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Ben Bennett: Solange es Wunder gibt Ben Bennett: Solange es Wunder gibt
Alexandra und Morton haben auf Lighthouse Island ihre perfekte Idylle geschaffen. Sie führen gemeinsam ein Maklerbüro und bewohnen mit ihrem Hund Pearl ein kleines Haus am Strand. Eines Morgens erhält Alexandra einen beunruhigenden Anruf. Eine Kunde wartet auf Morton, der zu einem Besichtigungstermin nicht erschienen ist. Kurz darauf erscheint Morton zu Hause und erzählt, das er in einen Unfall verwickelt wurde. Alexandra bemerkt, das ihr Freund verändert ist, macht sich zunächst aber keine Gedanken. Erst als sich die Anzeichen mehren, dass der Unfall schlimmer war, beginnt Alexandra zu begreifen, was wirklich passiert ist. Mit "Solange es Wunder gibt" legt Ben Bennett eine tragische Liebesgeschichte vor, die durchaus spannend beginnt. Man ahnt, was mit Morton passiert ist und... – weiterlesen (Rezension vom 12. April 2013)
 
Andrea Camilleri: Die Tage des Zweifels. Commissario Montalbano träumt von der Liebe Andrea Camilleri: Die Tage des Zweifels. Commissario Montalbano träumt von der Liebe
Achtundfünfzig Jahre ist er mittlerweile alt, der Commissario Salvo Montalbano aus Vigata auf Sizilien. Schon seit einigen Folgen der einzigartigen Krimireihe von Andrea Camilleri setzt sich sein Protagonist mit seinem eigenen Alter und mit seiner Endlichkeit auseinander. Nimmt es da Wunder, wenn der neue, in Italien schon 2008 erschienene Roman "Die Tage des Zweifels" damit beginnt, dass Montalbano von seinem eigenen Tod träumt, zu dem ihm die Kollegen kondolieren und dessen Ursachen der Gerichtsmediziner Pasquano zweifelsfrei feststellt. Zwei Dinge treffen ihn besonders hart im Traum, der schon einiges mit seinem aktuellen Leben zu tun hat: er darf nicht ermitteln und seine Freundin Livia, die außer bei ein bis zwei konfliktreichen Telefongesprächen pro Buch schon lange nicht mehr... – weiterlesen (Rezension vom 08. April 2013)
 
Ken Follett: Der Schlüssel zu Rebecca Ken Follett (Biografie): Der Schlüssel zu Rebecca
Wir befinden uns in Nordafrika zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges. Rommels Armee bringt seit einiger Zeit die Engländer in größte Bedrängnis. Der deutsche Agent Wolff, der halb Araber und halb Deutscher ist, kehrt nach Kairo zurück, um eine gesicherte Position im Untergrund einnehmen zu können. Er ist davon überzeugt, dass es Rommel mit seiner Truppen gelingen wird, Ägypten von den Alliierten zu befreien. Bei seiner Einreise in die Wüste ist ihm allerdings ein erster Fehler unterlaufen. Er musste einen Menschen töten. Deshalb wird er von Beginn an gejagt. Obwohl keiner weiß, wer der Mörder ist, wird Alex Wolff das Gefühl nicht los, dass man ihm auf den Fersen ist. Parallel dazu arbeitet Vandam von der britischen Spionageabwehr auf Hochtouren, um deutsche Spione in Nordafrika auszuschalten. Schnell... – weiterlesen (Rezension vom 07. März 2013)
 
