste Mönch
In einer sehr lesenswerten Biographie nähert sich der Göttinger Kirchengeschichtler Peter Gemeinhardt dem Leben, der Lehre und der Legende des heiligen Antonius, der nicht nur von gläubigen und spirituellen Menschen aller Zeiten als der erste Mönch verehrt wird, sondern der mit seinem Leben und seinem Urbild der Askese auch in der Moderne unzählige Schriftsteller und Künstler inspiriert hat. Antonius... – weiterlesen (Rezension vom 06. Mai 2013)
 
Joschka Fischer, Fritz Stern: Gegen den Strom. Ein Gespräch über Geschichte und Politik Joschka Fischer, Fritz Stern: Gegen den Strom. Ein Gespräch über Geschichte und Politik
Vor genau drei Jahren erschien eine Mitschrift eines Gesprächs zwischen dem jüdischen Historiker Fritz Stern und Helmut Schmidt. Es war das beste Stück Geschichtsschreibung und zeitgenössischer Politik- und Weltanalyse, die ich seit langem gelesen hatte. Ohne noch irgendjemandem verpflichtet zu sein außer der eigenen Meinung und dem eigenen Gewissen, parlierten die beiden in einem lebendigen Gespräch,... – weiterlesen (Rezension vom 01. März 2013)
 
Ferdinand Bordewijk: Bint Ferdinand Bordewijk: Bint
Einen "Meister des Bizarren und Unausweichlichen" hat der niederländische Schriftsteller Cees Nooteboom den 1965 verstorbenen Schriftsteller Ferdinand Bordewijk genannt, dessen Bücher in seinem Heimatland bis in diese Tage zum Teil schon in der 40. Auflage gedruckt werden und fest im Lehrplan der dortigen Schulen verankert sind. Der C.H. Beck Verlag hat vor einigen Jahren den in den Niederlanden... – weiterlesen (Rezension vom 20. Februar 2013)
 
Alix Ohlin: In einer anderen Haut Alix Ohlin: In einer anderen Haut
Warum eigentlich helfen sich Menschen gegenseitig? Was treibt Menschen dazu, sich für andere regelrecht aufzuopfern? Tun sie es, weil sie sich lieben? Weil sie sich danach besser fühlen? Oder etwa auch, weil sie das Gefühl der Macht, das das Helfen ihnen vermittelt, genießen, auch wenn sie es sich selbst niemals eingestehen würden? Die Protagonisten in dem hier vorliegenden in vielen Sprachen übersetzten... – weiterlesen (Rezension vom 15. Februar 2013)
 
Heinz Schilling: Martin Luther. Rebell in einer Zeit des Umbruchs Heinz Schilling: Martin Luther. Rebell in einer Zeit des Umbruchs
Dies wird nicht das letzte Buch über die Person und das Werk des großen Reformators Martin Luther sein, das in den nächsten Jahren auf den Buchmarkt kommt. Die 500. Wiederkehr der Veröffentlichung seiner 95 Thesen im Oktober 2017 wirft schon jetzt ihre Schatten voraus. Die Evangelische Kirche in Deutschland hat mit Margot Käßmann eine ihrer derzeit brillantesten Köpfe zur Lutherbotschafterin ernannt;... – weiterlesen (Rezension vom 24. Januar 2013)
 
Thomas Lang: Jim Thomas Lang: Jim
Mit lockerer Hand geschrieben und nach den zehn Fingern der linken und der rechten Hand strukturiert, kommt die neue Erzählung von Thomas Lang mit poetischer Eleganz daher. Vielleicht überhöht man das Buch, wenn man vordergründig sofort nach versteckter Kritik an der gegenwärtigen Kunstszene sucht, nur weil ein junger Orang-Utan namens Jim Bilder malt, die in der Szene tatsächlich einen Preis erzielen.... – weiterlesen (Rezension vom 18. Januar 2013)
 
Diane Broeckhoven: Kreuzweg Diane Broeckhoven: Kreuzweg
Ihre kleinen Bücher "Ein Tag mit Jules" und "Eine Reise mit Alice" haben mich vor Jahren begeistert und bewegt. Als ich das neue Buch von Diane Broeckhoven in die Hand nahm, erinnerte ich mich vor allem an den lyrischen Schluss der "Reise mit Alice", einem wunderbaren, sensiblen und zarten Buch über das Alter und seine Würde. Eine Hommage war das an die Liebe, die den... – weiterlesen (Rezension vom 18. Januar 2013)
 
Traugott Giesen (Hg.): Kleiner Bruder 2013 Traugott Giesen (Hg.): Kleiner Bruder 2013
Nun habe ich den "Kleinen Bruder" schon zum dritten Mal erhalten und ich möchte ihn nicht mehr missen. Jenen von meinem ehemaligen Pfarrerkollegen Traugott Giesen herausgegebenen Gedichtekalender, den C.H. Beck vor zwei Jahren von dem aufgelösten Verlag Langewiesche -Brandt übernommen hat, um ihn weiterzuführen. Für jeden Monat des Jahres 2013 hat Giesen wieder zwei Gedichte aus dem großen... – weiterlesen (Rezension vom 13. Januar 2013)
 
