Liste der Bücher

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Autor [Sortierung: A - Z :: Z - A] Titel [Sortierung: A - Z :: Z - A]
Jan Schönfelder (Herausgeber): Das Wunder der Friedlichen Revolution
Ideologischer Anspruch und die politische Realität standen sich in der DDR stets gegenüber. Zwischen ihnen klaffte eine über 40 Jahre existente Lücke, die aufgrund divergenter Handlungsmuster und widerspruchsvoll-opportunistischer Berichterstattung dauerhaft vorhanden war. Die DDR war ein auf Dauer angelegtes und beständig um ihr eigenes Überleben kämpfendes Provisorium. Es wäre ohne Repression und ideologische Einflußnahme bereits in frühen Jahren vernichtet worden und hatte damit nach heutiger Betrachtungsweise unter der Beachtung der völlig mangelnden gesamtgesellschaftlichen Akzeptanz keine Existenzberechtigung. Allein 1991 wurden 9000 Verfahren mit 2000 beschuldigten DDR-Funktionären geführt. Dieses Bewußtsein vom Unrecht externalisierte sich schließlich 1989 infolge der Zuspitzung der... – weiterlesen (Rezension vom 01. Juni 2009)
 
Bandura Bernhard (Hg.), Ducki Antie (Hg.), Helmut Schröder (Hg.), Joachim Klose (Hg.), Macci Katrin (Hg.): Fehlzeiten-Report 2011
Dieser Band des Fehlzeiten-Reports ist dem Thema Führung und Gesundheit gewidmet. Führung und Gesundheit sind mehrfach miteinander verbunden: Gesundheit und Gesundheitsförderung müssen in Unternehmen mit übergeordneten betrieblichen Zielbereichen abgestimmt, systematisch organisiert und koordiniert werden, das ist Aufgabe der Managementführung. Gleichzeitig hat die Art und Weise, wie das Personal geführt wird Auswirkungen auf das Erleben und die Gesundheit der Mitarbeiter. Dies betrifft die unmittelbare Mitarbeiterführung. Darüber hinaus sind Führungskräfte Vorbilder dafür, wie mit den eigenen Belastungen und Ressourcen und der eigenen Gesundheit umgegangen wird. Der vorliegende Fehlzeiten-Report gibt in seinem Schwerpunktteil einen Überblick über die Vielfalt der aktuellen Forschungsfragen... – weiterlesen (Rezension vom 31. Oktober 2011)
 
Constanze Jecker (Hg.): Religionen im Fernsehen
Massenmediale Untersuchung aus der Schweiz Anhand von fünf Schweizer Fernsehprogrammen untersucht diese Forschungsstudie die Thematisierung und die Darstellungsmuster von Religionen im Fernsehen. Hierbei wurden drei staatliche und zwei private Fernsehsender berücksichtigt und bei all diesen Sendern das gesamte Programm mitsamt gar der Werbeeinblendungen, nicht also nur explizit religiöse Sendungen. Dies führt zur notwendigen bipolaren Unterscheidungen zwischen expliziter Religionsdarstellung (in religiösen Programmteilen) und implizierter Darstellung im Rest des jeweiligen Programms. Der erste Teil des vorliegenden Buches beschäftigt sich mit Form, Durchführung und quantitativem Ergebnis der Studie. Unersuchungsdesign, Methode und Ergebnisse werden differenziert von den Autoren dargestellt... – weiterlesen (Rezension vom 04. Juli 2011)
 
Gerd Herholz (Hg.): Stimmenwechsel - Poesie entlang der Ruhr
Anthologien bieten Lesern die Möglichkeit, Entdeckungen machen zu können. Im Januar ist anlässlich zum Jahr der Kulturhauptstadt 2010 der Titel "Stimmenwechsel. Poesie längs der Ruhr" im Essener Klartext Verlag erschienen, ein Hardcover-Band mit 149 Seiten. Auffallend ist die außergewöhnliche Gliederung: Im ersten Teil des Bandes findet sich eine Sammlung von stilistisch sehr verschiedenen Gedichten, im zweiten einige individuell gestaltete Interpretationen von Texten, die im ersten Teil nicht zu finden waren. In einer Zeit, in der der Markt für Gedichte und ihre Kritik eng geworden ist, sich die Aktivitäten inselhaft ins Internet verschoben haben, ist es fast ein Sonderfall, mal wieder ein Buch in den Händen halten zu können. Erleichtert wurde die Publikation mit öffentlichen Fördermitteln.... – weiterlesen (Rezension vom 12. Februar 2010)
 
Gerhard Josten (Hg.): Lust und Last des Alterns
Wenn man fünfzehn ist, kommen einem die eigenen Eltern oft alt vor. Mit fünfundzwanzig verschwendet man selten einen Gedanken ans älter werden. Mit fünfundvierzig ist man aufgrund seiner Lebenserfahrung bereit, sich mit dem Thema Alter auseinanderzusetzen, da es mehr und mehr Einzug in das eigene Leben hält. Und eher man sich versieht ist man fünfundsechzig und in dem Alter, in dem man sich Gedanken darüber macht, was noch vor einem liegt. Auch wenn, wie der unlängst verstorbene Udo Jürgens seinerzeit gesungen hat, das Leben mit sechsundsechzig Jahren erst anfange. Gerhard Josten wird im nächsten Jahr siebenundsiebzig Jahre und hat jetzt als Herausgeber einer Anthologie fungiert, die mich bewegt und berührt hat, und die ich in den nächsten Jahren immer wieder gerne zur Hand nehmen werde,... – weiterlesen (Rezension vom 30. Dezember 2014)
 
Heinz Walter (Hg.): Leistungsmotivation in Organisationen
Dieser Band aus der Reihe 'Kolleg für Leadership und Management' beschäftigt sich mit der Frage, wie man seine MitarbeiterInnen am besten zu optimalen Leistungen anspornt. Diese Frage wird immer wichtiger, da man erkannt hat, dass sich Demotivation sehr negativ auf die Leistung und damit auf das Unternehmensergebnis auswirkt. Bei der Neuauflage wurden Inhalt und Literaturliste aktualisiert und die Didaktik verbessert. Struktur - Sehr ausführliches Abbildungsverzeichnis - Modelle - Das Besondere am Leistungsmotiv - Von den Motiven zur Motivation - Menschenbilder - Wertedynamik, Wertetypen - Sinn - Gerechtigkeit - Macht - Vertrauen - Das Gehirn aus neurobiologischer Sicht - Management im Wandel der Zeit, verschärfte Bedingungen für das Management, postklassische Managementtheorien,... – weiterlesen (Rezension vom 25. März 2013)
 