David Weber: Feuertaufe David Weber: Feuertaufe
Das Buch DIE FEUERTAUFE besteht aus drei Kurzgeschichten. David Weber erzählt uns in AUF ZUM TANZ die Geschichte von Honor Harringtons erstem Kommando auf dem Zerstörer Hawkwing, und wie sie schon früh in ihrer Karriere auf sich aufmerksam macht. Von der Art her ist es eher eine kurze Zusammenfassung des David Weberschen Universums, in der sich alles um diese eine Frau dreht. Erwähnenswert ist in jedem Fall, dass sich der Autor diesmal Mühe gibt und auf eine umständliche Namensgebung. Bedingt durch die Form der Erzählung, bleibt es bei einer erfreulich kleinen Anzahl an Nebencharakteren. Die erste Geschichte mit dem Titel RUTH von Jane Lindskold gefiel mir weniger. Sie ist recht unglaubwürdig. Das trifft auf die Charaktere, wie auch den Plot zu. Aber was am meisten störte war der Umstand,... – weiterlesen (Rezension vom 14. Februar 2013)
 
Alan Dean Foster: Quofum Alan Dean Foster: Quofum
Quofum ist eine sagenhafte Welt mit einem gewaltigen, blassen Firmament. Die Ozeane von Quofum enthalten durchschnittlich neun Prozent Alkohol und ähneln im Geschmack verschiedenen Spirituosen. Die Sonne weist eine blassrosa Färbung auf und infolge der Raum-Zeitverschiebungen, die diese Welt nur gelegentlich auf den registrierten Koordinaten erscheinen lassen, wird Quofum nur ab und an von Menschen besucht. Der Planet liegt am inneren Rand des Spiralarm, jenseits der Commonwealthgrenzen. Mit diesem Zitat dürfte erst einmal alles über den Planeten gesagt sein, der im Mittelpunkt des neuen Romans von Alan Dean Foster steht. Wobei neu ist die falsche Beschreibung, denn er erschien bereits 2011. Allerdings ist er an mir irgendwie vorübergegangen, ohne bemerkt zu werden. Dabei ist das Homanx-Universum... – weiterlesen (Rezension vom 12. Februar 2013)
 
Glenn Meade: Operation Romanow Glenn Meade (Biografie): Operation Romanow
Die forensische Archäologin Laura Pawlow findet bei Ausgrabungen eine mumifizierte Frauenleiche. Bei ihrer Untersuchung stößt sie auf eine heiße Spur. Ist es wirklich Zufall, dass die Leiche im selben Wald gefunden wurde, in dem die Zarenfamilie Romanow erschossen wurde? Laura nimmt mit einem Mann Kontakt auf, der ihr eine unglaubliche Geschichte erzählt. Die Geschichte der Romanows ist nicht so, wie sie in den Geschichtsbüchern erzählt wird. Im Blickpunkt stehen zwei Männer, Juri Andrew und Leonid Jakow. Zwei Freunde aus Kindertagen, die fast wie Brüder sind. Jetzt stehen sie auf unterschiedlichen Seiten: Während Jakow treu zu Lenin hält und die Zarenfamilie auslöschen möchte, gehört Andrew zu den Gegnern. Ihm gelingt die Flucht aus Russland, allerdings zu einem hohen Preis. Als es einen Plan... – weiterlesen (Rezension vom 10. Januar 2013)
 
Claus Beling: Was du nicht weißt Claus Beling: Was du nicht weißt
Einen Abschiedsgruss der eher ungewöhnlichen Art entdeckt der Richter John Willingham im Anschluss an seine festliche Verabschiedung in der ehrwürdigen Bibliothek des Royal Court Jersey. Als sich die Kofferraumklappe des bestellten Taxis öffnet und er den ihm zur Pensionierung überreichten Wein dort deponieren will, fällt sein Blick auf zwei schmutzige Vorratsdosen mit irgend welchen Eßwaren und die zusammengekrümmte Leiche einer jungen, dunkelhaarigen Frau, die mit weit aufgerissenen Augen, in Jeans und blutverschmiertem, grünen T-Shirt auf einem öligen Wagenheber liegt. Ein zweiter Blick ist nicht erforderlich, um zu erkennen, dass hier ein brutales Verbrechen stattgefunden hat. Als wenige Zeit später der Vikar Godfrey Ballard auf skurrile Weise den Fundort einer weiteren Toten freilegt,... – weiterlesen (Rezension vom 18. Dezember 2012)
 