Akira Iriye, Jürgen Osterhammel: Geschichte der Welt 1870-1945: Weltmärkte und Weltkriege Akira Iriye, Jürgen Osterhammel: Geschichte der Welt 1870-1945: Weltmärkte und Weltkriege
Das hier zu besprechende Werk ist der erste Band einer in Kooperation der Verlage C.H. Beck und Harvard University Press publizierten Weltgeschichte. Es ist ein ambitioniertes Unterfangen, nicht nur aufgrund der Komplexität des Themas, sondern auch aufgrund eines veränderten Leseverhaltens im digitalen Zeitalter. Umso mehr ist es zu begrüßen, dass hier Wissen nicht verknappt, sondern in anspruchsvoller... – weiterlesen (Rezension vom 05. November 2012)
 
Hans-Joachim Maaz: Die narzisstische Gesellschaft. Ein Psychogramm Hans-Joachim Maaz: Die narzisstische Gesellschaft. Ein Psychogramm
Hans-Joachim Maaz, ein seit 40 Jahren praktizierender Psychiater und Psychoanalytiker, der mit Büchern wie "Der Gefühlsstau" und "Die Liebesfalle" in der Vergangenheit schon oft die psychische Verfassung des Landes und seiner Menschen scharf und auch oft treffend beschrieben hat, sieht unsere ganze Gesellschaft in einer Narzissmus-Falle. Er führt sie zurück auf eine grundlegende... – weiterlesen (Rezension vom 23. September 2012)
 
Michael Nedo: Ludwig Wittgenstein. Ein biographisches Album Michael Nedo: Ludwig Wittgenstein. Ein biographisches Album
Auf eine ganz eigene Weise nähert sich der Autor des vorliegenden Buches seinem Thema und der Person, die er beschreiben möchte. Mit Hilfe eines "Biographischen Albums" will Michael Nedo den wichtigen Zusammenhang zwischen dem Leben und dem Werk Ludwig Wittgensteins aufzeigen, um auf diesem Weg Zugänge zu gewinnen zum Verständnis seiner Philosophie. Mit gleichzeitigem Lesen und Schauen soll... – weiterlesen (Rezension vom 11. September 2012)
 
David Foenkinos: Souvenirs David Foenkinos: Souvenirs
"Am Tag, als mein Großvater starb, regnete es so stark, dass man nahezu nichts mehr erkennen konnte." Mit diesem Satz und dem kräftigen Bild beginnt der französische Schriftsteller David Foenkinos sein neues Buch "Souvenirs", das, ähnlich wie seine Vorgänger, in Frankreich sofort nach seinem Erscheinen in die Bestsellerlisten schoss. Wie kann man, angesichts des Todes überall,... – weiterlesen (Rezension vom 19. August 2012)
 
Norbert Scheuer: Peehs Liebe Norbert Scheuer: Peehs Liebe
Nach dem wenig beachteten Roman "Der Steinesammler" (1999, Wiederauflage 2010) und seinem für den Deutschen Buchpreis nominierten Roman "Überm Rauschen" (2009) legt der aus Kall in der Eifel stammende Schriftsteller Norbert Scheuer einen neuen Roman vor. Wieder handelt er von Menschen aus Kall, und wieder hat Scheuer, der auch gerne Lyrik schreibt, ihn in einer poetischen, lyrischen... – weiterlesen (Rezension vom 16. August 2012)
 
Michael Maar: Die Betrogenen Michael Maar: Die Betrogenen
Wenn einer, der seit vielen Jahren als ein anerkannter und mit viel positiver Kritik bedachter Literaturwissenschaftler mit Büchern und Essays sich einen Namen gemacht hat, nach langer Zeit des Schaffens mit einem eigenen Romandebüt an die Öffentlichkeit tritt, so ist das ein gewagtes Unterfangen, das mit großer Sicherheit von den Kollegen mit Argusaugen beobachtet und ggf. auch kritisiert werden wird.... – weiterlesen (Rezension vom 03. August 2012)
 
Michael Lüders: Iran: Der falsche Krieg Michael Lüders: Iran: Der falsche Krieg
Seit vielen Monaten kann man es in vielen Ländern des Westens vernehmen, und viele Medien beteiligen sich kräftig daran: ein kräftiges Säbelrasseln gegen Iran, einem zweifelsfrei nicht freiheitlichen Land mit einem Regierungschef, der immer wieder sogar vor der UNO gesagt hat, er wolle Israel von der Landkarte tilgen. Die Debatten und Sanktionen im Zusammenhang mit den vom Westen vermuteten Vorbereitungen... – weiterlesen (Rezension vom 29. Juni 2012)
 
