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Anita van Saan: Österreich für Kinder Anita van Saan: Österreich für Kinder
"Wenn einer eine Reise tut" ... dann wird es ganz besonders spannend, wenn er seinen abenteuerhungrigen Nachwuchs dabei hat. Oft genug häufen sich da Fragen über Fragen, auf die man als Eltern - leider - nicht immer eine Antwort hat. Da ist es gut, wenn man einen Reiseführer zur Hand nehmen kann, in dem die wichtigsten Dinge über eine Region, ein Land kurz und verständlich erklärt werden. Im Moses-Verlag wird derzeit eine Reiseführer-Reihe in Spiralbindung herausgegeben, die sich speziell an Kinder wendet. Auf 112 Seiten geht die Autorin Anita van Saan in ihren Führer "Österreich für Kinder" beispielsweise den wichtigsten Themen um Land und Leute kurz, knapp und kindgerecht nach. Es geht um Österreich selbst, seine Landesteile, seine Größe, Pflanzen und Tiere, die dort... – weiterlesen (Rezension vom 20. Januar 2006)
 
Tim Harford: Ökonomics. Warum die Reichen reich sind und die Armen arm und Sie nie einen günstigen Gebrauchtwagen bekommen Tim Harford: Ökonomics. Warum die Reichen reich sind und die Armen arm und Sie nie einen günstigen Gebrauchtwagen bekommen
Die Aufmachung des vorliegenden Buches ist mit dem offensichtlichen Buchtitel Ökonomics auf dem ersten Blicke abschreckend für jene potentiellen Leser, die sich mit der Ökonomie nicht wirklich befassen. Beim zweiten Blick und vor allem beim Lesen des Buchrückens wird die Sache doch gleich viel interessanter. Es ist kein klassisches Lehrbuch wie man es aus der Uni oder Schule kennt, vielmehr eine kleine Lebenshilfe für ahnungslose Menschen, die die wirtschaftlichen Zusammenhänge nicht erkennen können oder nicht zu erkennen vermögen. Tim Harford schafft uns mit seinen Zeilen Abhilfe, indem er uns den Ablauf der Wirtschaft aufzeigt und uns auf Kleinigkeiten hinweist. Zu ihnen gehört, wie wir z.B. nicht zu viel im Supermarkt bezahlen, mit welchen Tricks die großen Konzerne hantieren und wie... – weiterlesen (Rezension vom 25. Juli 2007)
 
Johannes Heinrichs: Öko-Logik. Geistige Wege aus der Klima- und Umweltkatastrophe Johannes Heinrichs: Öko-Logik. Geistige Wege aus der Klima- und Umweltkatastrophe
Wahre Philosophie und kosmischer Naturbegriff Was die heute dominierende wissenschaftliche Zunft ausmacht, läßt sich leicht benennen. Sie besitzt fertige Resultate und stellt sich und ihren Mitläufern in der Megamaschine des Opportunismus Aufgaben im Rahmen vorgegebener profitversprechender Interessensgebiete. Aber diese "Wissenschaft" kennt keine eigentlichen Probleme mehr. Wahre Probleme nämlich und keine Simulation von unerheblichen Fragestellungen gibt es nur für solche philosophischen Menschen, die für und über sich, für die Welt und über sich als ausschlaggebenden Teil derselben und nicht für ein nutzbringendes Götzenbild denken. Historisch betrachtet zählen zu Ihnen Arthur Schopenhauer, Otto Weininger, Oswald Spengler oder Philipp Mainländer. Sie alle lehnten es aus tiefster... – weiterlesen (Rezension vom 23. Juni 2007)
 
Susanne Gerdom: Æthermagie Susanne Gerdom: Æthermagie
Die gewitzte Baronesse Kato von Mayenburg, Tochter des Barons von Mayenburg, wächst behütet bei ihrem Vater und ihrer Stiefmutter auf und bekommt von dem um sie herumtobenden Krieg nur wenig mit. Sie leidet ein wenig unter den üblichen Konventionen, die bestimmte Stände mit sich bringen. Dies ist ein Krieg, den sich die Verantwortlichen mit jenen liefern, die man gemeinhin als Engel bezeichnet. Allerdings unterscheidet sich Kato von anderen jungen Leuten ihres Alters dadurch, die Ætherwesen sehen zu können. Diese Eigenschaft hat sie von ihrem Vater geerbt, denn wie er kann sie die Elementare sehen, die in den Flammen der Ætherlampen leben. Hier spalten sich jedoch die Geister, denn die Medizin tut dies als seltsame Vorstellungen ab, während der Kriegsminister starkes Interesse an diesen Fähigkeiten... – weiterlesen (Rezension vom 12. Juni 2013)
 
Stefan Holzhauer: Äthergarn Stefan Holzhauer: Äthergarn
Das viktorianische Zeitalter ist in der Welt der Steampunker eine Zeit, in der es sehr viel höflicher miteinander zuging, in der die Wissenschaft etwas besonderes und Stil und Ästhetik etwas alltägliches ist. Sie ist eine Zeit des Aufbruchs und der Pioniertaten, in der der Sense of Wonder tagtäglich seinen Einzug hält. Die Welt ist etwas besonderes, moderne Technik funktioniert mittels Dampfkraft. Besondere Fähigkeiten treten bei wenigen Menschen auf, während Wissenschaftler in allen Bereichen der Natur tüfteln und forschen und die Welt fast alle weissen Flecken eingebüsst hat, weil der forscherdrang nicht zu stoppen ist. Gleichzeitig brechen Menschen auf, um eine völlig neue Welt zu bereisen und zu erforschen. Der Lebensraum von etwas ganz Fremdartigen, den Æther. Stefan Holzhauer veröffentlichte... – weiterlesen (Rezension vom 12. Februar 2013)
 
Andreas Brandhorst: Äon Andreas Brandhorst (Biografie): Äon
In einem kleinen Dorf in Kalabrien geschehen wundersame Dinge. Berichtet wird über einen Jungen, der Wunderheilungen vollbringen kann. Der Journalist Sebastian Vogler bekommt den Auftrag, nach Italien zu reisen, um den Wunderheilungen nachzugehen. Vogler findet heraus, dass der Junge tatsächlich in der Lage ist, Menschen zu heilen. Jedoch zu einem hohen Preis, denn die Wunderheilung geht mit einem weiteren Phänomen einher: Überall in Europa werden Menschen zu Mördern, die zuvor von dem Jungen geheilt wurden. Zusammen mit seiner Frau Anna, reist Sebastian Vogler durch Europa, um das Rätsel zu lösen. Schnell stellt er dabei fest, dass sich hinter den Wunderheilungen eine schreckliche Verschwörung verbirgt, die nicht nur weit in die Vergangenheit reicht, sondern auch die Gegenwart und die Zukunft... – weiterlesen (Rezension vom 12. Februar 2009)
 