Sabine Martin: Die Henkerin Sabine Martin: Die Henkerin
Die de Bruce, eine Adelsfamilie, und die Wilhelmis, eine Kaufmannsfamilie, sind erzverfeindet seit vielen Jahrzehnten. Als der Sohn von Ottmar de Bruce getötet wird, kann der nicht mehr an sich halten und schwört sich, alle Wilhelmis ohne Ansehen von Alter und Geschlecht zu töten. Das gelingt ihm. Bis auf die zehnjährige Melisande. Zwischen all den Toten hatte jemand das kleine Mädchen in die Büsche gezerrt und vor den Häschern von de Bruce in Sicherheit gebracht. Weil diese das Kind gar nicht bemerkt hatten, berichteten sie stolz ihrem Herrn von der gesamten Ausrottung der Kaufmannsfamilie. Ottmar de Bruce aber bleibt skeptisch, ohne genau zu wissen, warum. Vielleicht nur, weil er nicht dabei war? Melisande wurde von Raimund, dem Henker von Esslingen, gerettet. Um sie weiterhin zu schützen,... – weiterlesen (Rezension vom 24. November 2012)
 
Jamyang Norbu: Sherlock Holmes - Das Mandala des Dalai Lama Jamyang Norbu: Sherlock Holmes - Das Mandala des Dalai Lama
Mittlerweile gibt es eine kaum überschaubare Zahl von Sherlock-Holmes-Geschichten weltweit. Das vorliegende Büchlein ist eines von vielen, bei denen zu erkennen ist, wie sehr eine Schriftstellerin oder ein Schriftsteller Freund und Liebhaber von Arthur Conan Doyle und dessen Romanfigur ist. Mit viel Sorgfalt hat sich der tibetische Autor auf das Thema eingelassen und in seinen Grundzügen einen klassischen Sherlock-Homes-Roman geliefert, der in Indien und Tibet beheimatet ist. Doch so manches passt in diese Region und so wurden auch gleich die Romanfiguren von Rudyard Kipling einbezogen. Dessen Romane (u. a. "Das Dschungelbuch") spielen ebenfalls in diesen geografischen Breiten und seine Figuren haben maßgeblichen Beitrag an den neuen Abenteuern des Meisterdetektivs. Wir befinden... – weiterlesen (Rezension vom 16. August 2012)
 
Jon Osborne: Töte mich Jon Osborne: Töte mich
Er hat einen perfekten Plan. Nathan Stiedowe, selbst seiner Frau und seines Kindes durch einen brutalen Mörder beraubt, will der perfekte Killer sein. Er ahmt die Taten berühmt-berüchtigter Serienkiller nach und begeht natürlich nicht die Fehler, die zu deren Verhaftung führten. Sein Meisterwerk soll eine Frau werden, die ihm bei seinem ersten Mord, den er vor Jahren begangen hat, durch die Lappen geschlüpft ist. Auf der Suche nach dem irrsinnigen Massenmörder, der seine Spuren durch die ganze USA legt, ist die FBI-Agentin Dana Whitestone. Selbst schwer traumatisiert, da sie als vierjähriges Mädchen mit ansehen musste, wie ihre Eltern getötet wurden. Zuhause in Cleveland kümmert sie sich im Moment um vier kleine Mädchen, die vom sogenannten Cleveland-Slasher ermordet wurden und in deren Bauchraum... – weiterlesen (Rezension vom 17. April 2012)
 
Cody McFadyen: Die Blutlinie Cody McFadyen (Biografie): Die Blutlinie
Es ist ein grausames Schicksal, was die FBI-Agentin Smoky Barrett ereilt hat. Sie wurde von einem Serienkiller in ihrem eigenen Haus überfallen und vor ihren Augen wurden Ehemann und Tochter gefoltert und hingerichtet. Nur mit übermenschlichen Kräften, hervorgerufen wohl durch die Taten des brutalen Mörders, gelang es ihr, diesen zu überwältigen und zu töten. Monate später siecht sie immer noch dahin. Unfähig in ihren alten Beruf zurückzukehren. Einzig die regelmäßigen Sitzungen bei dem FBI-Psychologen Peter Hillstead helfen ihr ein klein wenig auf die Beine. Richtig aufgerüttelt wird sie jedoch wegen des Mordes an ihrer besten Freundin, die in San Francisco lebte. Annie King, zu Lebzeiten eine hübsche Frau, stellte Fotos und Videos mit sexuellem Hintergrund ins Internet und wurde deswegen... – weiterlesen (Rezension vom 20. Februar 2012)
 