Johannes Fiebig (Hg.): Wegbegleiter für Magische Zeiten
Im Programm des Königsfurt-Urania Verlags findet man neben Kochbüchern, Praxisbüchern über Ayurveda, Träume und Farben, Buch- und Kartensets über Kräuter oder Schüßler-Salze auch zahlreiche Märchenbücher. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil des Verlagsprogrammes umfasst Angebote zu esoterischen Büchern, Kartendecks und Zubehör. Es ist bald 30 Jahre her, da kam das erste Tarot-Buch des Autoren- und Verlegerpaares Fiebig/Bürger auf den Markt. Damals gab es trotz stetig wachsendem Interesse daran nur wenige Bücher zu diesem Thema auf dem deutschen Buchmarkt. Seither hat sich eine Menge getan, woran der Königsfurt-Urania Verlag bzw. das Verlegerpaar maßgeblich beteiligt sein dürfte, zählen sie doch weltweit zu den erfolgreichsten Tarot-Autoren. Bereits im Oktober 2011 erschien das im aktuell... – weiterlesen (Rezension vom 24. Januar 2013)
 
Sarah Majorczyk (Hg.), Experten der Deutschen Krebsgesellschaft: Das Krebs-Buch. Die Volkskrankheit verstehen, erkennen, behandeln, vermeiden
Sarah Majorczyk (Hg.) präsentiert mit den Experten der Deutschen Krebsgesellschaft mit dem Krebs-Buch einen Ratgeber zum Verständnis, Erkennung, Behandlung sowie Vermeidung der Volkskrankheit Krebs. Die Diagnose Krebs muss heute kein Todesurteil bedeuten, denn die Erfolgschancen der Behandlung steigen von Jahr zu Jahr. Das vorliegende Buch bietet LeserInnen ausführliche und verständlich aufbereitete Information über die Volkskrankheit Krebs. Es unterstützt sowohl PatientInnen als auch Angehörige in der Suche nach offenen Fragen wie beispielsweise: Was bedeutet die Diagnose? Welche Rechte habe ich im beruflichen Umfeld? Wie kann ich meine Angehörige informieren? Wo werde ich optimal behandelt? Alle diese Fragen werden von fachlich kompetenten Autoren beantwortet. Prof. Dr. Werner Hohenberger,... – weiterlesen (Rezension vom 15. Oktober 2011)
 
Wolfgang Schühly (Hg.): Natursprache. Deutsche Naturdichter der Nachkriegszeit
Der humanistische Fortschritt wird von vielen Philosophen und Dichtern als Abkehr von der Archaik gesehen. In der modernen Welt spielen kaum noch Götter, metaphysische Mächte, Bünde, Opfer oder Dienste eine Rolle. Weder Leidenschaft noch Enthaltung begründen eine tiefere beseelte Weltschau. Zu den modernen Annehmlichkeiten gehört die Sekurität. Der Sinn für die Tragik, für die Natur erstirbt. Es werden Kümmerer großgezogen. Es ist aus Sicht der Philosophen der Hang dieser Zivilisation, die Charaktere, Nationalgeister einander anzugleichen und einen Weltenbrei anzurühren, in dem alle Nuancen verschwinden - Uniformität, Wüßten, Langeweile und der Mangel an originärer und vielseitiger Naturerfahrung. Das Naturgedicht ist im Gegenzug ein Gedicht, in dessen Zentrum das Erleben von Naturerscheinungen... – weiterlesen (Rezension vom 14. Februar 2010)
 
Claudia Puhlfürst (Hrgb.), Uwe Voehl (Hrgb.): OWL kriminell
Mit "OWL kriminell" hatte Anfang 2009 eine neue Krimireihe im KBV Verlag ihre Premiere. Unter dem Reihennamen "Mordlandschaften" werden Kurzkrimis aus einzelnen deutschen Regionen in Form einer Anthologie herausgebracht, zu der zwanzig regional und überregional bekannte Krimiautoren ihre Beiträge liefern. In dem ersten Buch der neuen Reihe melden sich Autoren aus und mit Geschichten über die Region Ostwestfalen-Lippe zu Wort. Viele Orte, in denen die spannenden Geschichten spielen, dürften auch Uneingeweihten ein Begriff sein, beispielsweise Paderborn, Bielefeld, Detmold, Gütersloh, Bad Salzuflen und viele weitere. Wenn man dem Titel der Reihe glauben schenkt, müsste es unheimlich sein, in diesem Landstrich Deutschlands zu leben, denn es handelt sich um eine einzigartige... – weiterlesen (Rezension vom 01. Januar 2010)
 
Bartholomäus Figatowski (Hrsg): Der Basilikumdrache
Der Literatur- und Sozialwissenschaftler Bartolomäus Figatowski hatte nach einer Anthologie über Schleswig Holstein die Idee, eine solche für das Ruhrgebiet herauszubringen. Im Blickpunkt sollten phantastische Geschichten aus den Bereichen Fantasy, Horror oder Science Fiction stehen, die allesamt einen Bezug zum Ruhrgebiet haben. Aus über fünfzig Einsendungen musste Figatowski jetzt die Geschichten auswählen, die in diese Anthologie passen. Geschafft haben es elf Kurzgeschichten, die so vielfältig sind, wie die Schauplätze, an denen sie spielen. Den Auftakt bildet die Kurzgeschichte "Der Basilikumdrache" von Regina Schleheck. In dieser Geschichte begibt sich der Leser mit einem Bergmann unter Tage. Was würde vom Thema her auch besser passen. Und so hat Regina Schleheck eine spannende,... – weiterlesen (Rezension vom 27. August 2012)
 
Andreas A. Noll (Hrsg.): Chinesische Medizin bei Fertilitätsstörungen
Unerwünschter Kinderwunsch? Mit TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) zur erfolgreichen Behandlung bei unerfülltem Kinderwunsch. Das vorliegende Buch bietet LeserInnen das erste umfassende Buch zur Therapie bei unerfülltem Kinderwunsch aus Sicht der Chinesischen Medizin. Sie wollen die Behandlung von unerfülltem Kinderwunsch in Ihre Praxis integrieren? Das vorliegende Buch "Chinesische Medizin bei Fertilitätsstörungen" bietet Ihnen einen Einblick in die ganzheitliche Gesundheitslehre bei Fruchtbarkeitsstörungen. Dort, wo die westliche Reproduktionsmedizin an ihre Grenzen stoßt, weil sie sich auf rein körperliche Abläufe konzentriert und Geist und Seele außer Acht lässt, kann die chinesische Medizin neue Türen auf dem Weg zum Wunschkind öffnen. Inhaltlich werden Sie, neben den... – weiterlesen (Rezension vom 29. Juni 2011)
 