Richard Platt: Ägypten - Eine Entdeckungsreise durch die Welt der Pyramiden Richard Platt: Ägypten - Eine Entdeckungsreise durch die Welt der Pyramiden
Noch immer ist die Faszination für das alte Ägypten bei Kindern ungebrochen. Mit Spannung verfolgen sie die Geschichten der Pharaonen, lassen sich in die verwinkelten Gänge der Pyramiden mitnehmen und tauchen ein in eine Welt, die so anders war als unsere eigene Gegenwart. Richard Platt lädt mit seinem Buch über Ägypten zu einer Entdeckungsreise ein. Viele Fakten gibt er den jungen Lesern ab etwa neun Jahren an die Hand, zeigt ihnen das Königreich am Nil vor 3000 Jahren. Nimmt den Leser mit zum Nil, zeigt ihm, wie in der damaligen Zeit die Schiffe gebaut wurden oder die ägyptische Gesellschaft aufgebaut war. Grafiken und Bilder stützen die vielfältigen Informationen. Dabei überfordert die Länge der jeweiligen Texte die jungen Leser auf keinen Fall. Maximal zwei Seiten werden jedem Thema gewidmet... – weiterlesen (Rezension vom 12. Juni 2005)
 
Robert Cormier: Zärtlichkeit Robert Cormier: Zärtlichkeit
Robert Cormier, der im Jahre 2000 verstorben ist, gehört zu den Meistern der realistischen Jugendliteratur. Im vorliegenden Psychothriller schildert Cormier das Psychogramm eines zur Tatzeit noch jugendlichen Serienmörders, Eric Poole, der seine Mutter, seinen Stiefvater und 5 Mädchen umbrachte. Der Einzige, der ihn durchschaut, ist Polizeileutnant Jake Proctor. Aufgrund seiner Menschenkenntnis erkennt er die Maske, mit der sich Eric tarnt. Dies gelingt Proctor auch deshalb, weil er zwanzig Jahre zuvor an der Aufklärung eines grauenhaften Kindesmordes gescheitert war. Ein Tatverdächtiger wurde mangels Beweisen freigelassen, doch Proctors Instinkt und Beobachtungsgabe sagte ihm, dass Derek Larrington, den er heimlich beobachtet hatte, der Mörder des Mädchens gewesen war. In Poole erkennt Proctor... – weiterlesen (Rezension vom 22. Juni 2004)
 
Annette McCleave: Zärtlich wie ein Krieger Annette McCleave: Zärtlich wie ein Krieger
Im inzwischen dritten Teil der Serie wird der Krieger Jamie Murdoch wird auf den Weg nach Japan geschickt, um dort nach einer weiteren geheimnisvollen dunklen Reliquie zu suchen. Murdoch, einer der Wächter der Seelen ist ein Mensch, der wegen seiner Sünden eigentlich im Fegefeuer schmoren sollte, aber von der etwas undurchsichtigen Herrin des Todes eine zweite Chance erhalten. Wenn sie fünfhundert Jahre lang die Seelen der Verstorbenen vor dem Zugriff der Dämonen bewahren, können auch sie wieder in den Himmel kommen. Das zu findende Artefakt, ein ganz besonderer Schleier, ein sogenannter Tempelschleier, soll sich im Besitz der Kriegerin und Dämonenjägerin Kiyoko Ashida befinden. Im Land der aufgehenden Sonne angekommen erweist sich Murdoch Auftrag als gar nicht so einfach, sondern im Gegenteil... – weiterlesen (Rezension vom 12. März 2013)
 
Thomas C. Boyle: Zähne und Klauen Thomas C. Boyle: Zähne und Klauen
"Er wusste nicht, wie es passiert war - mangelnde Voraussicht seinerseits, mangelndes Engagement, mangelnde Planung, mangelnde Rücklagen für schlechte Zeiten -, aber in rascher Folge verlor er seinen Job, seine Freundin und das Dach über dem Kopf, und eines Morgens erwachte er auf dem Gehsteig vor der Post." ("Hier kommt") Mit solch faszinierender Spannung, die auf das Porträt eines Verlierers hinweist, kann der Leser rechnen, wenn er sich den vorliegenden Erzählband zur Hand nimmt. Wer Boyle kennt, ist schon gespannt auf das Ende einer Geschichte, bevor er sie überhaupt zu lesen begonnen hat, bevor er weiß, wovon sie handelt. Mit diesem 2005 in den USA erschienenen Erzählband zeigt der Autor einmal mehr seinen Spaß beim Feinschleifen seiner Sätze. Novellen, Erzählungen... – weiterlesen (Rezension vom 14. Juli 2010)
 
 diverse Autoren: Zügig ins Jenseits diverse Autoren: Zügig ins Jenseits
16 spannende, traurige, amüsante, mörderische oder einfach nur zum Nachdenken anregende Geschichten finden sich in der Sammlung von Kurzkrimis rund um das Thema Bahnfahrer. Ella Theis begleitet beispielsweise ein junges Mädchen und einen Bombenleger, die im selben Zug sitzen, von Bordesholm nach Hamburg. Geht die Bombe hoch, müssen Menschen sterben oder endet die Geschichte doch ganz anders? Ein ehemaliger Kriminalbeamter der Kölner Polizei steht im Mittelpunkt der Geschichte von Edgar Franzmann. Sheriff Driessen übt gewissermaßen Selbstjustiz und zerstört mit Hilfe eines Brecheisens die Zugangsschranke der kostenpflichtigen Toilettenanlage. Kaum dort eingedrungen, findet er eine Frauenleiche und macht sich mit seinen noch aktiven Kollegen auf die Tätersuche im Kölner Hauptbahnhof. Ein Drogensüchtiger... – weiterlesen (Rezension vom 04. April 2013)
 
Martina Paura: Zwölf Männer hat das Jahr Martina Paura: Zwölf Männer hat das Jahr
Zuerst ist Pia sauer auf ihren Freund Stefan, der ihr zu Weihnachten eine Fritteuse geschenkt hat. Dann ist sie selbst das Opfer ihrer Wut, denn durch das Frittieren von Stefans Armbanduhr hat sie die Verlobung und auch die Beziehung zerstört. Und damit beginnt ein abenteuerreiches Jahr für Pia, die für das Frauenmagazin XX Horoskope schreibt, denn auch hier wird sich einiges ändern. Um sich, Stefan und der ganzen Welt zu zeigen, dass sie kein Typ ala Hausfrau und Mutter ist, sondern auch ganz anders kann, wettet sie mit ihrer verrückten Freundin Tanja, dass sie ein Jahr lang jeden Monat mit einem anderen Sternzeichen ins Bett geht ohne sich zu verlieben. Der Einsatz ist eine Janosch-Frosch-Tätowierung auf der Pobacke. Darüber hinaus wird sie über diese Erfahrungen in der Zeitschrift schreiben,... – weiterlesen (Rezension vom 19. Januar 2006)
 