Uwe Schomburg: Die Quelle Uwe Schomburg: Die Quelle
Ein Stromausfall verdunkelt auf einen Schlag fast ganz Europa. Davon bekommen Benn und seine Frau Francesca zunächst nichts mit, da sie auf der Ostsee segeln. Dies ändert sich, als sie einen Unbekannten aus Seenot retten. Rainer Kemper, so sein Name, forscht an einem Experiment, dass mit dem totalen Blackout in Verbindung steht. Benn und Francesca ahnen zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass sie mit der Rettung von Kemper zum Spielball mächtiger Intrigen werden. Als das Ehepaar wieder Festland betritt, werden Kemper und Francesca entführt. Benn ist auf sich allein gestellt und hat nur noch einen Gedanken: er muss seine Frau retten. Für seinen dritten Thriller hat sich Uwe Schomburg wieder einen interessanten Themenmix ausgesucht: Kalte Fusion, überlastete Stromnetze, Ölknappheit. Eine Mischung,... – weiterlesen (Rezension vom 14. November 2011)
 
Andrea Camilleri: Der falsche Liebreiz der Vergeltung Andrea Camilleri: Der falsche Liebreiz der Vergeltung
Schon der Titel des neuen Montalbano - Buchs von Andrea Camilleri kann einem das Wasser im Mund zusammen laufen lassen: "Der falsche Liebreiz der Vergeltung". Der Untertitel: "Commissario Montalbano findet seine Bestimmung" passt eigentlich nur zur der ersten von drei etwa gleich langen Geschichten. In "Montalbanos allererster Fall" erzählt Camilleri, wie Salvo Montalbano etwa 1985 nach Vigata kommt, sein schönes Haus am Meer findet und gleich mit der ihm eigenen Art seine neuen Kollegen im Kommissariat verblüfft. Zusammen lösen sie einen Fall, in dem ein Kind gebliebenes Mädchen und einige sie ausnutzende Männer die Hauptrolle spielen. Zu der Zeit ist er noch mit Mery, einer Frau aus Catania zusammen, mit der er aber eine ähnlich komplizierte Wochenendverbindung... – weiterlesen (Rezension vom 27. August 2011)
 
Andrea Camilleri: Das Netz der grossen Fische Andrea Camilleri: Das Netz der grossen Fische
Dass Andrea Camilleri auch Kriminalgeschichten aus Sizilien erzählen kann ohne seinen Commissario Montalbano, das zeigt er in seinem neuen Buch "Das Netz der grossen Fische". Der Roman, der sich schnell und unterhaltsam liest und wie immer bei Camilleri nicht wenig von seinen genialen und hintersinnigen Dialogen zwischen den handelnden Personen lebt, spielt in Palermo und dort hauptsächlich in der Chefredaktion des italienischen Staatsfernsehen RAI. Camilleri bekennt in seinem Nachwort zu einem köstlichen und unterhaltsamen Roman, dass er selbst noch nie auch nur einen Fuß in irgendeine Nachrichtenredaktion des RAI gesetzt habe und auch sonst sehr frei umgegangen sie mit den erfundenen Elementen seines Romans. Auch alle Romanfiguren seien das reine Produkt seiner eigenen Erfindung.... – weiterlesen (Rezension vom 17. Juni 2011)
 