Anil Batra (Hrsg.), Gerhard Buchkremer (Hrsg.), Reinhard Wassmann (Hrsg.): Verhaltenstherapie
Das von Anil Batra, Gerhard Buchkremer und Reinhard Wassmann herausgegebene Werk "Verhaltenstherapie", das inzwischen bei Thieme-Verlag in der dritten Auflage erschienen ist, bietet LeserInnen einen Überblick über alle wichtigen Methoden der Verhaltenstherapie. In der dritten Auflagen sind die einzelnen Kapitel nochmals optimiert worden, die beschriebenen Techniken erweitert und an das evidenzbasierte Wissen angepasst worden, Zudem tragen auch neue Kapitel zur Aktualität dieses Buches bei. Störungsspezifische Besonderheiten wichtiger Krankheitsgruppen sowie die Diagnostik und die Durchführung der Behandlung werden detailliert beschrieben. Der Fokus liegt neben Interventionen der Verhaltenstherapie auch auf ergänzenden kompatiblen Therapieformen wie interpersonelle Psychotherapie,... – weiterlesen (Rezension vom 10. September 2011)
 
Günter Reich (Hrsg.), Manfred Cierpka (Hrsg.): Psychotherapie bei Essstörungen
Auf Grund der relativ hoher Tendenz zur Chronifizierung sowie der häufig vorkommenden Therapieabbrüche, stellen PatientInnen mit Essstörungen eine schwer zu behandelnde Gruppe in der psychotherapeutischen Behandlung dar. Günter Reich, Diplom-Psychologe und Psychoanalytiker & Manfred Cierpka, Arzt für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalytiker und Familientherapeut, präsentieren mit dem von ihnen herausgegebenen Band "Psychotherapie der Essstörungen", das im Thieme Verlag inzwischen in der 3. Auflage erschienen ist, einen Überblick über die ambulante und stationäre Therapie von Essstörungen aus der Sicht der verschiedenen Therapierichtungen. Das vorliegende Buch zeigt, dass sich trotz der Unterschiede in den Konzepten zunehmend ein gemeinsames klinisches Behandlungswissen... – weiterlesen (Rezension vom 08. September 2011)
 
Heiko Luge (Hrsg.): Grenzgänge. Liber amicorum für den nationalen Dissidenten Hans-Dietrich Sander
Hans-Dientrich Sander war ein besonderer Denker und Philosoph der deutschen Nachkriegszeit. Für ihn war die Bundesrepublik Deutschland nicht die Fortsetzung der politischen Einheiten in der Deutschen Geschichte, sondern sie ist für ihn bis heute eine Ausgeburt der Stunde Null, gezeugt von fremden Mächten. So kündigte sich für Sander das "Germaniam esse delendam" schon in den letzten Kriegsjahren an. Die Zerstörung deutscher Städte mit Flächenbombardements und die gewaltsame Vertreibung von Millionen aus den östlichen Gebieten waren in der Tat absolute Schrecken. Das schriftstellerische Wirken Sanders war stets mutig von diesen Themen bestimmt, von denen her er ein Bild der Bundesrepublik zeichnete, wie es andere niemals sich zutrauten, was natürlich nicht an der Wahrheit hinter... – weiterlesen (Rezension vom 17. November 2009)
 
Heinz Ludwig Arnold (Hrsg.): Ein abenteuerliches Herz
Ein ausgedehnter Streifzug durch Ernst Jüngers Schriften und Denken Das Werk Ernst Jüngers, der 1998 102jährig verstarb, ist immens und breit, vielfach und vielschichtig. Basierend auf dem namengebendem Buch Jüngers von 1928 (verändert 1938 neu aufgelegt), hat nun Heinz Ludwig Arnold, zu Zeiten Mitarbeiter Jüngers, ein eindrucksvolles, umfassendes und Wesentliches des Denkens Jüngers darstellendes "Ernst-Jünger-Lesebuch" herausgegeben, dass in fundierter Form eine breite Annäherung an diesen Philosophen, Schriftsteller, auch Militaristen (Krieger) und LSD Erprober ermöglicht. Vorweg gesagt allerdings ist es sicherlich so gut wie unmöglich, ein wirklich umfassendes Bild eines der produktivsten Schriftsteller des letzten Jahrhunderts vorzulegen, zu mannigfaltig und auch vielfältig... – weiterlesen (Rezension vom 21. April 2011)
 
Klaus E. Bohnenkamp (Hrsg.): Rainer Maria Rilke - Norbert von Hellingrath. Briefe und Dokumente
An den Wänden reihten sich edle Bücherschränke. Auf Tischen lagen besonders schöne Bücher. Neben einer antiken Büßte befanden sich noch weitere edle Exemplare. In dieser bibliophilen Umgebung trifft der Dichter Rainer M. Rilke (1875-1926) am 2. Oktober 1910 auf Friedrich Norbert von Hellingrath. Von diesem gibt heute kaum noch ein Buch Kunde. Seine überlieferte grüblerische Natur und die gewisse innere Schwere seines Wesens stünden dem heutigen Leser wohl auch nicht gut an. Dennoch! Das vorliegende Buch stellt dem Leser Hellingrath vor, in bisher nicht gekannter und detailreicher Weise, und zwar anhand bisher ungedruckte Zeugnisse seiner kurzen Freundschaft mit Rilke im Zeichen Hölderlins vor dem Hintergrund des Ersten Weltkriegs. Trotz des nicht geringen Altersunterschiedes zwischen beiden... – weiterlesen (Rezension vom 22. November 2008)
 
Klaus Gauger (Hrsg.): Arnshaugk. Ein Lesebuch
Die Kraft des Außenseiters liegt in seinem Exotismus, der ihn zu einem gefährlichen und anziehenden Wesen macht. Er repräsentiert einen anderen Menschen, eine andere Lebenshaltung. Sie steht für vieles, was heute selten geworden ist: Stille, Kraft, gegen den Strom zu schwimmen, die Muße im Studium, der Genuß von großen geistigen Werken, die Liebe zur Natur, der Sinn für das Historische und seine heute noch sichtbaren Hinterlassenschaften. Für jene, die dies nicht zu sehen vermögen, triumphiert das profane Leben, von dem nach dem Rückzug Gottes nur noch die prosaische Seite übrig bleibt, versinnbildlicht durch die Banalität oder den Sieg der bürgerlichen Ordnung: Mittelmäßigkeit, Geisteslosigkeit, Gewöhnlichkeit, Betrieb, Erwerb, Sucht nach unendlicher Unterhaltung. Der Mensch von heute leidet... – weiterlesen (Rezension vom 07. Februar 2010)
 