Algis Budrys: Zwischen zwei Welten Algis Budrys: Zwischen zwei Welten
Algis Budrys verlagerte die Handlung seiner Erzählung in die 1980er Jahre mit einem neuen Kalten Krieg zwischen Nato und Warschauer Pakt. Ein amerikanischer Atomphysiker arbeitet an einem geheimen Projekt nahe der Grenze, die den Osten vom Westen trennt. Sein Versuch ist jedoch nicht ganz erfolgreich, da sich im Labor von Dr. Lucas Martino eine verheerende Explosion ereignet. Von einem Einsatztrupp aus dem feindlichen Osten schwer verletzt gerettet wird er körperlich wieder hergestellt, jedoch nach Kunst der Wissenschaft, so dass er eher eine Maschine zu sein scheint, als ein Mensch. Ihm wurde ein Arm durch eine Prothese ersetzt und anstelle des Kopfes besitzt er eine Metallkugel mit künstlichen Augen. Nach vier Monaten wird er entlassen und in den Westen zurück geschickt. Mit all seinen künstlichen... – weiterlesen (Rezension vom 17. Juni 2008)
 
Herbjørg Wassmo: Zwischen zwei Atemzügen Herbjørg Wassmo: Zwischen zwei Atemzügen
Wenn man so unbedarft an ein Buch herangegangen ist, dass man nicht einmal den Klappentext gelesen hat, könnte zunächst der Eindruck einstehen, der Roman würde in den 70er-Jahren spielen. Eine Familie ist von Russland in ein kleines litauisches Dorf gezogen, seit dem Tod des Vaters lebt die russisch-orthodoxe, streng gläubige Mutter mit ihren beiden Töchtern Dorte und Vera in großer Armut. Mehr geduldet als geliebt, haben sie Unterschlupf bei dem jüdischen Onkel des verstorbenen Vaters gefunden. Ob sie bleiben dürfen, ist allerdings ungewiss. Durch Nicolai, den Sohn des Bäckers, lernt die fünfzehnjährige Dorte ein Mädchen namens Nadja kennen, die ihr vom Leben in Stockholm vorschwärmt und vorgibt, ihr dort einen Job als Kellnerin besorgen zu können. Die Verlockung, Geld verdienen - und auf... – weiterlesen (Rezension vom 23. September 2009)
 
Katja Hildebrand: Zwischen uns die Mauer Katja Hildebrand: Zwischen uns die Mauer
Die 16-jährige Katja hat stets nach ihrem Gewissen gehandelt, ihren Kopf durchgesetzt und die Folgen ihrer Entscheidungen getragen. Wenn die Deutschlehrerin Umweltpapier kategorisch verbietet, benutzt sie es trotzdem und kassiert eine schlechte Aufsatznote. Als Katja sich bei einem Jugendtreffen in Ostberlin 1984 in Markus verliebt, scheint die Beziehung der beiden im durch die Mauer geteilten Deutschland völlig aussichtslos. Katja kann Markus nur sehen, wenn sie eine Mitfahrgelegenheit nach West-Berlin, eine preiswerte Unterkunft, ein Tages-Visum für Ostberlin und Geld für den Zwangsumtausch am Grenzübergang hat. Spätestens um Mitternacht muss sie den Grenzübergang nach West-Berlin wieder überschritten haben. Katjas Eltern haben für diese Liebe mit Hindernissen kein Verständnis, so dass Katja... – weiterlesen (Rezension vom 08. Oktober 2006)
 
Stephen King: Zwischen Nacht und Dunkel Stephen King (Biografie): Zwischen Nacht und Dunkel
Tiefer Blick in menschliche Abgründe und innere Auflösung Er hat Krebs. Endstadium. Und trifft auf einen Straßenladen, der Verlängerungen anbietet. Jedweder Art. Aber die Sache beim Händler mit dem teuflischen Namen hat einen Haken. Das von ihm genommene Unglück muss einem anderen angelastet werden. Wen wählt er? Seinen vermeintlich besten Freund, den er seit Jugendjahren im tiefsten Inneren hasst. Ungerührt betrachtet er, wie seine Familie im Glück badet, sein Freund und dessen Familie aber in zunehmendem Unglück ausgesetzt ist. Sie ist seit 16 Jahren verheiratet und entdeckt durch Zufall, dass ihr Mann ein diabolisches Doppelleben führt. Wie wird sie reagieren? In einer Art und Weise, die minutiös innerlich offen gelegt wird und die Dinge des Lebens in Ordnung bringen wird. Zwei... – weiterlesen (Rezension vom 05. Dezember 2010)
 
Frederick Taylor: Zwischen Krieg und Frieden Frederick Taylor: Zwischen Krieg und Frieden
Die Entwicklungen nach der Stunde Null "Zugunsten der Deutschen würde ich nicht mal auf ein halbes Brötchen verzichten", sagt ein befragter Brite gegen Ende des Jahres 1945. Und das lag nicht nur an der eigenen Not Englands und der strikten Rationierung dort in der Nachkriegszeit. Nach der Kapitulation Deutschlands lag halb Europa in Trümmern, fand sich ein riesiges Kerngebiet Europas, allem voran Deutschland selbst, als mehr oder minder "weißer Fleck" auf der Landkarte. Und es gab keinen Plan, das vor allem. Dieser "Zeitenwende" nimmt sich Frederick Taylor in seinem Buch nüchtern, sachlich und in durchgehender Berichtsform an. Bietet etwas (eher wenig) an Bildmaterial, lässt Zeitzeugen der Sieger und der Besiegten in Protokollausschnitten und Interviewnachzeichnungen... – weiterlesen (Rezension vom 23. September 2011)
 
Sarah Dessen: Zwischen jetzt und immer Sarah Dessen: Zwischen jetzt und immer
Jason, der Musterknabe, packt den Koffer für sein Schlaumeiercamp - er wird die Sommerferien in einem Ferienlager für Hochbegabte verbringen. Ohne ihn hat Jasons Freundin Macey acht endlos öde Wochen mit Lernen für die Schule und einem Ferienjob in der Bücherei vor sich. Weil Jason sehr anspruchsvoll ist und sich hauptsächlich für seine Projekte interessiert, hat Macey ihre Interessen und ihre Freunde aufgegeben, seit sie mit ihm zusammen ist. War die zuverlässige und pflichtbewusste Macey jemals Kind? Wären da nicht ihre Gedanken an das kommende Schuljahr, könnte man Macey für eine erwachsene berufstätige Frau halten. In der Familie Queen waren die Rollen schon immer eindeutig verteilt: Maceys Schwester Caroline stieg nachts aus dem Fenster, um sich mit Jungens zu treffen; Macey, die Perfektion... – weiterlesen (Rezension vom 02. März 2008)
 