Christoph Türcke: Hyperaktiv! Kritik der Aufmerksamkeitsdefizitkultur Christoph Türcke: Hyperaktiv! Kritik der Aufmerksamkeitsdefizitkultur
Immer wenn ich in der Vergangenheit hörte und las von Kindern, deren Verhalten unter der Diagnose ADS oder ADHS qualifiziert wurde und die mit dem Medikament Ritalin ruhig gestellt bzw. für eine für das Verfolgen eines Schulunterrichts nötige Weise fit gemacht wurden, beschlich mich das Gefühl, dass es sich hier nicht um eine Krankheit handelte, auch wenn das die betroffenen Eltern ebenfalls beruhigte.... – weiterlesen (Rezension vom 13. Juni 2012)
 
Matthias Becher: Otto der Große. Kaiser und Reich Matthias Becher: Otto der Große. Kaiser und Reich
Mit dem ostfränkischen König Otto I. ("der Große", gestorben 973) beginnt die deutsche Geschichte - so zumindest eine geläufige Annahme. In der neueren Forschung wird dies differenzierter und kritischer betrachtet. Dennoch ist die Regierungszeit Ottos sicherlich eine bedeutende Phase der mittelalterlichen Geschichte. 2012 jährt sich die Kaiserkrönung Ottos des Großen im Jahr 962 zum 1050.... – weiterlesen (Rezension vom 24. Mai 2012)
 
Hansjörg Küster: Die Ostsee Hansjörg Küster: Die Ostsee
Hansjörg Küster, Professor für Pflanzenökologie am Institut für Geobotanik der Universität Hannover hat sich in den letzten Jahren mit etlichen Büchern (unter anderem "Geschichte des Waldes", "Die Elbe", "Geschichte der Landschaft in Mitteleuropa" - alle bei C.H. Beck) einen Namen gemacht als ein hervorragender Autor kulturgeschichtlicher Werke, die dem Leser verständlich... – weiterlesen (Rezension vom 10. Mai 2012)
 
Werner Dahlheim: Augustus. Aufrührer - Herrscher - Heiland Werner Dahlheim: Augustus. Aufrührer - Herrscher - Heiland
Gaius Octavius (63 v. Chr. bis 14 n. Chr.), der Nachwelt besser bekannt als Augustus ("der Erhabene"), war eine zwiespältige, aber auch interessante Persönlichkeit. Augustus, Neffe Julius Caesars und erster römischer Kaiser, begann seinen Aufstieg nach dem Tod des Onkels 44 v. Chr., der ihn noch adoptiert hatte. Brutal, rücksichtslos und teils unter gewaltigen Schwierigkeiten schaltete er... – weiterlesen (Rezension vom 27. April 2012)
 
R. M. Douglas: Ordnungsgemäße Überführung R. M. Douglas: Ordnungsgemäße Überführung
Fundierte und deutliche Darstellung der Vertreibung Es ist durchaus von Vorteil, kann man nach der Lektüre feststellen, dass hier ein amerikanischer Historiker sich aufgemacht hat, eine Gesamtdarstellung der "Vertreibung der Deutschen aus dem Osten Europas" zu konzipieren. Zumindest hoch objektiv und nicht von persönlichen Blickwinkeln beeinflusst wirkt seine Darstellung, die sich zu weiten... – weiterlesen (Rezension vom 17. April 2012)
 
Erik Orsenna: Cristobal oder Die Reise nach Indien Erik Orsenna: Cristobal oder Die Reise nach Indien
In seinem neuen Buch widmet sich der französische Schriftsteller Erik Orsenna wieder einmal einer seiner großen Leidenschaften, dem Meer, der Seefahrt und der Sehnsucht der Menschen nach fernen Ländern. Gleichzeitig ist es der gelungene literarische Versuch, sich einer der großen Figuren der Seefahrt, Cristobal Kolumbus zu nähern. Zu verstehen, was diesen Menschen bewegt und getrieben hat. Und es ist... – weiterlesen (Rezension vom 15. April 2012)
 
Jan Caeyers: Beethoven Jan Caeyers: Beethoven
Ein leidenschaftliches Buch Wirklich Neues, Aufregendes, bis dato Unbekanntes gibt es sicherlich nicht mehr zu Person und Leben Beethovens zu erzählen. Gut erforscht, vielfach in Fachbuch und Literatur verewigt sind die wesentlichen und wichtigen Fakten zu Beethovens Leben und Werk. Dass dieses Buch des Dirigenten, Musikwissenschaftlers und ehemaligen Leiters der Beethoven Akademie, Jan Caeyers,... – weiterlesen (Rezension vom 12. März 2012)
 
Ariella Kornmehl: Was du mir verschweigst Ariella Kornmehl: Was du mir verschweigst
Dieser nunmehr dritte Roman der Niederländerin Ariella Kornmehl ist die traurige und am Ende doch Mut machende Geschichte der persönlichen Spurensuche einer jungen Frau namens Lunia. Mit 23 Jahren ist die gebürtige Russin aus St. Petersburg nach Amsterdam gekommen, hat einen Mann kennengelernt und ihn bald geheiratet. Der Sohn von Bas und Lunia, der bald zur Welt kommt, ist taubstumm. Weil ihr auch... – weiterlesen (Rezension vom 10. März 2012)
 
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