Matias Matinez (Hrsg.): Handbuch Erzählliteratur
Darstellung und Geschichte der westlichen Erzählliteratur von der Antike an Epochen, Gattungen und Werke bilden auf der einen Seite den Bereich der historischen Betrachtung der Erzählliteratur, der in diesem Handbuch seinen Platz findet, auf der anderen Seite kommen in systematischer Betrachtungsweise auch die Formen und Funktionen der entsprechenden Literatur ausführlich zu Wort. Wobei von Beginn an festzuhalten ist, dass dieses Buch mit einem hohen wissenschaftlichen Anspruch versehen ist und primär der forschenden und wissenschaftlichen Arbeit dient. Eine Form "leichter" Lektüre zum Durchstreifen der Epochen und Formen westlicher Erzählliteratur liegt mit diesem Handbuch nicht vor. Unter Einbeziehung neuer Erkenntnisse, vor allem aus dem Feld der Untersuchung nicht-literarischer... – weiterlesen (Rezension vom 27. Januar 2012)
 
Nina Horvath (Hrsg.): Die Schattenuhr
Es hieße, Eulen nach Athen zu tragen, den Schriftsteller Edgar Allan Poe vorzustellen, der wie kein anderer die Kriminalliteratur und die Phantastik bis hinein in unsere Tage geprägt hat. Zweifellos ist es eine enorme Herausforderung für jeden Autor und Herausgeber, sich dem Anspruch dieses großen Namens zu stellen. Die junge österreichische Herausgeberin und Autorin Nina Horvath hat diesen Schritt gewagt und eine Anthologie deutschsprachiger Autoren vorgelegt, die sich ausdrücklich in der Tradition des Altmeisters sieht. Das 230 Seiten umfassende Hardcover aus dem BLITZ-Verlag besticht bereits durch seine äußere Gestaltung. Die Coverillustration von Zdzislaw Beksinski harmoniert perfekt mit Farbe und Schriften des Umschlags und der ebenfalls sehr ansprechenden Innenillustration von Mark Freier.... – weiterlesen (Rezension vom 21. Dezember 2011)
 
Sarah Wiener Stiftung (Hrsg.): Landschaft schmeckt - Nachhaltig kochen mit Kindern
Im von der Sarah Wiener Stiftung herausgegebenen Buch Landschaft schmeckt - Nachhaltig kochen mit Kindern wenden sich die Autorinnen an Eltern und Pädagogen. Das Buch mit seinen ansprechend bebilderten Anleitungen zeigt, wie man Kindern den Spaß am Essen vermitteln und vor allem ihre Sinne dafür schärfen kann, wo das Essen herkommt. In je einem Kapitel rund um die verschiedenen Nahrungsmittelgruppen, aber auch zu Weltküche und Fertigessen gibt es nicht nur Rezepte, Hintergrundwissen, Spiel- und Experimentieranregungen, sondern es wird unter dem Motto "Alles muss weg" immer auch an die Resteverwertung gedacht. Zur Nachhaltigkeit gehört eben nicht nur die Berücksichtigung der Jahreszeiten und des Wegs zwischen Acker und Gabel, sondern auch der Einsatz gegen Verschwendung. – weiterlesen (Rezension vom 02. November 2014)
 
St. Benno-Verlag (Hrsg.): Die schönsten Kirchen, Klöster, Kathedralen. 365 Porträts für jeden Tag des Jahres
Ab dem Römischen Reich entwickelte die katholische Kirche nach ihrer Etablierung als Staatsreligion erste monumentale Kirchenbauten, die bis heute das Bild vieler Städte unveränderlich prägen. Als Vorbild galt der "christlichen" Welt vielmals die Heiligengrabeskirche in Jerusalem, die oft kopiert wurde. Bodenzeichnungen und Mosaiken in den Kirchenböden mit Darstellungen des Weges nach "Jerusalem" oder zum "Heiligen Grab" sind in vielen Kirchen zu finden. Die architektonische Vielfalt von europäischer, byzantinischer und arabischer Kultur und darunter die Kirchenbauten sind unverändert beeindruckend. Kirchen geben Zeugnis von 1700 Jahren Architekturgeschichte. Sie stecken voll wertvoller Kunstschätze, sind Orte der Besinnung und Zentren des geistlichen Lebens.... – weiterlesen (Rezension vom 15. August 2009)
 
Stefanie Fischbach (Hrsg.): Deutschland, einig Vaterland. 60 Jahre: Eine Zeitreise gesamtdeutscher Geschichte von 1949 bis 2009
Die gesamtdeutsche nationale Identität, so läßt sich aus heutiger Sicht sagen, war stets vorhanden und führte erst 1989 zu ihrer eigentlichen Konsequenz. So läßt sich auch von einem mentalen gesamtdeutschen Bewußtsein sprechen, welches in der DDR-Nischenkultur auch unter dem Druck allumfassender Repression nur zeitweise auf forcierte Weise oberflächlich aber nicht geistig-mental ausgeblendet werden konnte. Die Bundesrepublik Deutschland erschien als Referenzsystem vom ersten Moment an und die Wiedervereinigung kann als letzte Konsequenz hierzu gelten. Das vorliegende Buch ergreift mit Bildern und Berichten, die den Leser in seine persönliche Vergangenheit eintauchen lassen - wohlgemerkt: den Leser in Ost und West bis hin zur Vereinigung. Dies geschieht auf über 1000 Fotos und ausführlichen... – weiterlesen (Rezension vom 15. August 2009)
 
Wolfgang Reinhard (Hrsg.): Geschichte der Welt. 1350-1750: Weltreiche und Weltmeere
Das hier zu besprechende Werk ist der dritte Band einer in Kooperation der Verlage C.H. Beck und Harvard University Press publizierten neuen Weltgeschichte. Es ist ein ambitioniertes Unterfangen, das auch einen anderen Weg beschreitet als die (ebenfalls noch nicht abgeschlossene) "Neue Fischer Weltgeschichte". Die "Geschichte der Welt" schildert große Zeitabschnitte und betrachtet globale Räume zusammenhängend. Das bedeutet im vorliegenden Fall eine Fülle von Informationen über die werdende Staatlichkeit in Europa, das Osmanische Reich, Ostasien und Ozeanien etc. Dieses Vorgehen hat freilich Vor- und Nachteile. So kann der Leser sich zwar einen "globalen Überblick" verschaffen, allerdings nur zeitlich beschränkt, während etwa die "Neue Fischer Weltgeschichte"... – weiterlesen (Rezension vom 29. November 2014)
 