Cecelia Ahern: Zwischen Himmel und Liebe Cecelia Ahern: Zwischen Himmel und Liebe
Ein Buch in die Hand zu nehmen, das mit einer so großen Zartheit und so viel Einfühlungsvermögen geschrieben ist wie der neue Roman "Zwischen Himmel und Liebe" der irischen Autorin Cecelia Ahern, macht einfach Spaß. Dabei ist das Leben der Protagonistin Elisabeth, einer erfolgreichen Innenarchitektin, alles andere als einfach: Sie hat einen mürrischen Vater, einen sechsjährigen Neffen, der unter ihrer Obhut groß wird, und eine jüngere Schwester, die ständig über ihre Grenzen geht. Nur eines hat Elisabeth nicht - nämlich Spaß am Leben. Diese tragische Rolle scheint der jungen Frau bestens auf den Leib geschneidert. Schon als Kind empfand sie nie das, was andere als Glück bezeichnen - schon immer drängten andere Leute sie in eine Rolle, die sie eigentlich nie innehaben wollte.... – weiterlesen (Rezension vom 06. März 2006)
 
Cecelia Ahern: Zwischen Himmel und Liebe Cecelia Ahern: Zwischen Himmel und Liebe
Die Architektin Elisabeth hat ihr Leben vermeintlich fest im Griff. Neben der Arbeit kümmert sie sich um ihren Vater, ihre unzuverlässige Schwester und muss ihren sechsjährigen Neffen Luke erziehen. Dabei hat sie vergessen, anderen Menschen einen Platz in ihrem Leben zu geben. Das ändert sich, als sie Ivan kennen lernt. Sein Job ist es bester Freund zu sein. Zunächst kümmert er sich nur um Luke, doch dann spürt er auch eine Verbindung zu Elisabeth. Nach und nach kümmert er sich um sie, obwohl dies nicht zu seinen Aufgaben gehört. "Zwischen Himmel und Liebe" ist der dritte Roman der irischen Bestsellerautorin Cecelia Ahern, deren Karriere mit dem Welterfolg "P.S. ich liebe dich" begann. Phantasievoll und mit viel Liebe zum Detail erzählt Cecilia Ahern ein modernes Märchen... – weiterlesen (Rezension vom 23. September 2008)
 
Miriam Kronstädter, Hans-Joachim Simm: Zwischen Himmel und Erde: Russische Erzählungen Miriam Kronstädter, Hans-Joachim Simm: Zwischen Himmel und Erde: Russische Erzählungen
In der vorliegenden Anthologie russischer Erzählungen legen die Herausgeber einen hervorragenden Überblick über die nun über zweihundertjährige russische Literatur vor. "Die russische Literatur hat in nur zwei jahrhunderten Werke - in allen literarischen Gattungen - hervorgebracht, die unverzichbar zum Kanon der Weltliteratur gehören. Politisch engagiert, mit genauen psychologischen Einsichten und in höchstem Maße kunstvoll beschreiben die russischen Erzähler ihr Land, seine Gesellschaft und seine Menschen, die Bürger und den Adel, die Beamten und die Privatiers, die Aufrechten und die Heuchler, die Gläubigen und die Gottlosen." Dies ist richtig und das immer wiederkehrende Beschreiben der "Erniedrigten und Beleidigten" (Dostojewski) ist bis heute Kennzeichen der russischen... – weiterlesen (Rezension vom 01. November 2003)
 
Marie Lucas: Zwischen Ewig und Jetzt Marie Lucas: Zwischen Ewig und Jetzt
Im Mittelpunkt der Erzählung steht Julia, sechzehn. Julia möchte ihr altes Leben am Liebsten vergessen, denn nach dem Tod ihres Vaters, ist für Julia nichts mehr, wie es einst war. Verblieb doch da manch unrühmliche und unangenehme Zeit und ebensolche Begebenheiten und einige ihrer Familiengeheimnisse würde sie gern vergessen. Julia zieht gemeinsam mit ihrer Mutter in eine andere Stadt. An der neuen Schule trifft sie auf neue Mitschüler, die sie nicht kennen und deshalb kann sie hier die wohlhabende, unbeschwerte in den Tag hineinlebende Schülerin spielen. Dabei sucht sie an der Schule nach neuen Freunden, die am Besten keine Fragen über ihre Herkunft stellen. Und wenn man eine gewisse Stellung einnimmt, egal ob legal oder erschwindelt, lässt der Erfolg nicht auf sich warten. Denn schon steht... – weiterlesen (Rezension vom 12. Juni 2013)
 
John Scalzi: Zwischen den Sternen John Scalzi: Zwischen den Sternen
John Scalzi kehrt mit seinem Buch Zwischen den Sternen treffender Zoës Geschichte, in seine Welt der Trilogie Die letzte Kolonie, Geisterbrigaden und Krieg der Klone zurück. Der 75jährige John Perry und seine Frau Jane machen sich mit ihrer Adoptivtochter Zoë auf den Weg ins All. Zoë berichtet in dieser Erzählung aus ihrer Sicht, wie ihr Vater als neuer Leiter einer Kolonie ernannt wurde und diese übernehmen soll. Zoë gehört zum Volk der Obin und ihre Begleiter sind die beiden Obin Hickory und Dickory, die sie überall hin begleiten. Zoë Boutin erzählt die Geschichte Die letzte Kolonie aus ihrer Sicht. Damit schrieb John Scalzi ein Jugendbuch, deren Zielgruppe eindeutig junge Mädchen sind. – weiterlesen (Rezension vom 28. Juni 2013)
 
Michael Wallner: Zwischen den Gezeiten Michael Wallner: Zwischen den Gezeiten
Inga arbeitet als Schreibkraft bei den Tommies. Kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs ernährt sie mit ihrer Stelle als Zivilangestellte der britischen Besatzungsarmee in Schleswig-Holstein sich und ihre Eltern. Ingas Arbeitsplatz liegt abgetrennt vom Alltagsleben der deutschen Nachbarn sorgfältig bewacht auf britischem Territorium, das alle Zivilangestellten jeden Tag nach Feierabend wieder verlassen. Zum Kasernengelände gehören ein Flugplatz und ein Lazarett. Patient des Lazaretts ist der schottische Offizier Alec Hayden, durch den Inga Zugang zu einer eingeschworenen Spielertruppe findet. Die Teilnehmer der Runde scheinen Inga schon beim ersten Zusammentreffen als Spielerin gewittert zu haben. Der junge Offizier, die deutsche Bürokraft und die "Generalin", wohlhabende Witwe eines... – weiterlesen (Rezension vom 28. Dezember 2007)
 