Piers Steel: Der Zauderberg Piers Steel: Der Zauderberg
"Warum wir immer alles auf morgen verschieben und wie wir damit aufhören" lauter der Untertitel dieses aus dem Englischen übersetzten Buches, das dort "The Procrastination Equation" heißt und sich mit den Forschungsergebnissen der Hirnforschung zum Thema "Verzögerung" befasst. Dieses, jedem von uns bekannte Phänomen, dass wir viele Dinge gerne hinausschieben, ob es nun die Hausaufgaben, die Abgabe der Steuererklärung oder die Reinigung des Badezimmers ist, liegt an dem dauernden Kampf zwischen zwei verschiedenen Systemen in unserem Gehirn. In einem Teil spielt sich das ab, was man die Langzeitplanung nennen könnte, das andere wird von Begehren und der Lust gesteuert. Piers Steel macht das an einem schönen Beispiel deutlich. Stellen Sie sich vor, Sie leben in... – weiterlesen (Rezension vom 07. Juni 2011)
 
Master Han Shan: Das Geheimnis des Loslassens Master Han Shan: Das Geheimnis des Loslassens
Was brauchen wir Menschen in einer Welt, die an immer mehr Gütern fast erstickt, während nach wie vor ein Drittel der Menschheit in Armut und Verelendung versinkt? Brauchen wir wirklich immer mehr, auch immer mehr an Glück, bzw. Glück versprechenden Objekten und Gütern? Oder können wir unser persönliches Wohlbefinden und Glück in persönlichen Beziehung vielleicht eher als in dem Besitz du Gebrauch von Dingen erlangen? Weder - noch, sagt der Autor dieses Buches über "Das Geheimnis des Loslassens", Master Han Shan, ein als Hermann Ricker 1951 geborener Mann, der früh nach Thailand auswanderte, dort ein erfolgreicher Manager einer eigenen Firma wurde, bevor er 1995 sich entschied, ein buddhistischer Mönch zu werden. Nach zehn Jahren entschied er sich, die im Kloster gewonnenen... – weiterlesen (Rezension vom 04. Mai 2011)
 
Matthew Delaney: Golem Matthew Delaney: Golem
Thomas Roosevelt lebt in einer scheinbar perfekten Welt. Sein Vater, ein genialer Genforscher hat alle Krankheiten besiegt. Als sein Vater stirbt, soll Thomas das Erbe antreten und die Leitung der Firma Genico übernehmen. Doch er hat einen mächtigen Feind: seinen eigenen Bruder, der ihm die Macht neidet. Als ein Wissenschaftler von Genico ermordet wird, schiebt er Thomas die Tat in die Schuhe. Polizei und Medien eröffnen eine Jagd, die Thomas alles kostet, was ihm lieb ist. Thomas macht sich auf die Suche nach der Wahrheit. Doch was er findet, bringt sein Weltbild ins Schwanken. Fünf Jahre ließ sich Matthew Delaney Zeit, um nach seinem erfolgreichen Debüt "Dämon" einen Nachfolger zu präsentieren. Herausgekommen ist mit "Golem" ein SF-Thriller, der uns eine düstere Zukunft... – weiterlesen (Rezension vom 20. Januar 2011)
 
Glenn Meade: Der zweite Messias Glenn Meade (Biografie): Der zweite Messias
Der Archäologe Jack Cane entdeckt bei Ausgrabungen in der Nähe von Jerusalem eine alte Schriftrolle. Er kann zwar nur ein paar Zeilen entziffern, entdeckt aber, dass der Inhalt äußerst brisant ist. Es geht um einen zweiten Messias, der das Wirken von Jesus Christus in einem anderen Licht erscheinen lassen würde. Jack will dem Geheimnis auf den Grund gehen. Als das Schriftstück bei einem brutalen Überfall aus dem Camp verschwindet, wird auch für Jack die Luft dünner. Von den israelischen Behörden des Mordes an einen Professor beschuldigt, macht sich Jack mit der Nichte des Professors daran, seine Unschuld zu beweisen. Doch auch ein anderer Mann möchte das Schriftstück besitzen: Kardinal John Becket, der gerade zum neuen Papst gewählt wurde und der eigene Pläne verfolgt. Mit seinen ersten... – weiterlesen (Rezension vom 28. November 2010)
 