Wolfram Huncke (Hrsg.): Gestern ist heute
Für eine nachhaltige Zukunft Trotz ihrer intensiven Freundschaft stellten Heinz Haber und Robert Jungk zu ihrer Zeit zwei Pole vor allem im Blick auf die Bewertung von Wissenschaft, Technik und Wirtschaft dar. Robert Jungk, Kritiker vor allem des ungezügelten Wirtschaftswachstums und Vordenker für eine "nachhaltige" Gesellschaft, strikter Gegner der Kernenergie, einer, der sich selbst "Maschinenzähmer" nannte. Und Heinz Haber, Physiker, der in der Entwicklung, teils auch in der sprunghaften Entwicklung in Wissenschaft und Technik immer einen Voranschreiten der Menschheit sah und daran in Teilen maßgeblich mitwirkte. "Gegensatz lebt mit Respekt", diese freundschaftliche Grundhaltung bildet die Atmosphäre des Buches, dem Gespräche der Beiden in den 80er... – weiterlesen (Rezension vom 28. April 2011)
 
Patricia Schichl (Illustratorin/Fotografin): Friedrichshain kocht: Portraits - Interviews - Rezepte Gebundene Ausgabe
Wenige Tage vor Weihnachten 2014 kam das Buch "Friedrichshain kocht" heraus. Das war möglich, weil die Initiatoren und Autoren nach einem erfolgreichen Crowdfunding bei Startnext über 13.000 Euro für die Druckkosten gesammelt hatten. Vorbild dafür war das 2011 herausgegebene Buch "Kreuzberg kocht", ein Riesenerfolg. Die Projektleiterin Cornelia Temesvári konnte mit vollem Recht feststellen: "Wir haben jetzt ein fertiges Produkt: das Team (15 Frauen), die sensible, hochbegabte Fotografin Patricia Schichl, die Grafikerin Susanne Appelhanz, die uns ein traumhaftes Layout zauberte - alle haben enorm viel Liebe, Herzblut, Kraft und Zeit in dieses Buch gesteckt, das wunderschön geworden ist." Unterstützung gab das Gemeinschaftsprojekt "Suppe&Mucke e. V." aus... – weiterlesen (Rezension vom 11. Mai 2015)
 
Raumstation Alpha-Base 1: Das letzte Lebenszeichen
Die Crew der Alpha Base rätselt noch immer über das spurlose Verschwinden des Fähnrichs Tim Wagnis. Scott Fish wird von Captain Schwing beauftragt, sich weiterhin dieser Sache anzunehmen. Mit Hilfe des Kochs Fred kommt er der Lösung auch näher. Unterdessen wird Carmen de Machento in den Rang einer Diplomatin erhoben, um der Kommandantin der Alpha Base einen größeren Handlungsspielraum zu geben. Sergeant Olsen gelingt währenddessen die Flucht aus den Fängen von Al Cadel. Die fünfte Folge dieser SF-Hörspielserie kann mit der oft verwendeten, aber absolut zutreffenden Aussage zusammengefasst werden, das weniger manchmal mehr ist. In den ersten vier, durchweg guten, Folgen wurden diverse Handlungsstränge aufgebaut. Dies hat zur Folge, dass ein Seiteneinstieg in die Serie kaum mehr möglich ist.... – weiterlesen (Rezension vom 16. Juli 2014)
 
Raumstation Alpha-Base 1: Freund oder Feind
Nach ihrem ersten Kontakt auf Zulu-1 werden Abisai Abel und Olsen noch auf dem fremden Schiff gefangen gehalten. Eines Nachts bekommt Abel Besuch von einer Frau namens Mia Ewigk, die ihn in einer brisanten Sache um Hilfe bittet. Unterdessen bekommt Captain Nicole Schwing Besuch vom imperialen Konsul Al Cardel. Der Konsul bietet der Alpha-Base seine Hilfe an, doch Captain Schwing ist sich noch nicht sicher, was sie von der Offerte des Konsuls halten soll. Ihre Skepsis soll sich recht bald als berechtigt herausstellen. Mit der dritten Folge "Freund oder Feind" geht die SF-Serie um die Abenteuer der Alpha-Base richtig los. Ein Seiteneinstieg in die Serie ist spätestens jetzt nicht mehr zu empfehlen, da es schon sehr hilfreich ist, die verschiedenen Charaktere und die bisherigen Verwicklungen... – weiterlesen (Rezension vom 21. Mai 2014)
 
Raumstation Alpha-Base 1: Kontakt
Auf der Alpha Base kommt es zu einer merkwürdigen Veränderung: Tim Wagnis kann sich auf einmal nicht erinnern, wer seine Freunde sind. Hinzu kommt, dass er auf einmal verschwunden ist. Zunächst gegen den Willen von Captain Schwing nimmt sich Scott Fish der Sache an und findet merkwürdige Dinge heraus. Unterdessen scheinen sich die Ferona zu einem Angriff zu formieren. Da sich Sergeant Olsen immer noch in der Gewalt von Al Cardel befindet, muss Captain Schwing vorsichtig agieren. "Kontakt" ist die vierte Folge der SF-Hörspielserie "Raumstation Alpha Base". Autor James Owen hat einen tollen Plot erdacht, der jetzt richtig Fahrt aufgenommen hat. Daher ist ein Seiteneinstieg in die Serie kaum noch möglich. Neue Hörer würden die Zusammenhänge nicht wirklich verstehen. Ist... – weiterlesen (Rezension vom 10. Juni 2014)
 
Raumstation Alpha-Base 1: Sprung durch den Sektor
Die Alpha-Base ist der ganze Stolz der europäischen Raumflotte. Mit ihr soll in acht Wochen der Sprung in ein neues Universum gewagt werden. Bei der Pressekonferenz will Captain Nicole Schwing den Sprungantrieb vorführen. Dabei passiert es: Die Alpha-Base vollführt tatsächlich den Sprung in ein fremdes Sonnensystem. Allerdings gib es ein Problem, denn die Rückkehr in die Erdgalaxie scheint nicht ohne Probleme möglich. "Sprung durch den Sektor" ist der schon etwas ältere Auftakt der Hörspielserie Raumstation Alpha-Base 1, die seinerzeit bei Maritim erschien und jetzt von Highscore Music neu aufgelegt wurde. Angelehnt an die Fernsehserie Raumschiff Voyager, wird der Hörer in eine ferne Galaxis mitgenommen. Und das durchaus gut. Das Skript von James Owen weiß zu gefallen. Anfangs... – weiterlesen (Rezension vom 14. April 2014)
 
Raumstation Alpha-Base 1: Überlebensgroß
Nach einem Hinweis von Carmen de Machento begibt sich ein Spähtrupp unter der Führung von Abisai Abel auf Zulu-1, um dort nach Leben zu suchen. Kaum auf dem Planeten gelandet, muss sich der Trupp eines Angriffs erwehren. Die Überlebenden finden Zuflucht in einer Höhle, wo eine Überraschung auf sie wartet. Zeitgleich muss sich auch die Alpha-Base eines Angriffs erwehren, in dessen Folge Captain Nicole Schwing schwer verletzt wird. "Überleben" ist die zweite Folge der SF-Hörspielserie um die Besatzung der Raumstation Alpha-Base 1. Wie schon der Auftakt versetzt auch diese Folge den Zuhörer in unbekannte Galaxien. Mehr noch: Die Spannungsschraube wird diesmal ein ganzes Stück fester angezogen, zumal sowohl durch die Kämpfe auf Zulu-1, als auch auf der Alpha-Base deutlich mehr Action... – weiterlesen (Rezension vom 12. Mai 2014)
 