Horst Bosetzky: Zwischen Barrikade und Brotsuppe Horst Bosetzky: Zwischen Barrikade und Brotsuppe
Die Geschichte der Familie Bosetzki in der Zeit von 1844 bis zum Ende des ersten Weltkrieges wird in diesem Buch beschrieben. Es ist der zweite Teil der Familiensaga, die der Berliner Autor Horst Bosetzky mit dem Roman "Brennholz für Kartoffelschalen" begann. Friedrich Bosetzki, Heinrich Bosetzki und Anna Walter sind die Protagonisten des Romans. Das Buch gliedert sich in drei Teile. Der erste Teil über Friedrich Bosetzki beginnt 1844 und endet 1871 mit der Geburt seines zweiten Sohnes Heinrich Bosetzki. Friedrich Bosetzki ist wie andere Berliner davon überzeugt, dass der König Friedrich Wilhelm IV. seine Krone nicht verdient hat. Das Elend der Stadt wird zu groß. Doch ein Mordversuch seines Freundes schlägt fehl. Im März 1848 schließlich finden die Barrikadenkämpfe statt, an... – weiterlesen (Rezension vom 13. Januar 2009)
 
Markus Stromiedel: Zwillingsspiel Markus Stromiedel: Zwillingsspiel
Berlin steht unter Schock, als auf dem S-Bahnhof Savignyplatz eine Bombe explodiert und sieben Menschen, darunter die Tochter eines prominenten Regierungsberaters, in den Tod reißt. Mit den Ermittlungen wird Kommissar Paul Selig beauftragt, der alles andere als ein Erfolgsmensch ist. Im Gegensatz zu seiner Schwester Lisa, die von Kindesbeinen keine Gelegenheit ausgelassen hat, ihren Bruder zum Verlierer zu stempeln. Gerade deshalb ist Selig wild entschlossen, den Fall zu lösen. Bei seinen Ermittlungen stößt er auf zahlreiche Ungereimtheiten. Je näher er der Wahrheit kommt, desto größer wird auch die Gefahr für ihn, denn die Wahrheit darf auf keinen Fall ans Licht kommen. "Zwillingsspiel" ist der hervorragende Debütroman von Markus Stromiegel. Nach vielen erfolgreichen Drehbüchern... – weiterlesen (Rezension vom 16. Mai 2008)
 
Caroline Mary: Zwillingskristall aus Diamant und Kot. Léon Bloy in Deutschland, Traversen 3 Caroline Mary: Zwillingskristall aus Diamant und Kot. Léon Bloy in Deutschland, Traversen 3
Es gibt nur einen, der die moderne Gottlosigkeit derartig schroff brantmarkte, daß er darüber selbst brutal und gottlos scheinen mag - dies war Leon Bloy. Die Person Bloy versteht sich im Gegenzug aber nur dadurch, daß er selbst als gallikanischer Katholik einen eigenen Glauben lebte und dem römischen Weg der Amtskirche nicht zugeneigt war. Über jenen Leon Bloy, der für Heinrich Böll, Ernst Jünger oder Walter Benjamin eine glühende Offenbarung der Erkenntnis und ein hoffnungsgebender Wegweiser für das Leben war, liegt nunmehr eine umfassende, erste und überaus kenntnisreiche Studie vor. Der Verlag Matthes und Seitz brachte dieses Buch über einen besonderen Menschen heraus, der es schon als Kind für überaus nobel hielt, zu leiden und zu verzichten, da hierin das eigentlich Göttliche liege.... – weiterlesen (Rezension vom 09. Oktober 2009)
 
Jennifer Schreiner: Zwillingsblut Jennifer Schreiner: Zwillingsblut
Das Leben ist hart, brutal, grausam, gemein und ungerecht. Das sind eindeutig die positiven Seiten. Das lernt sehr Sofia schnell auf die harte Tour kennen. Plötzlich leidet sie unter Klaustrophobie, als sie in einem Sarg aufwacht, der wiederum in einer Gruft herumsteht. Verzweifelt sucht sie nach einem Ausweg. Allerdings ist Sofia nackt, die Gruft leer und der Sarg ebenso. Nun, so fragt sich der aufmerksame Leser, woher bekommt die junge Frau jetzt Kleidung? Vergessen wir mal die Nacktheit, denn es findet sich doch noch einiges an Kleidung, und begleiten Sofia auf ihrem weiteren Weg. Sie stellt fest, dass sie von einem Vampir zu deren Gleichen gemacht wurde, was ihr ganz und gar nicht gefällt. In ihr brodelt ein heisser Hass auf ihren Erzeuger und sie will ihn lieber jetzt als gleich tot... – weiterlesen (Rezension vom 29. Mai 2008)
 
Gabriel Burns: Zwiespalt Gabriel Burns: Zwiespalt
Nach dem Verschwinden von Joyce Kramer und Bakerman ist Steven Burns in eine psychische Krise gefallen. Er isoliert sich und kann seine Rechnungen nicht mehr bezahlen. Hilfe naht in Form seines alten Freundes Sonny Heseltine, der ihn auf eine kurze Reise einlädt. Zusammen mit Larry Newman machen sich die drei Männer auf nach Mexiko, wo Steven der Spur der Bauchrednerpuppe Chap folgt. Einer Spur, die ihn seiner letzten Widerstände beraubt.

Mit "Zwiespalt" fällt die Serie in ihre etwas schwächere Phase zurück. Produktionstechnisch wie immer tadellos lässt die Story jedoch zu wünschen übrig. Denn selbst Stammhörer fragen sich, was Steven in Mexico will und was es mit der Puppe auf sich hat. Auch ein Zusammenhang zur letzten Folge ist nicht zu erkennen. – weiterlesen (Rezension vom 09. April 2008)
 
Herausgeber Michael Schmidt: Zwielicht 2 Herausgeber Michael Schmidt: Zwielicht 2
Christian Weis Mia Mia kann sich in ihrem neuen zuhause nicht einleben. Ständig fühlt sie sich beobachtet und unwohl in dem abgelegenen Landhaus. Sie erklärt ihrem Mann Marc, mit dem sie kürzlich hierher zog, ein stetiges seltsames Flüstern zu hören. Da ihr Mann arbeitsbedingt nur selten zuhause ist, fühlt sie sich besonders schutzlos, dem gegenüber was dort im Keller auf sie zu lauern scheint. Sabine Ludwigs Kaltblütig David und sein behinderter Bruder Michael machen gemeinsam in einer Jagdhütte Urlaub. In einem unbeobachteten Moment verlässt Michael die Hütte. Und weil beide ihrer Mutter versprochen hatten aufeinander aufzupassen geht David los, Michael zu suchen. Sein Weg führt ihn mitten in einen tobenden Schneesturm. Und dann erfolgt eine unglaubliche Begegnung mitten im Sturm.... – weiterlesen (Rezension vom 12. Juni 2013)
 