Ken Follett: Sturz der Titanen Ken Follett (Biografie): Sturz der Titanen
Im Blickpunkt von Ken Folletts neuem Epos stehen drei Familien, deren Schicksale sich während des ersten Weltkrieges kreuzen. Da ist zunächst einmal Ethel Williams, Tochter einer englischen Bergmannsfamilie, die als Dienerin im Haus von Earl Fitzherbert arbeitet und in Schande entlassen wird, als sie ein Kind von ihm erwartet. In Deutschland sehnt sich Walter von Ulrich nach einem demokratischen Staat. Er verliebt sich in Lady Maud und heiratet diese Hals über Kopf am Tag der deutschen Kriegserklärung. Und da sind noch die Brüder Grigori und Lew. Während der rechtschaffene Grigori zum Revolutionär wird, gelangt sein Bruder in Amerika zu Reichtum. Diese drei Familenschicksale hat Ken Follett in den Blickpunkt seiner neuen Trilogie gestellt, deren Auftakt der 1000seitige Roman "Sturz... – weiterlesen (Rezension vom 20. November 2010)
 
Ken Follett: Sturz der Titanen Ken Follett (Biografie): Sturz der Titanen
Drei Länder: Großbritannien, Deutschland, Russland; drei Familien: die Williams’, die von Ulrichs und die Brüder Peschkow - ein Jahrhundert. Über 1000 Seiten hat der erste Band, der auf drei Bände angelegten Familiensaga des Bestsellerautors Ken Follett. Die im Roman erzählte Geschichte beginnt im Juni 1911 und endet nach dem I. Weltkrieg. Bereits mit dem ersten Satz wird die Leitstruktur deutlich: "An dem Tag, als George V. in der Westminster Abbey den Thron bestieg, fuhr Billy Williams zum ersten Mal in die Grube von Aberowen ein." Im Mittelpunkt steht die Verknüpfung verschiedener Lebensläufe. In einem wesentlichen Strang konzentriert der Autor sich auf die arme Bergwerksfamilie Williams. Deren jüngstes Mitglied, Billy, muss ab seinem 13. Geburtstag unter Tage schuften. Seine... – weiterlesen (Rezension vom 07. Oktober 2010)
 
Wolfgang Hohlbein: Thor Wolfgang Hohlbein (Biografie): Thor
KLAPPENTEXT: Wenn er jemals einen Namen gehabt hatte, so hatter er ihn vergessen. Wenn er jemals Eltern gehabt hatte, so erinnerte er sich nicht an sie. Wenn er jemals geboren worden war, so wusste er nicht mehr, wann. Ein Mann ohne Namen. Ein Hammer in seiner Faust. Ein Rudel geifernder Wölfe im peitschenden Schnee. Ein Blitz, der die Wolken zerreißt, und ein Grollen von Donner in der Ferne. Wer ist der Mann? Ist er, wie manche glauben, wirklich Thor, der Gott des Donners? Und ist er gekommen die Menschheit zu retten- oder sie zu vernichten? Die Wildnis folgt ihren eigenen Gesetzen. Sie ist grausam und kennt keine Gerechtigkeit. Nur das Recht des Stärkeren. Inmitten dieser eisigen aus Schnee, Eis und Kälte, von Stürmen gebeutelten Wildnis erwacht ein Mann und erinnert sich an - nichts.... – weiterlesen (Rezension vom 10. September 2010)
 