Hamburg Rain 2084: Prequel: Der schwarze Regen
Hamburg im Jahr 2084: Ein Moloch im ewigen Regen mit über 22 Millionen Einwohnern. Der Koloss ist in unterschiedliche Ebenen unterteilt und komplett überdacht: Die Reichen leben oben und je weiter es nach unten geht, desto ärmer wird die Bevölkerung. Und da gibt es noch eine Mittelschicht, die von einer besseren Welt träumt. Zu dieser Mittelschicht zählt auch der Polizist Josh, der eines Tages zu einem besonderen Mordfall gerufen wird: Der industriellen Sohn Götz Erwin Reutter-Schmid wurde ermordet aufgefunden.Josh beginnt mit den Ermittlungen und erlebt schon bald eine böse Überraschung. "Der schwarze Regen" ist die Vorgeschichte der ab Oktober diesen Jahres startenden eBook-Serie Hamburg Rain 2084, die im Dystopie und Science Fiction-Bereich angesiedelt ist und für die der bekannte... – weiterlesen (Rezension vom 11. August 2015)
 
Offenbarung 23: 60 Minuten - Die Echtzeitfolge
Tom, Flo und Pia bekommen einen Hinweis darauf, dass auf den Flughafen Tempelhof ein Anschlag verübt werden soll, der die Bewohner Berlin großflächig vergiften soll. Ihnen bleibt eine Stunde um die Katastrophe zu verhindern. Sie erreichen den Flughafen, auf dem eine Großveranstaltung unter der Leitung von Walter von Kronberg stattfinden soll. Dieser schlägt alle Warnungen in den Wind, so dass die drei alleine ermitteln müssen. In den Katakomben des alten Flughafengebäudes hoffen sie, die entscheidende Spur zu finden. Die 38.Folge der Serie Offenbarung 23 wandelt auf den Spuren der amerikanischen Thrillerserie "24". Die gesamte Handlung spielt in Echtzeit (innerhalb einer Stunde, die diese Folge andauert). Als Running Gag hat man Tobias Meister, die deutsche Stimme von Kiefer Sutherland,... – weiterlesen (Rezension vom 25. Juni 2012)
 
Offenbarung 23: 9/11
Der 11. September hat die Welt für immer verändert. Die Bilder des Terroranschlages gingen um die Welt. Was aber, wenn der Anschlag eine fatale Inszenierung gewesen ist? Der Hacker Georg Brand kommt einer schier unglaublichen Intrige auf die Spur. Zusammen mit seinem Freund Kim Schmittke findet er heraus, dass ursprünglich etwas sehr viel Grausameres geplant gewesen ist. Mit "9/11" endet Offenbarung 23, wie man die Serie kennt. Nach dieser Folge kam es zum Bruch zwischen Lübbe und dem Schöpfer der Serie, Jan Gaspard. Nach der Trennung wurde beschlossen, die Serie ohne ihn weiterzuführen. Dieser Neustart hat zur Folge, dass man die Sprecher zwar allesamt halten konnte, diese jedoch unter neuen Namen und unter einer neuen Story agieren werden. So bleibt "9/11" die Abschiedsvorstellungen... – weiterlesen (Rezension vom 17. Juni 2009)
 
Offenbarung 23: Aids
AIDS ist seit vielen Jahren die Geißel der Menschheit. Über 10 Millionen Menschen sind mit HI Virus infiziert. Was ist aber dran an der Krankheit, die kurz nach dem Sieg der Industrie über die Polioepedemie auftrat. Der Hacker Georg Brand und sein Freund Kim Schmittke stoßen über eine Chiffre von Tron auf dieses Thema und fordern Unglaubliches zu Tage. Doch je mehr Informationen sie bekommen, desto gefährlicher werden ihre Gegenspieler. Mit der 57. Folge und dem Tod von Georg Brand verabschiedete sich Chefautor und Serienerfinder Jan Gaspard von der Serie. Und das war auch gut, kamen doch die letzten Folgen nicht mehr wirklich an die großen Momente früherer Zeiten heran. Umso größer die Überraschung, als die Ankündigung erfolgte, das mit einem neuen Autor die Serie fortgesetzt und eine... – weiterlesen (Rezension vom 22. September 2015)
 
Offenbarung 23: Angst!
Nach einem Treppensturz muss der Hacker Georg Brand, besser bekannt als T.Rex, in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Dort trifft er auf den Punker Leo, den er im Verlauf seines letzten Abenteuers kennen gelernt hat. Leo begleitet eine junge Frau, die einen Schwangerschaftsabbruch durchführen lassen will. Als die beiden ein Gespräch der Ärzte belauschen, beginnt Georg zu recherchieren. Immer wieder führen seine Recherchen auf eine Chipkarte und die elektronische Patientenakte. "Angst!" ist eine der kürzesten (60 Minuten Spieldauer) und actionreichsten Folgen von Offenbarung 23. Das fängt schon mit der spektakulären Eröffnungsszene an, in der T.Rex einen Albtraum hat. Inhaltlich steht diese Folge ein wenig für sich, denn mit dem roten Handlungsfaden der ersten beiden Folgen... – weiterlesen (Rezension vom 31. Juli 2008)
 
Offenbarung 23: Area 51
Hacker Georg Brand, besser bekannt als T.Rex, ist sichtlich überrascht, als er aus einer tiefen Bewusstlosigkeit erwacht und sich in einem Sperrgebiet in den USA befindet. Es handelt sich jedoch nicht um irgendein Sperrgebiet, sondern um die Area 51! Und damit gehen die Probleme los, denn ein Wachtrupp nimmt ihn angefangen und ist alles andere als zimperlich, um die Antwort zu bekommen, die T.Rex. nicht geben kann: Die Antwort auf die Frage, wie er in die Area 51 gekommen ist. Folge 52 greift den Cliffhanger der letzten Folge "The Mad Scientist" direkt auf, ohne dem Hörer eine wirkliche Erklärung dafür zu liefern, wie T.Rex denn nun wirklich in die Area 51 gekommen ist. Auch im weiteren Hörspielverlauf wird diese Erklärung nur äußerst halbherzig nachgeliefert. Dies ist im... – weiterlesen (Rezension vom 02. September 2014)
 