Herausgeber Michael Schmidt: Zwielicht 1 Herausgeber Michael Schmidt: Zwielicht 1
Ich habe mich viel zu oft schon darüber geärgert, dass die grossen Verlage sich aus dem Bereich der Kurzgeschichte zurück gezogen haben. Genauso oft lobte ich die kleinen Verlage, die den mutigen Schritt gehen und Kurzgeschichten veröffentlichen. Herausgeber Michael Schmidt ist nur einer von vielen, die sich die Mühe machen einen gut gestalteten Band mit Kurzgeschichten heraus zu geben. Zwielicht beschäftigt sich nicht etwa mit Kurzgeschichten die sich diesem seltsamen Licht zwischen Tag und Nacht verschreiben. Zwielicht bietet dem interessierten Leser einige gut gemachte Geschichten. Vom Inhalt her halten die fünfzehn Kurzgeschichten für jeden Geschmack etwas bereit. Geschichten Christian Weis Im Abgrund Autofahren ist manchmal ein mörderisches Unterfangen. Erste Hilfe leisten ebenso.... – weiterlesen (Rezension vom 28. Juni 2013)
 
David R. Gordon III: Zwielicht David R. Gordon III: Zwielicht
Es ist die Zeit für eine neue Ära der Forschung. Der Dominion-Krieg ist Geschichte, und so macht sich die Besatzung der U.S.S. Defiant auf eine Reise durch das Wurmloch. Commander Elias Vaughn und sein "Korps der Entdecker" schlagen neue Wege in die unerforschten Regionen des Gamma-Quadranten. Es ist die Zeit, in der eine Zivilisation am Scheideweg steht. Während sich politische Mächte aus dem gesamten Alpha-Quadranten auf Deep Space 9 versammeln, um über die Zukunft des Planeten Bajor zu entscheiden, steht dessen theologischer Zusammenhalt vor dem Aus. Der Pfad der Propheten scheint ins Chaos zu führen - insbesondere für Colonel Kira Nerys. Es ist die Zeit, in der sich ein Vater und eine Tochter ihrer Vergangenheit stellen, in der eine Mutter und ein Sohn um die Zukunft kämpfen,... – weiterlesen (Rezension vom 03. März 2011)
 
Frank Rehfeld: Zwergenfluch Frank Rehfeld: Zwergenfluch
Barlok arbeitet unter dem Truppführer Nuran und ist ein Zwerg und derjenige, der bei seiner Schürfarbeit so tief in den Berg vordrang wie nie ein Zwerg zuvor, ist stolz auf sich und sein Wirken. Die Warnung vor den Kreaturen der Tiefe tat er in das Bereich der Märchen ab, bis er auf sie traf. Die Zwergin Tharlia sass nur für kurze Zeit auf dem Thron, und nun ist unter ihrer Regentschaft das Zwergenvolk in den Untergang geführt worden. Die Heimat Elan-Dhor wurde verloren an die Kreaturen aus der Tiefe der Welt. Und das ist erst das vorläufige Ende, mit dem der Leser zurechtkommen muss. Nachdem Markus Heitz vier Romane über die Zwerge schrieb, Thomas Plischke eine neue Zwergenreihe startet (siehe phantastischer Bücherbrief 507) und der Kabarettist und Schauspieler Christian von Aster mit Zwergenromanen... – weiterlesen (Rezension vom 07. Juli 2009)
 
Marco von Münchhausen: Zwerge versetzen Berge Marco von Münchhausen: Zwerge versetzen Berge
Zwerge helfen nicht nur Schneewittchen Gut bekannt sind die sieben Zwerge und ihre Hingabe an Schneewittchen aus dem altbekannten Märchen. Vielleicht tauchen sie im Bewusstsein auch noch durch die Verballhornung im Film von Otto auf, ansonsten aber hatten die sieben kleinwüchsigen Gestalten hinter den sieben Bergen bisher wirklich keinen Bezug zur alltäglichen Lebenswirklichkeit des modernen Menschen. Falls eigene Kinder vorhanden sind, wurde das Märchen bestimmt das ein oder andere Mal vorgelesen, der Disney Film herauf und herunter gedudelt, aber in diesem Märchen Rat und Hilfe für die eigene Lebensplanung zu suchen war bisher völlig ab von der Welt. Darauf muss man erst einmal kommen, die alte Mär von den leicht debil wirkenden und tollpatschig durch ihr Abenteuer stolpernden Zwergen... – weiterlesen (Rezension vom 08. September 2010)
 
Christian von Aster: Zwerg und Überzwerg Christian von Aster: Zwerg und Überzwerg
Das Eherne Imperium ist die wirkliche Welt der Zwerge. Tief unter der Erde schürfen sie nach Erz und trinken Bier. Oder sie trinken Bier und schürfen nach Erz. Also ein abwechslungsreiches Leben voll Abenteuer und Abend teuer. Was soll man auch machen, denn beim letzten Krieg wurden die Frauen der Unterirdischen getötet. Nachwuchs gibt es nur noch selten, wenn eines der besonders bewachten Eier ausgberütet wird. Ja, Zwerge legen Eier und die sind jetzt sehr wichtig und wertvoll geworden. Anscheinend werden keine Frauen mehr geboren. Für die Zwerge heisst das über kurz oder lang, wohl eher lang, sterben sie aus. Zwar werden für jeden toten Zwerg zwei Eier aus der streng bewachten Schatzkammer entnommen, doch auch die Zahl der Eier ist endlich. Mit dem Ende der Eier geht eine grosse Prophezeiung... – weiterlesen (Rezension vom 28. September 2008)
 
Mary Pearson: Zweiunddieselbe Mary Pearson: Zweiunddieselbe
Die DVDs sind sorgfältig beschriftet - Jenna Fox, 7 Jahre, Jenna Fox, 8 Jahre. Das Mädchen, das die Filme zeigen, wurde von seinen Eltern sichtlich geliebt und umsorgt. Die erwachsene Jenna Fox kann sich nach einem schweren Unfall nicht mehr an ihre Kindheit erinnern. Ihrer Mutter muss Jenna zunächst glauben, dass sie das Mädchen in den Filmen ist. Sie soll brav, eine erfolgreiche Ballett-Tänzerin und genauso gewesen sein, wie ihre Mutter sich eine Tochter erträumt hatte. Jenna kommen erste Zweifel. War ihr Leben in Wirklichkeit vielleicht ganz anders? Die Familie ist gerade aus Boston nach Kalifornien gezogen. In Jennas Zimmer gibt es nichts aus einem früheren Leben. Niemand mailt der angeblichen Jenna, niemand erkundigt sich danach, wie es ihr geht. Erst allmählich lernt Jenna wieder laufen,... – weiterlesen (Rezension vom 26. Dezember 2010)
 