David Baldacci: Die Spieler David Baldacci (Biografie): Die Spieler
Nachdem Annabelle Cpnroy den Kasinobesitzer Jerry Bagger um 40 Millionen Dollar geprellt hat, sinnt dieser auf Rache. Damit geraten natürlich auch die Mitglieder des Camel Clubs um Oliver Stone in den Blickpunkt des Mafiosi. Auch diesmal setzen Oliver Stone und seine Freunde alles daran, um Annabelle zu schützen. Doch dies erweist sich als überaus schwierig, da die Vergangenheit Oliver Stone wieder einholt. Mehrere Männer mit denen er früher zu tun hatte, kommen ums Leben. Als es auch den Geheimdienstchef Carter Grey trifft, weiß Oliver, dass ein überaus gefährlicher Gegner ihm nach dem Leben trachtet. Doch kann er zu diesem Zeitpunkt nicht wissen, wie sehr dieser Fall das Leben aller Camel-Club-Mitglieder verändern wird. Der dritte Roman um den Camel Club erweist sich als der bisherige... – weiterlesen (Rezension vom 30. August 2010)
 
Richard Doetsch: Die 13. Stunde Richard Doetsch: Die 13. Stunde
Die Nachricht von der Ermordung seiner Frau wirft Nicholas Quinn aus der Bahn. Hinzu kommt, dass ihn die Polizei für den Mörder hält. Im Verhör kommt heraus, dass der Tod seiner Frau mit dem Schicksal von 212 Menschen verbunden ist, die bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen sind, zumal auch Nicks Frau an Bord dieser Maschine sein sollte. Die Fragen der Polizisten werden immer drängender, als ein fremder Mann den Verhörraum betritt und Nicholas eine Uhr aushändigt, auf der die Zeit rückwärts läuft. Er erklärt Nick, dass er nunmehr dreizehn Stunden Zeit hat, die Geschehnisse zu verhindern. Soweit die durchaus SF-angehauchte Ausgangssituation zu Richard Doetschs erstem Thriller der in Deutschland veröffentlicht wurde. Eine durchaus lesenswerte Ausgangssituation, die jedoch im weiteren... – weiterlesen (Rezension vom 01. August 2010)
 
Kitty Sewell: Erbschuld Kitty Sewell: Erbschuld
Während Kitty Sewells Debütroman "Zeit der Eisblüten" mich nicht wirklich zu überzeugen vermochte, kann ich "Erbschuld" nur empfehlen. Im Mittelpunkt des Romans steht die 43-jährige Psychotherapeutin Madeleine, deren Ehemann acht Jahre zuvor bei einem Orkan ums Leben gekommen ist. Daraufhin verließ sie ihre Heimat Key West und kehrte in die britische Seestadt Bath zurück, in der sie einen Teil ihrer Kindheit verbrachte. Dort lebt auch ihre schizophrene und hellseherisch begabte Mutter Rosaria, eine kubanische Vodoopriesterin, die in einem Heim untergebracht ist. Auch Madeleines Vater, ein egozentrischer Maler, der seit langem mit einer anderen Frau verheirat ist, hat in Bath seinen Lebensmittelpunkt. Madeleine hat sich in ihrem neuen Leben eingerichtet; aber ihre selbstauferlegten... – weiterlesen (Rezension vom 22. Juli 2010)
 
Cody McFadyen: Ausgelöscht Cody McFadyen (Biografie): Ausgelöscht
FBI-Agentin Smoky Barrett ist bei der Hochzeit ihrer Freundin und Kollegin Callie, als Motorengeheul die Stille durchbricht. Ein Lieferwagen hält, eine Tür öffnet sich, und eine Frau wird auf die Straße gestoßen. Sie taumelt auf das Brautpaar zu und stößt einen Schrei aus. Smoky und ihr Team finden heraus, dass die Frau vor sieben Jahren spurlos verschwunden ist. Jedoch kann Sie nicht über das Erlebte reden. Zu traumatisiert ist die Frau, die in völliger Dunkelheit gefangen gehalten wurde. Schon bald taucht das nächste Opfer auf. Hier ist das Vorgehen noch brutaler, da die Nervenbahnen des Gehirns durchgeschnitten wurden. Für Smoky wird klar, dass sie es mit einem besonders brutalen Serienmörder zu tun hat. Fieberhaft arbeitet sie an der Aufklärung und merkt zu spät, dass sich die Schlinge... – weiterlesen (Rezension vom 12. Juli 2010)
 
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