Offenbarung 23: Ausgespäht und Ausgetrickst
Georg Brand und seine Freundin Nolo sind auf dem Rückweg nach Frankfurt, als sie an einer elektronischen Werbetafel vorbeikommen. Georg staunt nicht schlecht, als er im Vorbeifahren eine Botschaft für sich entdeckt. Anfangs skeptisch werden sie auf eine Schnitzeljagd geführt, an dessen Ende ein Laptop steht, der dem verstorbenen Hacker Tron gehört hat. Und was Georg dann entdeckt ist nicht ohne, zumal dies auch ein völlig anderes Bild auf seine Freundin Nolo wirft. Folge 24 der Serie kann ohne Übertreibung als absolutes Highlight bezeichnet werden. Wieder einmal haben sich die Produzenten selbst übertroffen, denn auch fleißige Stammhörer werden überrascht sein, was in dieser Folge alles passiert: Zum einen das Auftauchen des für Tod gehaltenen Hackers Ian G. (wie immer absolut souverän gesprochen... – weiterlesen (Rezension vom 11. März 2009)
 
Offenbarung 23: Das Bernsteinzimmer
Unmittelbar nach seiner Rückkehr aus Schottland wird Georg Brand am Flughafen Tempelhof erwartet und nach Russland gebracht. General Solnezkov vom Geheimdienst GRU bittet Georg Brand um Hilfe. In den wirren des zweiten Weltkriegs verschwand das legendäre Bernsteinzimmer. Hierbei handelt es sich um ein Geschenk des preußischen Königs Friedrich Wilhelm I. an den russischen Zaren Peter den Großen. Längst ist das Zimmer rekonstruiert worden - doch die Suche danach geht unermüdlich weiter. Georg heftet sich an die Spuren und macht schier unglaubliche Entdeckungen. "Das Bernsteinzimmer" ist eine außergewöhnliche gute Folge der Serie, in der der Verschwörungsmythos auf die Spitze getrieben wird. In Kaliningrad trifft Georg auf seinen alten bekannten Saint Clair, der Georg die Augen öffnet... – weiterlesen (Rezension vom 29. Mai 2008)
 
Offenbarung 23: Das brisanteste Paket der Welt
Georg Brandt und sein Freund Kim Schmittke gelingt in letzter Sekunde die Flucht aus Schweden, als sie mit einem Flug nach Budapest ihren Jägern entkommen. Beim Boarding steckt ihnen scheinbar jemand die nächste Chiffre zu. Es geht um einem Zusammenstoß zwischen einer russischen Passagiermaschine vom Typ Tupolew und einer Boeing-Frachtmaschine. Auf ihrem Weiterflug nach Zürich kommt es dann zu ungeahnten Turbolenzen. Für Folge 48 der Verschwörungsserie hat sich Jan Gaspard das Unglück von Überlingen ausgesucht, das im Juli 2002 die Öffentlichkeit erschütterte. Wie man es von der Serie gewohnt ist, werden Fakten und Fiktion hervorragend miteinander vermischt, wobei der Hörer angesichts der hier dargestellten Zusammenhänge schon ins Grübeln gerät. Gerade dieser Aspekt macht immer wieder den... – weiterlesen (Rezension vom 26. Januar 2014)
 
Offenbarung 23: Das Handy-Komplott
Der Informatikstudent Georg Brand bekommt das verschollene Handy von Hackerlegende Tron in die Hände. Er entdeckt diverse Veränderungen, die das Telefon nicht nur für Mobilfunkfirmen interessant machen und beginnt nach den Hintergründen zu forschen, nicht ahnend, dass er dabei auch Nolo, Trons Ex-Freundin, in Lebensgefahr bringt.

"Das Handy-Komplott" ist die Auftaktfolge zur zweiten Staffel der Offenbarung 23-Reihe und schließt inhaltlich und produktionstechnisch da an, wo die letzte Folge "Die Krebs-Macher" aufhörte. Wieder einmal wird ein perfides Verschwörungsszenario aufgebaut, dass den Hörer von Beginn an fesselt und die gewohnt spannende Unterhaltung bietet. – weiterlesen (Rezension vom 29. September 2006)
 
Offenbarung 23: Das Wissen der Menschheit
Auf der Suche nach einer Chiffre des verstorbenen Hackers Tron stößt Kim Schmittke eher zufällig auf eine alte Dudelsackmelodie. Er spielt sie seinem Freund Georg Brand, besser bekannt als Hacker T. Rex vor und gemeinsam begeben sich die beiden nach Schottland. Ihr Ziel ist die berühmte Rosslyn-Kapelle, eine alte Kirche der Tempelritte. Hier treffen die beiden jungen Männer auf einen alten Bekannten von Georg Brand: Saint Clair. Seine Familie behütet seit Jahren das Wissen der Menschheit. Und Georg ist ziemlich überrascht, was Saint Clair ihnen offenbart. "Das Wissen der Menschheit" ist der Auftakt zur dritten Staffel. Ein Auftakt, der sehr wortlastig ist und weniger Handlung beinhaltet. Gerade Saint Clairs Monolog über die Zusammenhänge der Astronomie, der Astrologie und das heutige... – weiterlesen (Rezension vom 14. Mai 2008)
 
Offenbarung 23: Der Fluch des Tutanchamun
Im ägyptischen Museum in Kairo lernen Georg Brand und seine Freundin Nolo den Hobbyägyptologen Nat Mickler kennen. Dieser bringt die beiden auf die Spur von Howard Carter, der im Jahr 1922 die Grabkammer von Tutanchamun gefunden hat. Mit dem Öffnen der Grabkammer, scheint sich ein Fluch zu erfüllen, der jeden trifft, der die Ruhe des Pharaos stört. Georg beginnt sich dafür zu interessieren und findet heraus, warum Carter sich seinerzeit so sicher war, die Grabkammer zu finden. Nach der Liveaufnahme um Jack the Ripper geht es mit der Folge "Der Fluch des Tutanchamun" in der Serie weiter. Zum zweiten Mal steht hier die ägyptische Geschichte im Mittelpunkt. Leider ist es dem Produktionsteam um Jan Gaspard diesmal nicht gelungen, den hohen Standard der Serie zu halten. Lange Dialoge... – weiterlesen (Rezension vom 26. Januar 2009)
 
Offenbarung 23: Der Fußball-Gott
Der Hacker Georg Brand sitzt mit seiner Freundin Nolo im Hotel Adlon, als sie ihm nebenbei erzählt, dass sich Hackerlegende Tron vor einigen Jahren ein Autogramm eines überaus bekannten Fußballers geholt hat, der hierzulande gerne mit einem Adelsprädikat betitelt wird. Fasziniert von der Verbindung zu Tron, beginnt Georg Brand weiter zu suchen und macht eine schier unglaubliche Entdeckung: Hinter der schönsten Nebensache der Welt steckt mehr als Georg auch nur ahnen kann. Auch diese Folge der Offenbarung 23-Serie reiht sich nahtlos in die Riege der bisherigen Spitzentitel ein. Obwohl dies nur schwer möglich ist, haben die Produzneten mit dieser Folge den bisherigen Höhepunkt der Serie abgeliefert. Das dort geschilderte Verschwörungsszenario ist so verrückt, dass man an manchen Stellen durchaus... – weiterlesen (Rezension vom 16. Oktober 2006)
 