John Locke, Ludwig Siep: Zweite Abhandlung über die Regierung John Locke, Ludwig Siep: Zweite Abhandlung über die Regierung
Das Hauptwerk John Lockes (1632-1704) zur Politischen Philosophie sind die "Two Treatises of Government". Die erste Abhandlung dekonstruiert die Theorie einer auf Gottes Gnade beruhenden Alleinherrschaft. Die hier vorliegende zweite Abhandlung (1689) ist ein klassischer Text liberalistischen politischen Denkens. Für praktisches politisches Handeln in England erlangten die Texte erst später Bedeutung, als die Revolutionen des 18. Jahrhunderts, in Frankreich und Amerika, von den Gedanken Lockes bestimmt wurden. Das Buch hat auch Bedeutung für die Entwicklung der konstitutionellen Monarchie in England (202) gewonnen. Lockes hier gesammelten Gedanken über die menschliche Erkenntnis übten großen Einfluss auf den politischen Liberalismus und die Aufklärung aus. Sie waren zudem von großer... – weiterlesen (Rezension vom 24. Februar 2008)
 
Mark Gartside: Zwei und zwei Mark Gartside: Zwei und zwei
Mit fünfzehn lernt Graham, Sohn einer Arbeiterfamilie in Mittelengland, seine große Liebe Charlotte kennen. Trotz der Standesunterschiede stehen die beiden zu ihren Gefühlen. Fünfzehn Jahre später lebt Graham mit seinem Sohn Michael in einer alten Scheune, die er zusammen mit Charlotte renoviert hat. Nach ihrem plötzlichen Tod steht Graham allein vor der Aufgabe, Michael zu erziehen. Dabei sieht er nicht, wie sehr sein Sohn ihn braucht. "Zwei und zwei" ist das überaus lesenswerte Debüt des Engländers Mark Gartside. Sehr einfühlsam erzählt er die Geschichte eines alleinerziehenden Vaters, der nicht nur den Verlust seiner großen Liebe verkraften, sondern auch erkennen muss, das sein Sohn Probleme hat, bei denen er einen Vater braucht, der hinter ihm steht. Einen Großteil seiner... – weiterlesen (Rezension vom 23. März 2013)
 
Perihan Magden: Zwei Mädchen. Istanbul-Story Perihan Magden: Zwei Mädchen. Istanbul-Story
"OK Behiye, egal ob du fröhlich oder traurig bist, du bist immer extrem." Behiye liebt niemanden, schämt sich für alles und jeden und ist einfach unberechenbar. Die rothaarige Schülerin aus Istanbul hat die Schule abgeschlossen und könnte sich für die Universität bewerben. Behiye konnte einen der knappen und kostspieligen Plätze in einem Vorbereitungskurs ergattern, um dort ihre Chancen zu verbessern, die Aufnahmeprüfung für die Uni zu bestehen. Doch Behiye hat mit Pauken und Uni zur Zeit nichts am Hut. Sie will dringend dem Psychoterror ihrer weinerlichen Mutter entkommen und außerdem abnehmen, so lange, bis sie "durch ein Nadelöhr" passt. Handan hat einen Vater, der nach Australien abgehauen ist, und eine Mutter, die aussieht wie ein japanisches Girlie. Der Alltag... – weiterlesen (Rezension vom 05. Juli 2008)
 
Guiseppe Pontiggia: Zwei Leben Guiseppe Pontiggia: Zwei Leben
Was ein paar Sekunden Sauerstoffmangel bei der Geburt ausmachen können, weiß in der Theorie jeder. In der Praxis verändern diese paar Sekunden das Leben eines Kindes und das seiner Familie völlig. Und noch immer rufen behinderte Menschen Befremden, Ablehnung und Feindseligkeit hervor, und nur wenige haben im täglichen Leben Kontakt mit Behinderten. Wie es ist, ein behindertes Kind zu haben, erzählt uns Guiseppe Pontiggia. In seinem Roman "Zwei Leben", im Erscheinungsjahr 2001 mit dem renommierten italienischen Literaturpreis Campiello ausgezeichnet, leiht er seine Stimme dem Signor Frigerio, Gymnasiallehrer von Beruf. Streiflichtartig, in zwanglos aneinander gereihten, meist sehr kurzen Kapiteln schildert Frigerio bezeichnende Situationen und Gegebenheiten, in denen die Behinderung... – weiterlesen (Rezension vom 12. September 2004)
 
Gabriel Burns: Zwei Horizonte Gabriel Burns: Zwei Horizonte
Die Vorkommnisse in Bukarest neben weiter seinen Lauf. Jedoch schalten sich mit Bakerman und Joyce Kramer zwei alte Bekannte in die Suche nach den grauen Engeln ein. Eine Spur führt in die Wälder Kanadas, wo Bakerman und Joyce auf den Zauberer Julian Cardieux treffen, der ihnen klar macht, dass die nächste Phase weit fortgeschritten ist.

Mit "Zwei Horizonte" bekommt die Serie wieder die Kurve nach oben. Zwar bleiben noch immer einige Handlungsstränge offen, aber im Gegensatz zu den letzten Folgen ist eine klar erkennbare Handlung zu sehen. Auch das Auftauchen von Mr. Bakerman und Joyce Kramer tut der Serie gut. – weiterlesen (Rezension vom 30. März 2009)
 
David Nicholls: Zwei an einem Tag David Nicholls: Zwei an einem Tag
Emma Morley und Dexter Mayhew sind zwanzig, als sie am 15.Juli 1988 ihren Abschluss machen und die Nacht durchfeiern. Am nächsten Morgen trennen sich ihre Wege. Doch wo werden die beiden in den nächsten Jahren stehen? In jedem Kapitel wird jeweils der nächste 15.Juli ins Visier genommen - über einen Zeitraum von zwanzig Jahren. Nach und nach entwickeln sich die Leben der beiden auf unterschiedliche Weisen. Während Emma in einem Lokal arbeitet, Lehrerin wird und schließlich als Autorin Erfolg hat, lebt Dexter auf der Überholspur, wird Moderator beim Fernsehen und bekommt sein Leben trotzdem nicht richtig in den Griff. In all den Jahren können sich die beiden nicht vergessen. Und unaufhörlich schwebt die Frage im Raum, ob Emma und Dexter merken, dass sie trotz aller Unterschiede für einander... – weiterlesen (Rezension vom 06. Dezember 2011)
 