Offenbarung 23: Der Jungbrunnen
In ihrem ägyptischen Exil stoßen Georg Brand und Nolo auf eine alte deutsche Sage. Mit seiner Flötenmusik soll der Rattenfänger von Hameln einst die Kinder der Stadt betört haben. Als Rache, weil man ihn um seinen verdienten Lohn bringen wollte. Georgs Interesse ist geweckt und er beginnt weiter zu recherchieren. Dabei stößt er auf eine furchtbar grausame Wahrheit. "Der Jungbrunnen" schließt nahtlos an die letzte Folge "Der Fluch des Tutanchamun" an. Georg und Nolo folgen dem uminösen Nat Mickler nach Deutschland, der in der modernen Rattenfängersaga eine wichtige Rolle spielt. Die Folge beginnt mit einer überaus packenden Einstiegssequenz, die ein wenig den Showdown vorwegnimmt. Aber auch der restliche Plot der Folge kann durchweg überzeugen. Lediglich das wieder einmal... – weiterlesen (Rezension vom 26. Februar 2009)
 
Offenbarung 23: Der Kronzeuge
Nach der Explosion in der russischen Botschaft scheint Tom Baumann sein altes Leben wiederzuhaben. Die Mitglieder der Goldenen Horde sind tot und er hat vom Skorpion eine Akte über seine wahre Identität erhalten. Doch ist er wirklich außer Gefahr? Mit dieser Folge wurde eine der besten Hörspielserien endgültig eingestellt. Und das ist auch gut so, denn seit der Trennung von Chefautor Jan Gaspard nach Folge 29 konnte die Serie nur sehr selten gefallen. Leider schaffen es die Macher nicht wirklich, diese Phase der Serie glaubhaft zu beenden. Im Gegenteil. In der schon bekannt naiven Form müssen Tom, Flo und Pia die von Operation 13 zur Verfügung gestellte Wohnung verlassen. Das klingt alles ziemlich hanebüchend. Hinzu kommt, dass man auch das Geheimnis um Schwester Augusta lösen wollte,... – weiterlesen (Rezension vom 15. August 2012)
 
Offenbarung 23: Der Mann im Mond
Den Wettlauf zum Mond haben die Amerikaner am 21. Juli 1969 gewonnen, als der Astronaut Neil Armstrong als erster Mensch die Oberfläche des Erdtrabanten betrat. Der Hacker Georg Brand findet bei seinen Recherchen heraus, dass das Raumfahrtprogramm von Präsident John F. Kennedy scheitern musste. Die 27. Folge von Offenbarung 23 reiht sich in die mehrfach preisgekrönte Serie ein und ist dabei ein kleines Serienhighlight. Einmal mehr schafft Serienschöpfer Jan Gaspard ein Verschwörungsszenario, dass von der ersten Sekunde an fesselt und dank der gut aufgelegten Sprecher auch bis zum Ende spannend bleibt. Neben David Nathan und Helmut Krauss sind Oliver Siebeck als Präsident Kennedy, Michael Pan als fieser NSA-Agent Miles Davison und Tobias Kluckert als Neil Armstrong zu hören. – weiterlesen (Rezension vom 03. Juni 2009)
 
Offenbarung 23: Der Metatron
Georg Brand ist unwiderruflich tot! Dafür hat jetzt der Chefautor Jan Gaspard das Wort. Dieser erzählt, wie er Nolo auf T.Rex angesetzt hat und wie die Hackertode von Tron, Karl Koch und Georg Brand im Zusammenhang stehen. Mit dieser 57. Folge endet der große Hörspielzyklus von Jan Gaspard. Wie schon in den beiden letzten Folgen dieser Abschlusstrilogie gibt es auch hier kein eigenes Verschwörungsszenario, sondern die Geschichte um die Matrix der Hörspielserie wird weiter vertieft. Die endgültige Auflösung (die ich hier natürlich nicht verraten möchte), ist dann zwar nicht so spektakulär, wie man das vermutet hat, bringt die Serie aber doch zu einem recht guten Ende. Trotzdem ist für mich die Luft raus gewesen. Wirklich packen wollte mich diese finale Folge dann nicht mehr. – weiterlesen (Rezension vom 02. Juli 2015)
 
Offenbarung 23: Der Piratenschatz
Der Hacker Georg Brand erholt sich in der Bar des Hotels Adlon von seinem letzten Abenteuer in Paris, als sich ein alter Bekannter zu ihm gesellt. Kommissar Wim Banner, der ihn diesmal um einen Gefallen bittet. Er zeigt Georg eine 50 Cent-Müntze, die er aus dem Nachlass von Tron behalten hat und die er als Chiffre ansieht. Georgs Interesse ist geweckt und zusammen mit Banner beginnt er zu recherchieren. Seine Nachforschungen führen ihn auf die Spuren des Piraten Klaus Störtebeker. Von Wismar über Hamburg bis nach Helgoland geht die Suche, die abrupt und überraschend endet. "Der Piratenschatz" ist die zwölfte Folge der überaus erfolgreichen Hörspielserie Offenbarung 23. Auch diesmal werden die gewohnt spannenden Mysterien geboten, auch wenn man als Zuhörer sehr aufmerksam sein... – weiterlesen (Rezension vom 14. März 2008)
 
Offenbarung 23: Der Preis der Freiheit
Zusammen mit der russischen Agentin Nadja Uljanov will der ehemalige Stasi Offizier Hagen Wolf dafür sorgen, dass seine private Sicherheitsfirma Securitas Aufgaben der Polizei übernimmt. Dadurch würde der Staat große Summen einsparen, was dem Innenminister von Kronenberg ausgesprochen gut gefällt. Er gibt der Firma Securitas zunächst den Auftrag, die Botschaften in Berlin zu sichern. Durch den maskierten Waffenhändler Skorpion bekommen Tom, Flo und Pia den Auftrag, eine Bombenattrappe in die russische Botschaft zu schmuggeln. Ziel ist es, Wolf und seine Firma in Verruf zu bringen. Anfangs sind die drei Freunde von diesem Plan nicht begeistert, doch der Skorpion hat ein Druckmittel, das für Tom äußerst reizvoll ist: eine vollständige Akte über sein Leben. Über das teilweise schlechte Niveau... – weiterlesen (Rezension vom 09. August 2012)
 
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