David Nicholls: Zwei an einem Tag David Nicholls: Zwei an einem Tag
Am 15. Juli 1988 beenden Emma Morley und Dexter Mayhew ihr Studium. Nach ihrer Examensfeier landen die beiden 20-Jährigen in Emmas Bett in einer Edinburgher Studentenbude. Sowohl Emma als auch Dexter spüren, dass sie einander mehr bedeuten, dennoch entwickelt sich aus dem One-Night-Stand keine Beziehung. Aber sie beschließen Freunde zu bleiben - was ihn über lange Jahre hinweg auch gelingt. Während Emma mit beiden Beinen im Leben steht, obwohl sie viele Jahre nach ihrem Beruf und ihrer Berufung suchen muss, ist Dexter ein Lebemensch mit Casanova-Einschlag. Nach dem Studium begibt er sich zuerst auf eine lange Reise, anschließend arbeitet er als TV-Moderator, feiert wilde Partys, ist absolut promisk und verfällt mehr und mehr dem Alkohol. Emma arbeitet zunächst in einem mexikanischen Restaurant... – weiterlesen (Rezension vom 09. Februar 2010)
 
Christian Hacke: Zur Weltmacht verdammt - Neuauflage 2005 Christian Hacke: Zur Weltmacht verdammt - Neuauflage 2005
Ich habe zu dem vorliegenden Buch bereits eine Rezension zu einer früheren Auflage verfasst. Die Neuauflage 2005 enthält jedoch eine solche grundlegende Überarbeitung und Konzeption, dass ich persönlich sagen muss: ich habe bislang kein Buch gelesen, welches sich so differenziert und kenntnisreich mit der Außenpolitik von George Bush und der Rolle der USA im 21. Jahrhundert befasst, wie die vorliegende Neuausgabe. Der Autor, Christian Hacke, kündigt im Vorwort zutreffend an, dass er die Neuauflage seines Buches stark erweitert und um folgende Fragestellungen erweitert hat: 1. Der Faktor Religion wird mit Blick auf seine Bedeutung für die amerikanische Außenpolitik erstmals ausführlich berücksichtigt 2. Die unterschiedlichen außenpolitischen Kulturen in den USA werden analysiert 3. Ein Kapitel... – weiterlesen (Rezension vom 23. August 2005)
 
Christian Hacke: Zur Weltmacht verdammt Christian Hacke: Zur Weltmacht verdammt
Nach Amerika kommen, heißt irgendwie auch, nach Hause kommen. Der nuschelig-breite Texanerakzent des Taxifahrers, die klinisch sauberen Malls, die Hügel von San Francisco mit den fotogenen Uraltcablecars, die riesigen Glücksspielpaläste von Reno, Nevada, die halbwüste Steppenlandschaft Utahs, die Ponderosa-Kulisse am Lake Tahoe, die Stephen-King-öde Kleinstadt The Dalles, Oregon, die Mütter, die Calvin-and-Hobbes-Raubdrucke verkauften, um Geld für eine Highschool-Veranstaltung zu sammeln, die abgerissenen Obdachlosen in Portlands Downtown, die quietschgelben Schulbusse: Alles kam mir im Urlaubssommer 1993 vertraut und neu zugleich vor, wie ein Ort, den man als Kind verlassen hat und als Erwachsener wiedersieht. In die Staaten bin ich mit einem Haufen Bilder im Kopf gereist. Hollywood und andere... – weiterlesen (Rezension vom 19. Januar 2003)
 
Christian Hacke: Zur Weltmacht verdammt Christian Hacke: Zur Weltmacht verdammt
Ich finde dieses Werk von Hacke sehr interessant und auch fundiert. Es ist - wie der frühere Bundesaußenminister Genscher im Vorwort zur der Erstausgabe von 1997 zu recht schreibt - eine "hervorragend lesbare und zugleich differenzierte Darstellung zur amerikanischen Außenpolitik" geschrieben. Genscher schreibt weiter oben: "Als ich bei der Vorbereitung auf die Vorstellung dieses Buches nachfragen ließ, welche Gesamtdarstellungen amerikanischer Außenpolitik seit Kennedy in deutscher Sprache vorliegen, lautete die Auskunft: Fehlanzeige, mit Ausnahme der Veröffentlichungen von Christian Hacke. Was das über die deutsche Amerikaforschung sagt, sei hier dahingestellt. Was es über Christian Hacke sagt, liegt auf der Hand: Ihm kommt das Verdienst zu, mit diesem Buch...diese Lücke geschlossen... – weiterlesen (Rezension vom 21. Juni 2003)
 
Wilfried Wruck: Zur Ruhe kommst du, Adrian Brügge, nie. Eine Lebensbeschreibung. Wilfried Wruck: Zur Ruhe kommst du, Adrian Brügge, nie. Eine Lebensbeschreibung.
Hätte Wilfried Wruck diese "Lebensbeschreibung" in eine Elegie gefasst, wäre eine gute Elegie entstanden; so ist’s ein mäßiger, romanhafter Bericht geworden, unentschieden zwischen Autobiografie, Mein-Leben-am-Wendepunkt-Literatur ("Stehe ich noch zu meiner Tätigkeit als Beamter?"), Nachruf und Liebeserklärung an seinen Sohn Meinhard ("Aus einem zarten Wesen entwickelte sich ein Kind, das ganz anders war als seine Altersgenossen. Geschlagen hat er sich nie. Seinen Willen verstand er immer durchzusetzen, war ein gewaltloses Kind und dennoch willensstark."), der 16jährig bei einem Skiausflug ums Leben kam, "die Fotografie unseres Sohnes lässt mich nicht los". Besonders mit diesem Unglück, seinen Hintergründen und Folgen ("Nach Meinhards Unfall geriet... – weiterlesen (Rezension vom 10. Februar 2004)
 
Michael A. Stackpole: Zum Helden geboren Michael A. Stackpole: Zum Helden geboren
Die Welt besteht aus zwei Teilen. Gut und Böse. Nur getrennt durch eine große Mauer, die mit ihrer magischen Kraft für ein Gleichgewicht sorgt. Auf der einen Seite Dämonen, die sich ständig bekriegen, auf der anderen Seite das Land in dem Recht und Ordnung herrscht. Doch dann gelingt es dem Chaosdämon Vrasha die Trennung zu überwinden und im Land der Ordnung zu erscheinen. Ihm gelingt es in den imperialen Palast einzudringen und dort das Faustfeuerszepter zu stehlen. Hilfe erhält der Chaosdämon durch Anhänger, die das Chaos anbeten. Mit seinen beiden älteren Brüdern wird Lachlan von seinem Grossvater in der Kunst der Waffen unterwiesen. In der Hauptstadt findet ein Fest statt und weil alle drei Brüder gern dorthin wollen, wird ein kleiner Wettkampf ausgetragen, den der Jüngste der Brüder... – weiterlesen (Rezension vom 04. November 2008)
 
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